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Das Erbe der Krylows 4 - Suil
Verfasser: Kelda Ardere (4)
Verlag: Eigenverlag (15526)
VÖ: 1. März 2020
Genre: Fantasy (11147)
Seiten: 443
Themen: Magie (2205), Widerstand (114)
Reihe: Das Erbe der Krylows (4)
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Die letzte Trägerin der Gabe hat endlich ihr Ziel erreicht und mit ihrer Armee aus Rogmocan, uralten magischen Wesen, ihre erbarmungslose Herrschaft über die Menschen etabliert. Während ihr Wunsch nach Anerkennung und Zugehörigkeit ungeheuerliche Ausmaße annimmt, offenbart sich im Schatten der letzten menschlichen Widerstandszelle einer jungen Frau ihr schweres Erbe.Die Grenzen zwischen Gut und Böse, Vergangenheit und Zukunft verschwimmen, als die Legende der Gabenträgerinnen unaufhaltsam ihren welterschütternden Lauf nimmt.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Kelda Ardere für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Kelda Ardere gibt es bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     • Schießt oder stecht in die Augen, dort sind sie verwundbar.
     • Sie kommunizieren mit farbigem Leuchten über die Hornplatten, es sind wiederkehrende Muster, die entschlüsselt werden können. Beobachtet genau!
     • Lita ist keine Göttin, sie ist nur ein Mensch mit besonderen Fähigkeiten. Es gab andere vor ihr mit dieser Gabe, die getötet wurden. Das heißt, auch sie kann getötet werden.
     Dank Marcello hatten nicht nur alle Bàs von der Schwachstelle der Rogmocan erfahren, sondern die Kunde hatte sich durch flüchtende Menschen und Kämpfer auch in anderen Ländern verbreitet.
     Und jetzt war Marcello tot. Ryan schüttelte erneut den Kopf und versuchte, sich auf das Geschehen vor ihm zu konzentrieren.
     "Pass auf! Von hinten!", brüllte Javad über Ryans Kopf hinweg und drängte sich an ihm vorbei. Ryan folgte Javads Blick und sah Sherin, die auf der Schulter des Rogmocan ritt, der die Barrikaden durchbrochen hatte, wie auf einem wild gewordenen Bullen. Sie hatte ihre rechte Hand in eine Hornplatte an seinem Schädel verkrallt und hob mit einem Speer zum Hieb in sein Auge an, als sich ein zweiter Rogmocan wie ein massiver Berg hinter ihr auftürmte und zum Schlag ansetzte. Ohne Zögern sprang Ryan über die Trümmer der Barrikade, hetzte an dem ersten Rogmocan vorbei, schlitterte durch die enormen Beine des zweiten Rogmocan und knallte ihm mit voller Wucht den Streithammer in die monströsen Fersen. Der Rogmocan spürte von dem Angriff kaum etwas, wandte sich jedoch irritiert um und blickte auf Ryan wie auf eine nervige Fliege herab. Ryans Hammer war von der Hornplatte des Rogmocan wie ein Flummi abgeprallt, hinterließ keinen Kratzer, hatte aber durch den gewaltigen Aufprall erfolgreich Ryans Schulter ausgekugelt. Sherin nutze die Gelegenheit und jagte ihren Speer immer und immer wieder in das Auge ihres Rogmocan, bis dieser wild leuchtend und um sich schlagend zu Boden ging. Wütend nahm der Rogmocan, mit dem Ryan sich angelegt hatte, den Tod seines Mitstreiters zur Kenntnis. Ein farbenprächtiges, hektisches Flackern überzog seinen Körper und verlieh seiner Wut Ausdruck. Mit leichten, flüssigen Bewegungen verteilte das Monster Geschosse aus Licht, die die umstehenden Bàs sprichwörtlich versprengten. Ryan rappelte sich auf und versuchte, trotz ausgekugelter Schulter am Bein des Rogmocan hochzuklettern, als ein gleißend heißer Schmerz seine andere Schulter durchbohrte. Einer von Litas Männern hatte ihn mit einer Kugel erwischt. Ryan fiel wie ein Blatt im Herbst schlaff vom Bein des Rogmocan ab und blieb regungslos liegen. Mehrere feindliche Kämpfer rannten einfach über ihn und stürzten den Bàs entgegen. Aus den Augenwinkeln sah er, wie eine kleine Einheit mit Javad an der Spitze Mann um Mann zurückschlug, während Sherin auch den zweiten Rogmocan zu Fall brachte. Ryan versuchte, aus dem Laufweg der Angreifer zu kriechen. Schwere Stiefel rammten sich in seine Arme, seinen Bauch und seine Beine. Er wusste, dass er totgetrampelt werden würde, wenn er hier liegen blieb. Finleys Stimme drang an sein Ohr und obwohl er ihn nicht sehen konnte, verlieh ihm der Klang Kraft, sich dem Ansturm all der Stiefel zu entziehen, aufzurichten und einen Meter weit über die Straße in einen Hauseingang zu schleppen. Langsam entschwanden seine Sinne und die Welt um ihn herum wurde finster.
