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Das Gerücht
Verfasser: Lesley Kara (1)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1115)
VÖ: 21. Februar 2020
Genre: Thriller (6330)
Seiten: 400
Themen: Gerüchte (63), Kleinstadt (703), Mörder (515)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (5)     Blogger (3)     Tags (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 10. Mai 2020 um 14:15 Uhr (Schulnote 2):
» Mit ihrem kleinen Sohn Alfie zieht Joanna in die kleine Küstenstadt Flinstead. In dieser Stadt wohnt auch ihre Mutter. Jo will sich hier ein neues Leben aufbauen, da Alfie in seiner alten Schule gemobbt worden ist. Doch auch hier in seiner neuen Schule scheint es, dass er nicht den Zugang zu seinen neuen Mitschülern bekommt und wieder ausgeschlossen wird. Joanna beschließt sich mit den Müttern seiner Mitschüler anzufreunden. Um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, setzt sie das Gerücht in die Welt, dass die damalige Kindesmörderin Sally McGowan unter neuem Namen in Flinstead leben soll. Sie ahnt gar nicht in was für eine Gefahr sie sich und ihre Familie bringt...

Die Handlung des Buches wird in der Ich-Erzählperspektive der Hauptprotagonistin Joanna erzählt. Normalerweise ist diese Erzählperspektive nicht so meins. Doch hier fand ich es klasse. Ich konnte mich sehr gut in die Gedanken und Gefühle von ihr hineinversetzen. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass man zwischendurch auch die Sichtweise der Sally McGowen zulesen bekommen hat und dass es auch Twitter-Beiträge sowie Zeitungsberichte aus der Vergangenheit von Sally gegeben hat. So hat man ihre Geschichte kennengelernt.

Zu Beginn ist kaum Spannung da, aber man möchte trotzdem weiterlesen, weil man wissen will wer Sally McGowen heute ist. Über die Handlung hinweg baut sich die Spannung immer weiter auf. Zum Schluss gibt es eine unerwartete Wendung, mit der auch ich überhaupt nicht gerechnet habe. Dann ist es noch spannend bis ganz zum Schluss.

Die Autorin schafft es einfach mit ihrem tollen Schreibstil den Leser an das Buch zu fesseln. Mit jeder Seite, die man gelesen hat, will man wissen wie es weitergeht. Der Schreibstil lässt sich angenehm und flüssig lesen, er ist nicht zu oberflächlich aber auch nicht zu detailliert.

Aus meiner Sichtweise hat es die Autorin geschafft das Thema sehr gut umzusetzen. Es ist klar erkennbar, wie gefährlich die Verbreitung eines Gerüchts sein kann, sowohl für den Verbreiter des Gerüchts als auch für den Betroffenen.

Es ist ein toller Debütthriller, den ich auf jeden Fall empfehlen kann zu lesen. Mich hat er total gefesselt und daher hat er auch 5 Sterne verdient.«
  16      0        – geschrieben von Annabell95
Kommentar vom 2. April 2020 um 17:04 Uhr (Schulnote 1):
» Was passiert, wenn jemand unbedacht ein Gerücht weitererzählt? Und welche Auswirkungen kann das haben?

Diesen Grundgedanken fand ich extrem spannend! Richtig brisant wird das ganze, weil es sich bei diesem Gerücht um eine Kindermörderin handelt, die vor Jahren durch das Zeugenschutzprogramm in den beschaulichen Küstenort Flinstead,in der Nähe von London gezogen sein soll. Unter falschen Namen und anderer Identität.

