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Echo des Schweigens
Verfasser: Markus Thiele (1)
Verlag: Benevento (17)
VÖ: 20. Februar 2020
Genre: Kriminalroman (7058) und Tatsachenroman (101)
Seiten: 408
Themen: Anwälte (687), Beziehungen (1626), Gerechtigkeit (77), Justiz (33), Moral (46), Prozess (107), Rechtsmedizin (27), Schuld (595), Skandale (197)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Echo des Schweigens« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (4)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 22. Mai 2020 um 8:29 Uhr (Schulnote 2):
» Ein Polizist ist des Mordes an einem Asylbewerber angeklagt. Der Fall wird dem Strafverteidiger Hannes Jansen angetragen, der sich auf der sicheren Seite sieht. Doch das Gutachten der Rechtsmedizinerin Sophie Tauber lässt Zweifel daran aufkommen, dass Jansens Mandant unschuldig ist. Zufällig haben sich Hannes und Sophie kennengelernt und nun steht dieses Verfahren zwischen ihnen. Kann es ihrer Beziehung schaden?
Ich muss zunächst einmal sagen, dass ich eigentlich etwas anderes erwartet hatte. Dieser Gerichtsprozess ist zwar wichtig für die Entwicklung der Geschichte, aber es gibt da einen weiteren Handlungsstrang der weitaus umfangreicher erzählt wird. Das soll allerdings nicht heißen, dass mir das Buch nicht gefallen hätte. Es hat aber auch ein bisschen gedauert, bis ich in der Geschichte drin war.
Der Autor Markus Thiele hat sich für seinen Roman von den Fall Oury Jalloh in Dessau inspirieren lassen, der zu einem großen Justizskandal wurde.
Ich finde, dass die Charaktere gut gezeichnet sind.
Strafverteidiger Hannes Jansen kommt aus einer wohlhabenden Familie und lebt selbst auf zu großem Fuß. Da kommt ihm das Angebot des Seniorpartners gerade recht, denn es bedeutet eine Beförderung und eine Menge Geld. Er ist von sich überzeugt und glaubt, dass alles glasklar ist und der Fall so gut wie gewonnen.
Nachdem Sophies Mutter gestorben ist, findet sie Hinweise auf ihren Vater, der die Familie verlassen hat, als Sophie noch ein Kleinkind war. Sie macht sich auf die Suche nach ihm und kommt einer Familiengeschichte auf die Spur, die bis in die Nazizeit zurückreicht.
Die unterschiedlichen Handlungsstränge verbinden sich zu einem Ganzen. Es geht um Schuld, Moral, Recht und Gerechtigkeit. Wie werden die Protagonisten damit umgehen? Ich fand es interessant, wie ihnen diese Konflikte und ihr Gewissen zusetzen.
Es ist eine komplexe Geschichte, die mir gut gefallen hat.«
  13      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 18. Mai 2020 um 23:19 Uhr (Schulnote 1):
» Unbedingt lesenswert

Hannes Jansen erhält als Strafverteidiger einen brisanten Fall: Er vertritt einen Polizisten, der angeklagt wurde, einen Asylbewerber zu Tode gebracht zu haben. Zunächst glaubt er an die Unschuld seines Mandanten, doch plötzlich ergeben sich neue Anhaltspunkte. Hannes hat vor kurzem eine Frau kennen und lieben gelernt, die Rechtsmedizinerin Sophie Tauber. Er entdeckt erst nachträglich, dass Sophie seine Kontrahentin ist in dem Prozess um den Polizisten.

Viele Zufälle spielen in diesem Roman eine große Rolle, so dass sich immer wieder neue Wendungen in den Geschehnissen ergeben. Mehrere Handlungsstränge laufen auf eine gemeinsame Auflösung zu, und es dauert eine Weile, bis der Leser erkennt, wie die Ereignisse miteinander verflochten sind. Mit ihnen einher gehen die Fragen nach der Moral, nach Gerechtigkeit, nach Schuld. Eine tragische Geschichte aus dem Zweiten Weltkrieg überlagert die Geschehnisse um das Prozessverfahren an sich, verknüpft mit der Frage, ob Hannes und Sophie trotz ihrer Liebe tatsächlich zueinander finden können. Der Schreibstil des Autors Markus Thiele ist äußerst flüssig. Und auch wenn es vielleicht doch ein paar Zufälle zu viel in diesem Buch gibt, so ist die Geschichte dennoch äußerst ausgeklügelt entworfen und umgesetzt.