     Ungeduldiges Gemurmel holte ihn aus der Ohnmacht zurück.
     "Das kommt gar nicht in Frage, Finley!", flüsterte Sherin eindringlich.
     "Irgendetwas müssen wir tun!", gab Finley ebenfalls flüsternd, aber aufgebracht zurück.
     "Mas it wos?", hörte Ryan sich selbst an der Konversation teilnehmen. Sein Mund war voller Blut, seine Lippen geschwollen und sein Hals fühlte sich an, als wäre er mit einem Plüschtier ausgestopft worden. Unter Schmerzen drehte er sich zur Seite, spukte Blut und gefühlt einen Großteil seiner inneren Organe aus.
     "Aaah, besser. Was ist los?", fragte Ryan erneut nach. Sherin betrachtete ihn sorgenvoll und Finley half ihm aufzustehen, ohne ihn anzusehen.
     "Mir schwant, mein Inneres ist dahin", gab Ryan nun ihn aufrechter Position auf Augenhöhe noch zur Kenntnis, bevor er sich um einen strengen Blick bemühte, der Antworten einfordern sollte.
     "Es sind drei Rogmocan gewesen. Zwei hat Sherin getötet, die Hälfte der menschlichen Truppe haben wir besiegt. Es lief alles gut, bis sie sich zurückgezogen haben", gab Javad in sachlichem Ton an.
     "Bedeutet ein Rückzug feindlicher Truppen nicht den Sieg für uns?", fragte Ryan verwirrt und gequält nach. Langsam beschlich ihn der Verdacht, dass er tatsächlich weitaus schwerer verletzt war, als er zugeben mochte. In seinem Mund sammelte sich ein erneuter See aus Blut und seine Beine wurden zunehmend tauber. Auf Finleys Schulter gestützt, spuckte er erneut aus, was von Sherin mit einem weiteren besorgten Stirnrunzeln quittiert wurde, bevor sie zu einer sachbezogenen Antwort ansetzte.
     "Litas Truppen haben sich in der Tat zurückgezogen, aber in unser Lager, nicht aus unserem Lager. Der Rogmocan, der Marcello umgebracht hat, hat eine Schutzblase für die menschlichen Truppen gebildet. Jetzt stehen dieses mörderische Mistvieh und die verbleibenden Feinde mitten in unserem Lager. Umzingelt, aber unangreifbar. Wir kommen wegen des Schutzschilds an keinen von ihnen ran. Alles prallt einfach ab. Sie sind jetzt klar im Vorteil. Zu allen Seiten freie Sicht, keiner von uns kann sich ihnen unbemerkt nähern. Die dämliche Schutzkugel lässt unsere Waffen nicht durch, ihre Kugeln allerdings gehen durch das Ding wie Butter. Heißt, wir sitzen chancenlos auf dem Präsentierteller, wenn wir angreifen." Sherin warf Finley einen strengen Blick zu. "Und unser kleiner Held hier, hatte die unschlagbare Idee, sich in Sprengstoff zu kleiden, sich dem Schutzschild zu nähern und sich dann in die Luft zu sprengen. Was nicht nur aus offensichtlichen Gründen die Speerspitze idiotischer Einfälle ist, sondern auch, weil wir keine Ahnung haben, ob eine Explosion, egal wie gewaltig, das Schutzschild der Rogmocan überhaupt schwächen würde." Sherins zierliches Antlitz nickte bestimmt und endgültig, während ihr wuchtiger Arm auf Ryans Rücken klatschte. "Sag’s ihm Ryan. Auf mich hört er einfach nicht."
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