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Die Chroniken von Alice 1 - Finsternis im Wunderland
Verfasser: Christina Henry (1)
Verlag: Penhaligon (108)
VÖ: 1. Februar 2020
Genre: Fantasy (11396)
Seiten: 352
Themen: Albträume (156), Alice im Wunderland (12), Feuer (112), Flucht (1660), Kaninchen (24), Mörder (515), Psychiatrische Klinik (180)
Charts: Einstieg am 28. März 2020
Zuletzt dabei am 29. März 2020
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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2mal in den Tagescharts platziert
BENUTZER-SCHULNOTE
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Errechnet auf Basis von 174 Stimmen
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Chroniken von Alice 1 - Finsternis im Wunderland« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (2)     Blogger (9)     Tags (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 26. Mai 2020 um 16:50 Uhr (Schulnote 1):
» Brutale Neuinterpretation von Alice im Wunderland

Seit zehn Jahren sitzt Alice in einer psychiatrischen Anstalt. Seit sie damals nach ihrem Verschwinden wieder auftauchte und sich nur noch an einen Mann mit Kaninchenohren erinnern konnte. Ihr einziger Kontakt ist Hatcher, ein Mörder aus der Nachbarzelle. Als in der Anstalt ein Feuer ausbricht, gelingt den beiden die Flucht; und mit ihnen einem dunklen Wesen, das ebenfalls in den Tiefen der Anstalt gefangen war. Gemeinsam machen sich Alice und Hatcher auf die Jagd nach diesem Wesen. Schnell wird ihnen klar, dass nur dieses Wesen ihnen bei ihrer Suche nach ihrer Vergangenheit helfen kann. Und Alice kann erst mit ihrer Vergangenheit abschließen, wenn sie sich dem Kaninchen und dem Schrecken, der ihr damals wiederfahren ist, stellen kann.
Die Autorin hat hier eine interessante aber auch etwas brutale Version von Alice im Wunderland entworfen. So kommen denn auch einige bekannte Figuren zum Vorschein, wenn auch anders, als man sie in Erinnerung hat. Man erkennt jedoch die Grinsekatze, die Raupe, das Kaninchen, den Jabberwocky. In Hatcher glaube ich den verrückten Hutmacher gefunden zu haben.
Dafür, dass die Geschichte an mehreren Stellen doch recht brutal und blutrünstig daherkommt, bleibt der Schreibstil erstaunlich nüchtern, fast schon neutral erzählend. Immer tiefer geraten wir in das Grauen mit hinein, und erfahren schließlich, was mit Alice und Hatcher damals passiert ist, bevor sie in die Anstalt kamen. Eine interessante Reise durch eine Welt, die auf der einen Seite sehr an die das Wunderland angelehnt ist, und auf der anderen Seite doch so gar nichts mit dem Wunderland von Alice gemeinsam zu haben scheint.
So folgen Alice und Hatcher denn auch am Ende wieder einem weißen Kaninchen durch einen Tunnel auf dem Weg in die Fortsetzung, die uns wohl mehr über das Schicksal von Hatcher erzählen wird. Ich bin schon sehr gespannt.«
  14      0        – geschrieben von SaBineBe69
 
Kommentar vom 22. Mai 2020 um 14:28 Uhr (Schulnote 5):
» "Finsternis im Wunderland" ist der erste Band der Reihe "Die Chroniken von Alice" und stammt aus der Feder von Christina Henry. Den Leser erwartet eine brutale und blutige Adaption, die leider wenig mit der Vorlage des berühmten Originals zu tun hat. Das folgende Zitat repräsentiert nicht nur den einfachen Schreibstil der Autorin, der ohne viel Finesse daherkommt, sondern auch den Spannungsgrad der gesamten Handlung.

"Nachdem sie ziemlich lange gegangen waren (wir gehen und gehen, und wenn wir nicht gehen, dann kämpfen wir, dachte Alice), kamen sie an eine weitere Tür."'
Zitat aus "Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland" von Christina Henry, Seite 151 - 152.

Der Plot ist sehr flach gehalten. Wie Alice schon sagt, besteht die Handlung nur aus der Reise der Protagonisten, unterbrochen von blutigen Auseinandersetzungen. Sklaverei, Frauenhandel, Vergewaltigung, Schändung und jede Menge Gemetzel sollen für Spannung sorgen, bewirken jedoch irgendwann nur noch ein müdes Gähnen. Überraschende Twists sucht der Leser vergeblich. Die Handlung ist flach, vorhersehbar und bis auf die blutigen Szenen wenig spektakulär.

"»Du kannst sie wohl kaum alle töten«, sagte Alice. Er lächelte wieder, und Alice sah die Sehnsucht nach Blut und Chaos in ihm lodern. »Ich werde es zumindest versuchen und es genießen.« "
Zitat aus "Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland" von Christina Henry, Seite 236.

Diese Adaption hat insgesamt wenig mit "Alice im Wunderland" zu tun. Titel und Cover wirken in Bezug auf den faden Inhalt wie Effekthascherei von der Autorin, um den Titel besser verkaufen zu können. Dem Wunderland fehlt es vollkommen an Magie, Zauber oder verrückte Ideen. Es handelt sich vielmehr um eine mittelalterlich anmutende Welt, die in ein paar von verschiedenen Bossen regierte Reviere unterteilt wird. Die Parallelen beruhen zum größten Teil rein auf der Namensgleichheit der Protagonisten. Ein Beispiel ist Hatcher, der nichts mit dem Hutmacher zu tun hat. Vielmehr handelt es sich bei Hatcher um einen traumatisierten blutliebenden Axtmörder. Erwartet hatte ich eine düstere Geschichte mit einem Wunderland, das für Gänsehaut sorgt. Von Grusel, Schrecken und Luftanhalten fehlt beim Lesen leider jede Spur. Die Geschichte wird von Seite zu Seite vorhersehbarer und langatmiger. Zudem rutscht die Story im weiteren Verlauf immer mehr Richtung Splatter ab. Selbst der große Showdown kann nicht überzeugen, da das Finale rasend schnell abgehandelt wird und völlig unspektakulär verläuft. Die Luft ist zum Ende hin mehr als raus, von Spannung keine Spur.

Insgesamt bleibt "Finsternis im Wunderland" weit hinter meinen Erwartungen zurück. Es handelt sich um einen oberflächlichen und vorhersehbaren Reihenauftakt, der wenig auf Finesse und mehr auf Splatter setzt. Den Leser erwarten kaum Überraschungen und wenig Spannung, dafür aber umso mehr blutige Szenen, die irgendwann nur noch für ein müdes Gähnen sorgen. Von mir gibt es ganz knappe 2 Sterne für diese langatmige Alice im Wunderland Mogelpackung für Erwachsene.«
  18      1        – geschrieben von Selection Books - Nalas Bücherblog
 
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