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Der Kampf um den Rosenthron 1 - Priest of Bones
Verfasser: Peter McLean (1)
Verlag: Klett-Cotta (258)
VÖ: 22. Februar 2020
Genre: Fantasy (11158)
Seiten: 412 (Broschierte Version), 416 (Kindle-Version)
Themen: Banden (221), Gangster (81), Magie (2208), Priester (239), Soldaten (480), Zauberer (952)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Der Kampf um den Rosenthron 1 - Priest of Bones« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Rund anderthalb Jahre sind vergangen, seitdem der britische Autor Peter McLean die englischsprachige Originalausgabe seines Debütromanes »Priest of Bones« veröffentlichte, mit welcher er seine Saga über den »Kampf um den Rosenthron« startete und auf Anhieb einen großen Erfolg landete. Seit einigen Wochen ist das gute Stück nun auch auf Deutsch erhältlich, und es zeichnet sich - mal wieder - eine recht deutliche Abweichung der Bewertungen in beiden Sprachräumen ab. Während das Original beim englischen Amazon derzeit bei viereinhalb von fünf Sternen steht und von neunzig Prozent der Leser entweder mit »gut« oder »sehr gut« bewertet wurde, hangelt es hierzulande bei dreieinhalb Sternen herum und erhielt gerade einmal von etwas mehr als der Hälfte der Leser eine der beiden Bestnoten. Wir wollten uns daher einmal etwas näher ansehen, ob es tatsächlich ein Problem gibt, ob womöglich die Übersetzung eher mäßig geraten ist, oder ob die deutschen Leser einfach nur kritischer sind als ihre Kollegen.

»Der Kampf um den Rosenthron - Priest of Bones« erschien am 22. Februar in der Hobbit Press, der Fantasysparte des Stuttgarter Klett-Cotta Verlages. Das Buch hat einen Umfang von 412 Seiten und kann für siebzehn Euro erworben werden. Die Digitalausgabe hat momentan noch einen vergleichsweise kleinen Preis von 4,99 Euro, wobei es sich um ein befristetes Angebot handelt. Später wird das E-Book 13,99 Euro kosten. Eine ungekürzte elfstündige Hörbuchausgabe wurde von Schauspieler Frank Stieren eingelesen.

In seinem Buch führt der Autor die Leserschaft in einen Ort namens Ellinburg, der - vorsichtig ausgedrückt - nicht gerade der kuscheligste Ort der Welt ist. In den finsteren Gassen der Stadt wird um die Macht über die Schänken, Freudenhäuser und Spielhöllen gefochten. Nachdem ein Krieg (siegreich) zu Ende gegangen ist, kehrt ein Armeepriester namens Tomas mit seinen Mannen zurück in die Stadt, und er muss erkennen, das sich einiges verändert hat: Andere finstere Gestalten haben das Heft an sich gerissen, und überall wo man hinkommt, haben die Gassen Augen und Ohren. Im Bestreben, sich seinen alten Status zurückzuholen, baut Tomas eine illustre Bande auf und zieht in den Kampf um das, was ihm einst gehörte.

Was Peter McLean hier erschaffen hat, ist eine Welt, die mittelalterlich und reichlich finster daherkommt, kurzum: ein ziemlich ungemütliches Plätzchen. Und ungemütlich sind auch viele Charaktere, sie sind stachelig und roh - roh, wie es auch an vielen Stellen die Sprache ist, die hier vom Autor angeschlagen wird. Was nicht heißt, dass es hier nicht auch ein paar echte Sympathieträger unter den handelnden Gesellen gibt, wenngleich man dies nicht immer auf den ersten Blick erkennen mag. Tatsächlich steckt hinter einigen von ihnen ein durchaus ansprechendes Maß an Vielschichtigkeit. Die Story selbst hat ein ordentliches Tempo, ein paar anständige Wendungen, jede Menge Action und eine zünftige Prise Gewalt. Das Ganze wird unverblümt erzählt, und der Autor verstrickt sich nicht in ausschweifendem Firlefanz, sondern erzählt zielgerichtet und druckvoll vorwärts. Würde es nicht dem Zeitgeist widersprechen, hätte man ein Buch wie dieses womöglich als »maskulinen« Fantasyroman eingestuft ... natürlich ist uns bewusst, dass sich das so nicht mehr gehört, und dass es natürlich auch sehr viele begeisterte Leserinnen von Fantasy in rüderem Ton gibt. Warum das Buch in seinen Bewertungen hierzulande schwächer abschneidet als im Original, lässt sich schlussendlich nicht erklären - vielleicht erweckt der Begriff der »Rose« im Titel falsche Vorstellungen -, angemessen erschien es uns jedenfalls nicht. McLean hat mit seinem »Priest of Bones« einen gelungen Reihenauftakt geschaffen, und der »Kampf um den Rosenthron« zieht einen beim Lesen zünftig in seinen Bann.
– geschrieben am 24. März 2020 (4.5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz