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Das Erbe der Krylows 4 - Suil
Verfasser: Kelda Ardere (4)
Verlag: Eigenverlag (15543)
VÖ: 1. März 2020
Genre: Fantasy (11158)
Seiten: 443
Themen: Magie (2208), Widerstand (114)
Reihe: Das Erbe der Krylows (4)
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Die letzte Trägerin der Gabe hat endlich ihr Ziel erreicht und mit ihrer Armee aus Rogmocan, uralten magischen Wesen, ihre erbarmungslose Herrschaft über die Menschen etabliert. Während ihr Wunsch nach Anerkennung und Zugehörigkeit ungeheuerliche Ausmaße annimmt, offenbart sich im Schatten der letzten menschlichen Widerstandszelle einer jungen Frau ihr schweres Erbe.Die Grenzen zwischen Gut und Böse, Vergangenheit und Zukunft verschwimmen, als die Legende der Gabenträgerinnen unaufhaltsam ihren welterschütternden Lauf nimmt.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Kelda Ardere für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Kelda Ardere gibt es bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     "Ich kann dich anfassen! Das heißt, ich bin nicht tot!", rief Tjordi glücklich und umarmte Otis überschwänglich.
     "Du bist allerdings sehr nah dran", gab Otis trocken zurück. Er sammelte sich einen Moment. "Was die Verschwundenen angeht, haben wir schon von anderen Leuten in der Stadt gehört, dass vor allem junge Leute einfach vom Erdboden verschwinden."
     Tjordi kniff besorgt die Augen zusammen und schaute Suil hinterher, die gerade das Lagerhaus verließ. "Hat dich wirklich ihr Vater geschickt?" Otis nickte. "Sag ihm, dass er ein unfassbar dummes Arschloch ist und das Herz seiner Tochter gebrochen hat." Tjordi schaute Otis mutig herausfordernd in die Augen, bis er plötzlich wieder etwas an der Decke zu sehen schien und "so bunte Vöglein" murmelte.
     "Ihr Vater hat versucht sie zu schützen. Kannst du mir helfen sie zu finden? Ich kenne mich auf dem Gelände nicht so gut aus. Wohin geht sie, wenn sie nicht hier im Lagerhaus ist?", fragte Otis unter Seufzen, denn er hatte nur Tjordis halbe Aufmerksamkeit. Vorsichtig rüttelte er Tjordi an der Schulter, um auch die andere Hälfte zu erhalten.
     "Komm mit!", rief Tjordi viel zu begeistert und marschierte davon.
     Wenig später befand sich das ungleiche Paar auf dem Weg zu dem kleinen Backsteinhaus im Westen des Geländes. Otis hatte kein gutes Gefühl bei der Sache, musste aber zugeben, dass er von Anfang an kein gutes Gefühl gehabt hatte. Vor einem halben Jahr hatte er sich den Bàs angeschlossen, nachdem sein kleiner Bruder von einem Rogmocan getötet worden war. Otis hatte sich seit langer Zeit dem Widerstand anschließen wollen, doch nach dem Tod seiner Eltern hatte er sich um Marvin kümmern müssen. Seinen Bruder mit zu den Bàs zu nehmen, war für ihn nicht in Frage gekommen. Er hatte gewollt, dass Marvin zumindest noch ein bisschen Kindheit verleben konnte. Doch dann war der Tag gekommen, an dem ein Trupp Soldaten durch sein Wohngebiet gezogen war. Einfach so hatte ein Rogmocan ausgeholt und seinen 13 Jahre alten Bruder, der halb auf der Straße stand und wie gebannt das riesige Monster anstarrte, aus dem Weg gefegt. Er war sofort tot gewesen und Otis noch am selben Abend im Lager der Bàs erschienen.
