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Gerecht ist nur der Tod
Verfasser: Judith Bergmann (1)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1090)
VÖ: 21. Februar 2020
Genre: Kriminalroman (6935)
Seiten: 320
Themen: Ermittlungen (1166), Hochzeit (1313), Köln (260), Kommissare (1764), Mord (5396), Psychologen (212), Verdächtige (101)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Gerecht ist nur der Tod« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (3)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 26. März 2020 um 16:48 Uhr (Schulnote 1):
» „Und es war schwer, jemandem nahezukommen, wenn die Lieblingsbeschäftigung Schweigen ist.“

Es sollte der schönste Tag in seinem Leben werden, aber der prominente Kölner Unternehmer Hajo Reimer wird auf dem Weg zum Traualtar je aus seinem Leben gerissen.

Die Mordermittlung übernehmen Hauptkommissar Rolf Schellenberg und Kommissarin Sibil Bullut. Gleich wird klar, dass die Beiden unterschiedlicher nicht sein können. Die Journalistin und Psychologin Ina Reich begleitet die Ermittlungen als Beobachterin, sie wird einen Artikel über die „seelische Belastung“ der Kripobeamten bei einer Mordermittlung verfassen und später darüber berichten.

Der Mörder muss ein guter Schütze sein, denn die Kugel ist aus weiter Entfernung präzise ins Herz eingeschlagen. Die SOKO, die dann gebildet wird, ermittelt auf Hochtouren, tritt aber auf der Stelle. Dann wird ein weiterer Toter gefunden, der auf die gleiche Weise aus dem Leben scheiden musste, wie Reimer.

Auch wenn Schellenberg und Bulut ein gutes Team sind, kommen sie mit den Spuren nicht weiter. Ina Reich lauscht den Vermutungen und Schlussfolgerungen, sie darf sich in die Mordermittlung nicht einmischen, so ist die Abmachung. Aber hinter ihrer Stirn arbeitet es ununterbrochen.

Der nächste Mord lässt nicht lange auf sich warten und die Uhr tickt, denn der Mörder hat auf einem Zettel genau notiert, wie viele Menschen sterben müssen.

Dieser Satz, der mir sehr gut gefallen hat, setze ich an den Anfang meines Fazits:

„Ich ließ mich von ihrem Lachen wärmen und von ihrem Übermut erschrecken und hielt sie für unbesiegbar“. S. 152


In „Gerecht ist nur der Tod“ nimmt mich die Autorin Judith Bergmann mit nach Köln und langsam erfahre ich eine Geschichte, die mir anfangs ein wenig holprig klingt, dann aber immer weiter an Fahrt aufnimmt.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig lesbar. Die Ich-Erzählweise lässt mich als Leser durch die Augen von Ina Reich an dem Geschehen teilnehmen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass mich das einengt, mir fehlt der Rundumblick, so dass ich die Fakten, die mir hier angeboten werden, nicht ganz erfassen kann.

Anfangs wird die Spannung hoch aufgebaut, fällt dann aber ein wenig ab. Das liegt daran, dass Ina Reich nicht mit offenen Karten spielt. Sie hat ein Geheimnis und um den Ausdruck der gefühllosen Teilnehmerin aufrecht zu erhalten, schluckt sie haufenweise Tabletten. Das macht sie interessant und schraubt das Spannungsbarometer wieder nach oben, so dass die Atmosphäre während der Mordermittlung fast greifbar wird.

Bei den Figuren gelingt es der Autorin gut die wesentlichen Charakterzüge ins Hauptaugenmerk zu lenken. Rolf Schellenberg, den ich gleich sympathisch finde und Sibil Bulut, die mir von Anfang an ein Dorn im Auge ist. Die Beiden sind wie Hund und Katze. Ina Reich hingegen ist mit einer geheimnisvollen Hülle umwoben, durch die man ganz schwer schauen kann. Alle weiteren Beteiligten passen gut ins Bild.

Das sich die Geschichte so entwickeln würde, hatte ich nicht erwartet. Meine Vermutung traf zu, aber diese Wendung und die weiteren Geschehnisse haben mich überrannt. Das Ende war absolut gelungen und glaubhaft.

Der vorletzte Satz im Buch, beendet meine Rezension: „Eins ist mir inzwischen klar: Wo auch immer ich bin – es ist niemals zu Ende“. (S. 318)

Hier kommt von mir eine klare Leseempfehlung und 5 verdiente Sterne.«
  13      0        – geschrieben von ginnykatze
 
Kommentar vom 25. März 2020 um 15:26 Uhr (Schulnote 1):
» Packender Kriminalroman um einen perfiden Racheplan und die langen Schatten der Vergangenheit

Mit diesem Buch legt die Autorin Judith Bergmann (das Verlagspseudonym von Jutta Profijt) einen packenden Kriminalroman vor, der mich nicht nur spannend unterhalten, sondern auch auf ganzer Linie überzeugen konnte.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Journalistin Ina Reich, die früher einmal als Psychologin gearbeitet hat und nun zu Recherchezwecken die Kölner Mordkommission um Hauptkommissar Rolf Schellenberg begleiten darf, um über die seelische Belastung von Kripomitgliedern zu schreiben. Und diese Belastung ist beim spektakulären Fall eines prominenten Unternehmers, der auf dem Weg zum Traualtar erschossen wurde, enorm groß, zumal es nicht bei diesem einen Mord bleibt.