Mich hat dieses Buch von der ersten Seite an fesseln können, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Ich empfehle es unbedingt weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.«
  11      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 21. März 2020 um 16:10 Uhr (Schulnote 4):
» Zum Inhalt:
Hannes vertritt den Polizisten, der für den Mord an einem Asylbewerber angeklagt ist. Ausgerechnet die Frau, die er liebt, hat ein Gutachten erstellt, dass die Unschuld seines Mandanten bezweifelt. Wird dieser Fall ihrer Liebe schaden?
Meine Meinung:
So richtig meins war das Buch nicht. Ja, die Geschichte ist gut und vielschichtig erzählt, aber irgendwie nicht mein Buch. Der Schreibstil an sich war schon gut, auch die Protagonisten waren gut ausgearbeitet und ihren Rollen entsprechend ausgearbeitet. DasS das Buch auf einem echten Fall aufgebaut ist, macht das Buch insgesamt authentisch und auch interessant. Mir persönlich lag aber der Stoff und die Story nicht wirklicj.
Fazit:
Nicht mein Geschmack«
  8      1        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 26. Februar 2020 um 6:33 Uhr (Schulnote 2):
» Strafverteidiger Hannes Jansen vertritt einen Polizisten, der einen Asylbewerber in seiner Zelle ermordet haben soll. Das Gutachten von Dr. Sophie Tauber soll die Anklage untermauern. Hannes Jansen steckt nun in einem Zwiespalt, denn Sophie Tauber ist die Frau, in die er sich verliebt hat. Nicht ahnend, dass sie die Gutachterin ist. Welchen Weg wir Hannes wählen? Doch auch Sophie Tauber steht vor schwierigen Entscheidungen, denn die Vergangenheit, dir ihre Mutter ihr immer vorenthalten hat, beginnt nun, ans Tageslicht zu drängen und Sophies Zukunft zu beeinflussen. Wo liegt der schmale Grat zwischen Recht und Unrecht?

Es handelt sich hier um einen fiktiven Roman, der vom Fall Oury Jalloh in Dessau inspiriert wurde. Der Autor versteht es vom ersten Moment an, packend und mitreißend zu erzählen. Man merkt dabei sofort, dass er genau weiß, wie es im Gerichtssaal zugeht und die Kniffe und Spitzfindigkeiten kennt, die es braucht, um ein guter Strafverteidiger zu sein. Deshalb wirkt Hannes Jansen auch sehr lebendig und seine Auftritte vor Gericht zeigen, dass er seinen Beruf versteht. Dabei verfolgt man nicht nur gespannt sein Vorgehen, sondern wird außerdem zum Nachdenken über Recht und Gerechtigkeit angeregt.

Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Es gibt auch einen Handlungsstrang, der in die Vergangenheit führt. Zunächst kann man nicht einordnen, wie sich alles verbinden wird, doch am Ende verknüpft sich alles schlüssig. Beide Stränge sind durchgehend interessant, sodass man früh in den Sog der Ereignisse gerät. Manchmal mag man kaum glauben, was man liest. Das sorgt allerdings dafür, dass man, neben der spannenden Unterhaltung, auch noch jede Menge Stoff zum Nachdenken erhält und dabei in sich gehen muss, um sich selbst die Frage zu stellen, in welche Richtung der eigene moralische Kompass ausschlagen würde. Zugegebenermaßen wirkt die Handlung gelegentlich arg konstruiert, aber wenn man darüber hinwegsieht, wird man durchgehend spannend unterhalten.

"Das Echo des Schweigens" bietet nicht nur spannende Unterhaltung, sondern regt den Leser dazu an, sich mit der Frage zu befassen, wo der schmale Grat zwischen Recht und Unrecht verläuft. Ein Buch, das lange nachwirkt und zum Nachdenken anregt!«
  16      0        – geschrieben von KimVi
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