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Happy Ever After 1 - Wo das Glück zu Hause ist
Verfasser: Jenny Colgan (13)
Verlag: Piper (1737)
VÖ: 2. März 2020
Genre: Romantische Literatur (19223)
Seiten: 448
Themen: Bauern (108), Bibliothekare (19), Bibliotheken (98), Bus (26), Entlassung (93), Highlands (182), Schottland (530)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (4)     Blogger (1)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 24. März 2020 um 19:26 Uhr (Schulnote 2):
» Nina ist Bibliothekarin mit ganzem Herzen und schafft es immer, jedem das richtige Buch zu empfehlen. Nun wird die Bücherei in Birmingham, in der sie arbeitet, wegen Modernisierungen geschlossen und Nina wird arbeitslos. Es bricht ihr das Herz, dass auch die Bücher haufenweise in den Müll geworfen werden sollen. Nina rettet die meisten Bücher, sehr zum Leidwesen ihrer Mitbewohnerin, die mittlerweile Angst um die Statik des alten Hauses hat, in dem die beiden wohnen.
Ninas Lebenstraum war schon immer eine eigene Buchhandlung. Als sie ein Angebot entdeckt, in dem ein alter Transporter zum Verkauf angeboten wird, reist sie in die schottischen Highlands und kauft den Bus. Sie möbelt ihn ein bisschen auf, richtet ihn mit Regalen und einer Vorleseecke für Kinder ein und startet ihre rollende Buchhandlung. Aber sie findet in den Highlands noch mehr, neue Freunde, ein neues Zuhause und sogar ein ganz neues Leben.

Das war mein erstes Buch der Autorin aber mit ihrem lebendigen Schreibstil hatte sich mich schnell in die Geschichte hineingezogen.
Anfangs gibt es reichlich Gelegenheit, Nina kennenzulernen und ich mochte sie auf Anhieb, nicht nur wegen ihrer Liebe zu den Büchern. Beeindruckt hat mich ihr Mut, alles zu versuchen, sich ihren Traum zu erfüllen. Sie fährt nicht nur in die Highlands, um dort den alten Bus zu kaufen sondern sie zieht dann auch ganz dorthin. Auf einer Farm findet sie in einer umgebauten Scheune eine Wohnung und die Einwohner des kleinen Ortes sind dankbar für ihr Angebot, denn einen Buchladen oder eine Bücherei gibt es dort nicht.
Die Menschen begegnen ihr aufgeschlossen und freundlich und sie kann auch schnell Freundschaften schließen. Auch ihr besonderes Talent, jedem das richtige Buch zu empfehlen, hilft ihr Kontakte zu knüpfen.
Auch Männer treten in ihr Leben, Marekt der Zugführer und Lennox, der Farmer, auf dessen Hof sie wohnt, bringen ihr Gefühlsleben ganz schön durcheinander.

Die Geschichte ist turbulent, es geschieht viel und Ninas Weg ist auch nicht immer einfach. Aber die Autorin bietet ihren Lesern hier viel Unterhaltung und auch eine Menge Humor. Es gibt oft witzige Szenen oder Dialoge aber auch die Romantik kommt nicht zu kurz.
Die Nebenfiguren sind alle liebenswürdig und bereichern die Geschichte sehr. Durch sie gibt es neben Ninas Geschichte noch einige kleine Nebenhandlungen, die gut ins Gesamtbild passen und zur Unterhaltung beitragen.
Am besten gefallen hat mir aber Ninas Liebe zu den Büchern und dem, was Bücher mit Menschen machen können. Ich denke sie hat Recht, es gibt für jeden die richtige Geschichte bzw. das richtige Buch.

Das Setting in den schottischen Highlands passt hervorragend zur Geschichte und der Autorin ist es gut gelungen, mein Kopfkino zu inspirieren. Ich sah die weite, schöne Landschaft, die Seen und die idyllischen kleinen Orte förmlich vor mir. Auch die Lebensweise der Menschen dort, die Beschreibung der Gemeinschaft und des Zusammenhalts und auch viel gutes Essen, frisch vom Bauernhof haben zu einer schönen Atmosphäre beigetragen.

Sehr gut zur Liebe zu den Büchern und dem Lesen passen auch die Tipps der Autorin am Anfang des Buchs, wo man überall lesen kann und wie es dort am besten geht. Da musste ich häufig schmunzeln, weil ich mich darin oft wiedergefunden habe.

Ninas Geschichte ist ein schöner Wohlfühlroman mit viel Buchliebe und der Botschaft, dass es sich lohnt mutig zu sein, das Herz in die Hand zu nehmen, einen Neuanfang zu wagen und sich dadurch den Lebenstraum zu erfüllen!


Fazit: 4 von 5 Sternen«
  21      0        – geschrieben von Fanti2412
 
Kommentar vom 21. März 2020 um 16:43 Uhr (Schulnote 2):
» Bibliothekarin Nina Redmond liebt Literatur. Bisher hat sie in der städtischen Bücherei bei Birmingham gearbeitet, doch nun verliert die 29-Jährige ihren Job, weil die Einrichtung schließen wird. Was soll jetzt nur aus ihr werden? Eigentlich würde sie gerne eine eigene Buchhandlung eröffnen, aber dafür fehlt ihr das Geld. Dann bekommt sie den Tipp, mit einem Lieferwagen einen mobilen Buchladen zu betreiben. Mit einem Bücherbus kutschiert sie also durch die schottischen Highlands, um Menschen mit Lektüre zu versorgen. Ob sie sich auch noch weitere Träume erfüllen kann?

