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Mathilda oder Irgendwer stirbt immer
Verfasser: Dora Heldt (18)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1112)
VÖ: 12. März 2020
Genre: Gegenwartsliteratur (2888)
Seiten: 464
Themen: Dorf (832), Familien (1135), Nordfriesland (110), Tod (1049), Unfälle (1055)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Mathilda oder Irgendwer stirbt immer« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Mit ihrem aktuellen Roman »Mathilda oder Irgendwer stirbt immer« gelang es Dora Heldt dreimal, sich an die Spitze der Paperback-Bestsellerliste des Spiegels zu platzieren. Seitdem sie dort verdrängt wurde, rangiert sie mit dem Roman auf dem ersten Platz der bei Charts.de veröffentlichten Media-Control-Bestsellerliste des Printbereichs. Bei unserer hausinternen Abstimmung zum Buch des Monats März schaffte sie es in die Top Fünf. Kurzum: Erfolge über Erfolge, und nun haben wir es endlich geschafft, uns einmal anzusehen, ob sich das Buch dem auch würdig zeigt.

Veröffentlicht wurde das Buch der Autorin, die angesichts ihrer inzwischen schon anderthalb Jahrzehnte währenden Erfolgsgeschichte keiner Vorstellung mehr bedarf, vor knapp zwei Monaten unter dem »premium«-Label des Deutschen Taschenbuch Verlags. Das 464 Seiten starke Werk hat einen Preis von 16,90 Euro, als E-Book kann man es für 14,99 Euro erwerben. Schauspielerin Katja Danowski lieh einer auf 5:20 Stunden gekürzten Hörbuchausgabe ihre Stimme.

In Dora Heldts Roman geht es nach Nordfriesland, genauer gesagt in das fiktive Örtchen Dettebüll, in welchem die titelgebende Mathilda lebt, die das Kaff von Herzen mit all seinem Inventar liebt ... vielleicht einmal abgesehen von ihrer ebenfalls hier lebenden bösartigen Mutter. Was sie hingegen ganz und gar nicht gerne hat, sind Veränderungen, und eben solche sind es, die auf Dettebüll und die Heldin dieses Romanes zurollen. In dem Dorf tauchen seltsame fremde Männer in dunklen Anzügen auf, die sich für die ausgedehnten Wiesen der Gemeinde interessieren und dadurch für Unruhe unter den Einwohnern sorgen. Doch das ist noch lange nicht alles, denn es vergeht nicht viel Zeit, bis es zu einem tragischen Unfall kommt, bei dem ihre Mutter das Leben verliert. Und die fiese Ilse soll nicht die einzige Person bleiben, die über den Jordan geht.

Nun, als anspruchsvolle Lektüre kann man Dora Heldts Roman nicht gerade bezeichnen. Und das will er natürlich auch gar nicht sein, sondern ein Stück entspannter Unterhaltung, der dem Leser ein paar Stunden die Zeit vertreibt. Diesem Anspruch wird das Buch in beinahe jeder Hinsicht gerecht. Das fängt damit an, dass es die Autorin geschafft hat, dem kleinen Dorf im wahrsten Sinne des Wortes Leben einzuhauchen und eine Handvoll Charaktere zu erschaffen, die individualistisch und erfrischend daherkommen und die dem Leser definitiv im Gedächtnis bleiben werden. Die miesepetrige und arglistige Ilse fällt dabei als Einzige ein wenig heraus, da sie vielleicht ein wenig zu »over the top« auf Heimtücke getrimmt wurde. Für den Gesamteindruck ist dies jedoch unerheblich. Davon abgesehen überzeugt das Buch durch seine locker-leichte und humorvolle Art, und natürlich ist die beigemischte Prise Krimi eher nur ein kleiner Geschmacksverstärker und nicht der wesentliche Kern dessen, was das Buch ausmacht. Vielmehr erhält man hier ein unterhaltsames Buch mit zünftiger und durchaus überraschender Story, mit genau dem richtigen Händchen dafür, Klischees zwar einzubauen, aber nicht überzustrapazieren, und mit spannenden personellen Verflechtungen. Daher genau das richtige Buch, um sich entspannt zurückzulehnen und ein wenig berieseln zu lassen.
– geschrieben am 10. Mai 2020 (4/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz