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F***ing real - Beyond reproach
Verfasser: Svea Lundberg (20)
Verlag: Dead Soft (240)
VÖ: 29. Februar 2020
Genre: Romantische Literatur (19189)
Seiten: 444
Themen: Homosexualität (2204), Los Angeles (344), Pornostars (10)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Svea Lundberg für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Svea Lundberg gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Behutsam tastete ich mich, einen Arm ausgestreckt, an der Wand entlang zu seinem Schlafzimmer. Die Tür stand tatsächlich halb offen. Ich blieb stehen und hielt den Atem an. Lauschte. Kein Laut drang aus dem Zimmer hervor, was mich schmunzeln ließ. Es hätte mich auch gewundert, würde Rizzo schnarchen. Oder vielleicht schlief er auch gar nicht? Vielleicht lag er wach, genauso wie ich und wartete darauf, dass ich ...
     Ach, was ein Blödsinn!
     Energisch wischte ich die wirren Gedanken in meinem Kopf beiseite und schob die Tür vollends auf. Schlich hindurch und hin zum Bett. Würde Rizzo doch nicht schlafen und genau jetzt das Licht anschalten, würde er sicher einen Lachanfall bekommen bei dem Anblick, wie ich ganz zombielike mit vorgestreckten Armen auf ihn zukam. Doch kein Deckenrascheln deutete darauf hin, dass er sich regte und es blieb dunkel. Blöd für mich, dass Rizzos Bett kein erhöhtes Fußende hatte, denn so nützte all das Vorantasten mit den Armen nichts. Ich stieß mir den Zeh am Bettfuß. Zischte schmerzlich, biss mir auf die Lippe und hielt erneut den Atem an. Kein Laut. Kein Rascheln. Anscheinend schlief er wirklich.
     Durch die heruntergelassenen Jalousien fielen noch weniger Strahlen des diffusen Morgenlichts als im Wohnraum, sodass ich lediglich dunkle, unscharfe Konturen ausmachen konnte. Nur vage konnte ich erahnen, dass Rizzo die von der Tür aus gesehene vordere Hälfte des Kingsize-Bettes für sich auserkoren hatte. Also tappte ich vorsichtig um das Bett herum und kletterte auf der Fensterseite hinein.
     Rechter Hand ertastete ich einen Haufen dicker Daunenkissen, linker Hand nur ein kühles Laken, aber keine Decke. Unschlüssig blieb ich mitten auf dem Bett kniend hocken. Noch mal in der Dunkelheit hinausschleichen und meine Decke vom Sofa holen, oder mich ohne Decke neben Rizzo legen und hoffen, dass mir nicht zu kalt wurde? Notfalls konnte ich die Füße vielleicht unter eines der dicken Kissen stecken, oder ...?
     »Liam?«
     Ich zuckte so heftig zusammen, dass das Bett einen ganz leisen, knarzenden Laut von sich gab.
     »Ja?« Hilfe, warum klang meine Stimme denn so fiepsig?
     »Komm her.«
     »Was?«, quietschte ich dämlich.
     »Komm unter meine Decke.« Er nuschelte die Worte mit einer so selbstverständlich klingenden Bestimmtheit, dass mein Hirn gar nicht so schnell irrationale Einwände sammeln konnte, um mich davon abzuhalten, genau das zu tun: Ich rutschte neben Rizzo unter die Decke. Spürte sofort seine Wärme überall an meinem ganzen Körper, obwohl wir uns überhaupt nicht berührten.
     Mein Atem stockte.
     Bis eben nicht berührt hatten ...!
     Rizzo griff hinter sich, erwischte erst meinen Bauch, ehe er sich höher tastete und meinen Unterarm zu fassen bekam. Als wäre ich eine formbare, hocherhitzte Gummimasse, ließ ich mich von ihm direkt hinter sich ziehen. Mein rechter Arm knickte einfach so unter mir weg, sodass ich plötzlich ganz nahe bei Rizzo lag. Meinen Arm um ihn geschlungen und seine Haut überall an meiner.
     Okay, nicht ganz überall. Uns trennte noch der Stoff meiner Pants, aber ...
     Himmel, trug er etwa keine? Also ... gar nichts? Ich hätte es nicht beschwören können, aber es fühlte sich so an und ich konnte ja schlecht an seinen Arsch greifen, um sicherzugehen.
     »Kannst du nicht schlafen?« Er nuschelte noch immer ein wenig, klang herrlich verpennt und versicherte mir damit ungefragt, dass er im Gegensatz zu mir sehr wohl Ruhe gefunden hatte. Gott, warum stellte ich mich auch so an?
     Ich wusste seit Jahren, dass ich nicht nur auf Mädels stand, oder vielleicht sogar mehr auf Jungs, denn auf Mädels. In der Theorie hatte ich mir sicher Hunderte Male vorgestellt, wie es sein würde, das erste Mal einem anderen Kerl so nahe – und vielleicht noch näher – zu sein. Aber in der Praxis hatte ich eben verflucht noch mal keine Ahnung von alledem. Davon, wie es sich anfühlte.
     »Nee, irgendwie nicht«, gab ich flüsternd zurück und spürte dabei eine vom Wachs verklebte Strähne von Rizzos Haar meine Lippen und Nase kitzeln. Ein klein wenig roch es nach Rauch, aber vor allem nach dem ganzen Zeug, das er hineingeschmiert hatte, um es unter der Langhaarperücke verstecken zu können. Ein klein wenig neigte ich den Kopf weiter, sodass ich weniger an seinem Haar, sondern mehr an seinem Nacken schnuppern konnte.
     »Weiß auch nicht warum«, murmelte ich wie abwesend, hätte nicht zu sagen vermocht, warum ich ihn in diesem Moment anschwindelte, weil ich viel zu sehr damit beschäftigt war, bei jedem Laut heimlich ein wenig mehr seines Geruches in mich aufzusaugen.
     »Hmm ...«
     Ich schloss die Augen, als Rizzo sich leicht vor mir rekelte und seine Finger fester um meine wand. Es fühlte sich so gut an. Er fühlte sich so gut an. Und ich? Ich schien mit einem Mal innerlich in Flammen zu stehen, weil ...
     »Ich glaube, ich weiß, warum du nicht schlafen kannst.«
     Ich hielt den Atem an. Wusste er, wie schrecklich ich an ihn denken musste? Selbst jetzt noch, als ich bei ihm war.
     »Es könnte daran liegen, oder?«
     Ich kam nicht mal dazu, in Gedanken das ›Woran‹ zu formen. Denn Rizzo bewegte sich noch ein wenig und mit einem Mal war auch mir klar, wovon er redete.
     Gott ... wie konnte es denn sein, dass ich hart war und es nicht mitbekam? Dass ich nicht gemerkt hatte, wie sich mein Schwanz bettelnd gegen Rizzos Hintern drückte. Gegen seinen nackten Hintern, wohlgemerkt! Denn nun, da er mit seinen Worten all meine Aufmerksamkeit nach dort unten gelenkt hatte, war es unmöglich, durch den dünnen Stoff meiner Pants nicht zu spüren, dass er keine trug.
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