„Happy Ever After – Wo das Glück in Büchern wohnt“ ist der Auftaktband der mehrteiligen „Happy-Ever-After“-Reihe, im Original auch als „Scottish Bookshop“-Reihe bekannt, von Jenny Colgan.

Meine Meinung:
Der Roman besteht aus 36 Kapiteln mit einer angenehmen Länge. Erzählt wird aus der Sicht von Nina in chronologischer Reihenfolge. Der Aufbau ist recht einfach, funktioniert aber gut.

Der Schreibstil ist locker, bildhaft, anschaulich und – dank viel wörtlicher Rede – ziemlich lebhaft. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht schwer.

Mit Nina steht eine sympathische Protagonistin im Mittelpunkt. Sie ist unsicher, schüchtern und wenig selbstbewusst, wirkt zum Teil sogar etwas naiv. Aber ihre Begeisterung für Bücher und ihr großes Herz machen sie zu einem liebenswürdigen Charakter. Ihre Gedanken und Gefühle lassen sich gut nachvollziehen. Auch die Nebenfiguren sind interessant dargestellt.

Das Setting finde ich klasse. Gut gefallen hat mir auch, dass inhaltlich die romantische Liebe nicht im Vordergrund steht. Zwar taucht auch dieser Bereich im Roman auf. Aber andere Themen wie die Leidenschaft für Bücher, Freundschaft und Vertrauen nehmen viel Raum ein. Dadurch wird die Geschichte facetten- und abwechslungsreich und läuft nicht Gefahr, zu seicht zu werden.

Auf mehr als 400 Seiten kommt beim Lesen keine Langeweile auf, obwohl die Handlung nicht mit mehreren Überraschungen auftrumpfen kann. Allerdings trifft die Mischung aus emotionalen und humorvollen Momenten meinen Geschmack.

Ein Pluspunkt des Romans sind auch die witzig formulierten Tipps der Autorin, wo es sich am besten liest, verknüpft mit persönlichen Ausführungen. Sie sind der eigentlichen Geschichte vorangestellt.

Das Cover passt perfekt zum Inhalt und spricht mich sehr an. Der deutsche Titel ist etwas sperriger und ein wenig kitschiger als das englischsprachige Original („The Little Shop of Happy Ever After“), aber nicht mehr oder weniger treffend.

Mein Fazit:
„Happy Ever After – Wo das Glück in Büchern wohnt“ von Jenny Colgan ist ein unterhaltsamer Wohlfühlroman, der vor allem Bibliophilen schöne Lesestunden beschert und sich angenehm von anderer Frauenliteratur abhebt.«
  17      0        – geschrieben von milkysilvermoon
Kommentar vom 14. März 2020 um 20:20 Uhr (Schulnote 1):
» In " Happy Ever After – Wo das Glück zu Hause ist " steht Bibliothekarin Nina bald ohne Job da.Doch was sol sie machen, ist ihre Welt doch die des Buches und seiner passenden Leser. Und für eine eigene Buchhandlung hat sie keine finanziellen Mittel .
Da kommt ihr das Angebot des Lastwagens zu kaufen und zum Bücherbus umzubauen um damit zu ihren zukünftigen Lesern zu fahren gerade recht.
Und so kommt es, das Nina aus Birmingham weg zieht, um in schottischen Hinterland ihre Buchliebe an den Mann zubringen.
Aber zu ihrem eigenen Happy ever after fehlt ihr etwas entscheidendes. Findet sie es in dem mürrischen aber durchaus sexy Farmer, der ihr Unterschlupf gewährte.
Die Story lässt sich teils leicht und flüssig, teils aber auch mal langatmig lesen. Dabei bleibt sie jedoch abwechslungs- und spannungsreich.
Man darf mit Nina mitfiebern und die verschiedesten Emotionen erleben. Es gibt einiges zum schmunzeln bis herzhaft zu lachen, aber auch das ein oder andere Tränchen zu vergießen.
Da ich erfahren wollte, ob Nina ihr eigenes Happy ever after bekam, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.
Das Buch bekommt von mir eine Lese/ Kaufempfehlung und 4 Sterne.«
  12      0        – geschrieben von Nisowa
 
Kommentar vom 3. März 2020 um 10:00 Uhr (Schulnote 1):
» Zum Inhalt:

Nachdem die Bibliothek geschlossen wird, weiß Nina zunächst nicht, was sie jetzt anfangen soll. Aber dann entsteht in ihr die Idee zu einer Art rollende Buchladen und trifft damit den Nerv der Menschen in den schottischen Highlands. und die lernt die Menschen kennen. Und empfiehlt ihnen Bücher und nicht nur das.

Meine Meinung:

Was für ein tolles Buch, dass ich förmlich verschlungen habe. Schon der Beginn wo und wie man am besten Bücher liest, hat so viel Wärme und zeigt auch die Liebe der Autorin zu Büchern. Es ist ein Buch, dass voll und ganz neben der Liebe zum Wort und den Büchern einfach Herz hat und das auch ausstrahlt. Mich hat das Buch total eingenommen und ich musste aufpassen, dass ich meine Pausen nicht überziehe, weil ich einfach weiter lesen wollte. Viel zu schnell war das Buch dann auch schon zuende. Die Protagonisten haben mir richtig gut gefallen und ich habe sie gerne begleitet. Der Schreibstil ist sehr angenehm lesbar und auch dadurch war das Buch viel zu schnell zu Ende.

Fazit:

Herzerwärmende Geschichte«
  12      0        – geschrieben von brauneye29
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