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Zu wahr, um schön zu sein
Verfasser: Gabriella Engelmann (36)
Verlag: Knaur (1454)
VÖ: 24. Februar 2020
Genre: Frauenliteratur (1253)
Seiten: 320
Themen: Entlassung (93), Familien (1108), Hamburg (541), Silberhochzeit (4)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Zu wahr, um schön zu sein« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (2)     Blogger (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 6. April 2020 um 18:18 Uhr (Schulnote 2):
» Zum Inhalt:
Eigentlich will Caro ihren Mann am Tag der Silberhochzeit mit der Erneuerung des Eheversprechens und einer Party überraschen, doch die Überraschung ist dann eher nicht schön, denn ihr Mann hat seit 5 Jahren ein Verhältnis mit einem Mann. Aber das soll nicht die letzte Katastrophe bleiben.
Meine Meinung:
Das Buch ist eine einfache, ganz nette Unterhaltung, aber auch nicht mehr. Für mich war es ein Buch, das man durchaus lesen kann, aber nicht muss. Wobei das eigentlich auch nicht so wirklich mein Genre ist. Der Schreibstil ist gut, läsdt sich sehr flüssig lesen. Die Story ist ganz nett, aber auch nicht mehr. Die Protagonisten sind zum Teil schon recht witzig, so wie Caros Esomutter. Insgesamt eine leichte Unterhaltung ohne große Höhen.
Fazit:
Ganz nett«
  9      0        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 25. März 2020 um 19:37 Uhr (Schulnote 2):
» Caro Oldendorff hat aus Anlass ihrer Silber-Hochzeit eine Feier am Elbstrand organisiert, mit der sie ihren Mann überraschen möchte.
Überrascht wird allerdings sie und das unangenehm, denn auf der Feier outet sich ihr Mann als homosexuell und gibt eine Beziehung zu seinem Geschäftspartner zu.
Caro steht vor den Scherben ihres bisherigen Lebens, nur ihre beste Freundin Sylvia steht zu ihr und ihre Nachbarin und Vermieterin, die Lotsenwitwe Hedwig, der sie auch im Haushalt ein wenig zur Hand geht.
Aber damit nicht genug, denn Caro verliert auch noch ihren Job und ihr Sohn scheint auch Probleme zu haben. Dazu hat ihre Mutter nicht viel mehr als nervige Sprüche auf Lager.
Nachdem Caro sich vom ersten Schock erholt hat und von Sylvia wieder aufgebaut wurde, nimmt sie ihr Leben wieder in die Hand und steuert wie eine Kapitänin neue Wege an.

In einem sehr lockeren und heiteren Schreibstil erzählt Gabriella Engelmann die Ereignisse rund um Caro. Die Geschichte ist turbulent, ereignisreich und auch manchmal ein bisschen chaotisch. Auch wenn einige ernste Dinge geschehen, werden diese oft mit einem Augenzwinkern behandelt, aber keinesfalls lächerlich gemacht. Es gibt viele liebevoll eingestreute kleine Details, die mich schmunzeln ließen. So braucht Caro morgens immer unbedingt zuerst ihren Kaffee, den sie in einer traditionellen achteckigen Espressokanne auf dem Herd zubereitet. Diese hat sie Signor Bialetti getauft, nach dem Erfinder dieser Kannen. Mit ihr bzw. ihm führt sie auch immer Selbstgepräche, was mich oft zum Lachen gebracht hat.
Auch Caros Mutter sorgt mit ihren eigentlich nervigen Sprüchen für heitere Momente. Aber so nervtötend sie anfangs ist, so beginnt sie sich doch im Laufe der Geschichte zum positiven zu verändern.
Aber auch für Caro stehen einige Veränderungen an. Sie wird selbstbewusster, sucht und findet einen neuen Job und es treten auch neue Menschen in ihr Leben, die es gleich ganz schön durcheinander wirbeln.
Caro ist sympathisch, agiert glaubhaft und ich konnte mich ihr gut nahe fühlen und mich in sie hineinversetzen.
Besonders gut gefallen hat mir aber die Lotsenwitwe Hedwig. Die schon betagte Dame ist ausgesprochen liebenswert und lässt Caro viel an ihrer Lebensweisheit teilhaben bzw. gibt ihr Denkanstöße. So eine Nachbarin, die sogar ein Stück weit zur Freundin wird, hätte ich auch gerne.

Sehr schön in Szene gesetzt hat Gabriella Engelmann die Stadt Hamburg, in der sie lebt und die sie offenbar sehr mag. So erlebt man beim Lesen viele schöne Plätze in der Stadt, wie die Landungsbrücken, eine Villa am Elbstrand, das Portugiesenviertel und natürlich den Hafen und die Elbphilharmonie.
Dabei sind viele schöne Erinnerungen in mir wach geworden an einen eigenen Besuch in Hamburg vor einigen Jahren.

Ich habe Caro auf ihrem Weg in ein neues, anderes Leben gerne begleitet und wurde von dieser warmherzigen, humorvollen Geschichte gut unterhalten!


Fazit: 4 von 5 Sternen«
  12      0        – geschrieben von Fanti2412
 
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