     Otis war ein ausgezeichneter Kämpfer und hatte auf eine Beförderung gehofft, als ihn der Anführer der Bàs zum Gespräch antreten ließ. Finley hatte jedoch anderes mit ihm im Sinn. Otis war noch nicht lange dabei, ein unbekanntes Gesicht, Suil hatte er noch nie getroffen. Deshalb sollte er die Tochter des Anführers beschatten, wenn nötig eingreifen und schützen. Mehr sagte man ihm anfangs nicht. Jeden Tag und jede Nacht hatte er Suil aus der Entfernung fest im Blick und litt zunehmend mit der jungen Frau. Otis hatte sie in ihrer Wohnung vereinsamt tagelang weinen sehen und er war auch in der Nähe als sie begann, die Bar und das Gelände regelmäßig aufzusuchen. Nach etwa zwei Monaten konnte er es nicht mehr mit ansehen und stellte Finley zur Rede, machte ihm schwere Vorwürfe und war bereit, alles hinzuschmeißen und die Bàs hinter sich zu lassen. Doch dann hatte Finley ihm seine Gründe dargelegt. Otis konnte es bis zum heutigen Tag nicht wirklich glauben, aber es überzeugte ihn zumindest soweit, um seinen Dienst wieder aufzunehmen. Heute war nun endlich der Tag gekommen, an dem Suil die Wahrheit erfahren würde und die Vorbereitungen abgeschlossen waren, um sie in Sicherheit wieder nach Hause bringen zu können. Unglücklicherweise war ausgerechnet auch heute der Tag, an dem Otis sie aus den Augen verloren hatte.
     "Ist es das?", fragte er Tjordi und deutet auf das Haus ein Stück vor ihnen. Doch Tjordi rührte sich nicht. "Was ist los?"
     "Ich bin mir nicht sicher. Siehst du auch ein riesiges Monster neben dem Baumstamm da drüben?"
     Angespannt drehte sich Otis zu der Seite, auf die Tjordi zeigte, und sein Herz blieb fast stehen. Unter dem Baum stand kein Rogmocan, kein Monster, aber hinter dem Baum drehte sich gerade eine Gruppe Männer zu ihnen um, von denen jeder einzelne das Wappen von Litas Truppen auf der Brust trug.
     "Abhauen?", fragte Tjordi unbekümmert, drehte sich um und blickte auf eine weitere Gruppe Männer, die sich ihnen von hinten unbemerkt genähert hatte. "Kämpfen?", formulierte er nun weitaus bekümmerter seinen Alternativvorschlag.
     "Warte", flüsterte Otis. "Hey! Ihr müsst euch unbedingt reinziehen, was vorne im Lagerhaus abgeht, nicht zu fassen, was da los ist", rief Otis zu beiden Gruppen rüber und bemühte sich einen vernebelten Eindruck zu machen.
     "Bunte Vöglein!", schrie Tjordi neben ihm, wobei sich Otis nicht sicher war, ob Tjordi einfach nur schrie, was er sah, oder tatsächlich seine Bemühung unterstützen wollte, aus dieser misslichen Lage mit heiler Haut zu entkommen.
     Die zwei Gruppen trafen sich vor ihnen und ein älterer Mann löste sich aus ihren Reihen. Wortlos inspizierte er Otis und Tjordi eindringlich.
     "Nehmt den Jungen mit, den anderen könnt ihr entsorgen", sagte er schließlich ohne jegliche Regung in der Stimme und plötzlich brach die Hölle los. Otis versuchte noch schnell durchzuzählen, als sich der erste Mann schon rasend schnell auf ihn zubewegte. Dreizehn hatte er gezählt und korrigierte sich auf zwölf, als er unter dem Schwinger durchtauchte und den Angreifer mit einem heftigen Schlag in den Nacken ins Schlummerland schickte. Zwölf waren allerdings immer noch zu viele und er konnte in dieser Angelegenheit nicht wirklich auf seinen Partner zählen. Doch auch diese Ansicht korrigierte Otis rasch, als er sich mit einem Tritt in den Bauch des nächsten Angreifers etwas Luft verschaffte und aus den Augenwinkeln sah, wie Tjordi scheinbar mühelos die Köpfe zweier Soldaten zusammenschlug.
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