Die Autorin erzählt ihre gut aufgebaute Geschichte komplett aus der Perspektive von Ina Reich und lässt uns Leser dabei nicht nur an den aktuellen Ermittlungen, sondern auch an den Abgründen, die in ihrer Vergangenheit lauern und Stück für Stück offengelegt werden, teilhaben. Mit ihrem packenden Schreibstil, einem hohen Erzähltempo und einigen überraschenden Wendungen treibt sie das atmosphärisch dichte Geschehen konsequent voran und lässt es schließlich in einem krachenden Showdown enden, der zugleich auch eine überzeugende Auflösung liefert. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Charakteren, die zudem ziemlich undurchschaubar daherkommen.

Einziger Kritikpunkt ist hier der Klappentext, der bei der Figur Ina Reich so ein wenig in eine falsche Richtung weist und bei dem Text auf der Innenklappe etwas zu viel von der Geschichte vorwegnimmt. Daher an dieser Stelle mein Rat, diese Texte einfach zu ignorieren und sich einfach unvoreingenommen dem Buch und seinem Inhalt zu widmen.
Denn wer an spannenden Kriminalromanen, die ohne große Sympathieträger auskommen, Gefallen findet, wird hier bestens bedient und unterhalten.«
  11      0        – geschrieben von ech68
Kommentar vom 24. März 2020 um 19:36 Uhr (Schulnote 3):
» Auf dem Weg zum Traualtar wird der prominente Unternehmer Hajo Reimer mit einem gezielten Schuss getötet. Hauptkommissar Schellenberg nimmt mit seinem Team die Ermittlungen auf. Dabei werden sie von der Journalistin Ina Reich, die früher als Psychologin gearbeitet hat, begleitet. Ina soll nicht über den Fall selber schreiben, sondern ist im Auftrag des Polizeipräsidenten dabei, um zu beobachten, welchen seelischen Belastungen die Teammitglieder während einer solch intensiven Ermittlungsarbeit ausgesetzt sind. Ina wird allerdings nicht vom gesamten Team mit offenen Armen empfangen. Hauptkommissar Schellenberg geht mit der Situation professionell und gelassen um, doch seine Partnerin Bulut zeigt Ina Reich vom ersten Moment an, dass sie nicht willkommen ist.....

Die Handlung wird in der Ich-Perspektive, aus der Sicht von Ina Reich geschildert. Doch Ina Reich macht es einem beim Lesen nicht leicht, in ihre Haut zu schlüpfen. Trotz der verwendeten Perspektive, betrachtet man das Geschehen distanziert und relativ emotionslos. Man hat außerdem den Eindruck, dass Ina nicht richtig gefestigt ist, denn sie nimmt ständig Tabletten und ist häufig ein wahres Nervenbündel. Die Gründe dafür erfährt man zunächst nicht und das macht es schwer, sich in der Haut der Protagonistin wohlzufühlen. Durch die Erzählperspektive hat man außerdem eine eingeschränkte Sicht auf die Gesamthandlung und muss mit dem auskommen, was Ina erfährt und preisgibt.

Der Schreibstil ist recht locker und lässt sich dadurch flüssig lesen. Die Beschreibungen von Handlungsorten und Protagonisten sind gelungen, sodass man sich alles mühelos vorstellen kann. Allerdings wirken die Charaktere, ausgenommen Hauptkommissar Schellenberg, nicht sonderlich sympathisch. Das trägt zusätzlich zu der Distanz, die man beim Lesen wahrt, bei. Der Fall selber gibt einige Rätsel auf. Durch Inas Beobachtungsposten ist man bei den Ermittlungen dabei. Dennoch baut sich keine große Spannung auf. Die Handlung plätschert eher gemächlich vor sich hin. Täter und Motiv sind nicht so leicht zu enttarnen, dennoch dürften erfahrene Krimileser schon früh eine Ahnung haben, wer hinter allem stecken könnte. Da die Autorin ihre Spuren aber geschickt auslegt, kann man sich nicht sicher sein. Zum Ende hin stellt sich dann auch endlich die bis dahin vermisste Spannung ein.

Ein solider Krimi, den man eher distanziert betrachtet und bei dem die Spannung eher auf Sparflamme kocht.«
  16      1        – geschrieben von KimVi
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