Die Alleinerziehende Joanna Critchley wohnt seit kurzem mit ihrem kleinen Sohn Alfie wieder in ihrer alten Heimat Flinstead. Durch die ruhige Umgebung, einer neuen Schule und nicht zuletzt durch die Nähe ihrer eigenen Mutter, wünscht sich Joanna einen glücklichen Neustart vor allen für Alfie, der in seiner alten Londoner Schule unter Mobbing zu leiden hatte.
Eines Morgens schnappt Joanna zufällig an der Schule ein Gerücht auf. Sie hört andere Mütter darüber reden das die „berühmt-berüchtigte“ verurteilte Kindesmörderin Sally McCowan, die als zehnjährige einen fünfjährigen Jungen mit einem Messer ermordet haben soll, unerkannt in Flinstead leben soll.
Zunächst gibt Joanna nicht viel auf dieses Gerede, aber als sie abends in ihren neuen Buchclub Treffen die Aufmerksamkeit ein wenig auf sich ziehen möchte, erzählt sie wie beiläufig dieses Gerücht weiter. Und weiß im Grunde sofort, dass sie das nicht hätte tun dürfen. Einmal in Umlauf gebracht, lässt sich gerade so ein Gerücht nämlich nicht mehr stoppen.

Ich konnte dieses Buch nicht wirklich aus der Hand legen, die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen.
Unter anderem sorgen auch alte Zeitungsartikel für die Lebendigkeit, für die Nähe zur Geschichte. Ich fand das sehr spannend und gelungen. Und auch wenn ich Joanna zu Anfang nicht sofort gemocht habe, bzw ihr Verhalten (zunächst) etwas befremdlich und zeitweise distanziert fand, war sie ehrlich und ich habe ihr abgenommen, dass sie das was sie erzählt nicht aus reiner Berechnung macht, sondern vielmehr sich und vor allem Alfie den Kontakt erleichtern will. Vieles erklärt sich für mich auch im Laufe der Geschichte. Ihre Selbstvorwürfe, ihre Zweifel, ihr Misstrauen und ihre Angst waren für mich aber glaubhaft. Neben Joanna und den anderen Charaktere mochte ich besonders den kleinen Alfie und auch seinen Vater Michael.

Das Gerücht verbreitet sich wie erwartet schnell und löst eine Kette von Verdächtigungen und Verleumdungen aus. Teilweise wird vor Gewalt auch nicht zurückgeschreckt. Ich fand das schon sehr beängstigend und unweigerlich fragt man sich, wie man selber reagieren würde..Ich darf hier nicht mehr dazu schreiben, sonst verrate ich noch etwas, aber die „Auflösung“ ist ein Paukenschlag! Und während ich noch versucht habe, diese Wendung zu verdauen, kam bereits die nächste und ich konnte mich gar nicht mehr vom Buch lösen. So fesselnd, tragisch, traurig, wütend machend, hilflos, aufrüttelnd, nachdenklich machend …so viele Gefühle wirbeln durcheinander. Und ganz am Ende habe ich das Buch zugeklappt mit einem laut gedachten “Whoa!“ und ich wusste sofort, dass mich dieses Buch noch lange nicht loslassen wird!

Ein tolles, flüssig geschriebenes Buch, dazu ein großartiges, stimmungsvolles Cover, für mich eine klare Leseempfehlung!«
  14      0        – geschrieben von Lissy31
Kommentar vom 22. März 2020 um 23:28 Uhr (Schulnote 2):
» „Sie sieht mich an, als wäre das ein unwiderlegbarer Beweis.“

Ich beginne meine Rezension mit einem Satz von Seite 361:
„Ich hatte noch nie in meinem Leben so große Angst. Dieser Augenblick. Diese Zeit. Dieser Ort. Sie bestimmen alles, was ist. Alles, was sein wird.“

Joanna Critchley und ihr Sohn Alfie sind sehr glücklich. Das Zusammenleben ist ideal so, leider trügt diese Idylle. Alfie wird in der Schule gemobbt und so entschließt sich Joanna mit ihm von London, in ihren Heimatort am Meer, nach Flintstead zu ziehen. Das Eingewöhnen fällt Beiden aber schwer, auch wenn ihre Mutter dort lebt und sie sehr unterstützt.

Auch in der kleinen Dorfschule wird Alfie nicht mit offenen Armen aufgenommen und als Joanna ihn eines morgens in die Schule bringt, hört sie zufällig, wie eine andere Mutter etwas erzählt. Die Kindermörderin Sally McGowan, die als Kind einen Spielkameraden tötete, würde hier unter anderem Namen wohnen. Seite 67: „Sie war ein Kind damals, ein misshandeltes, traumatisiertes Kind“. Als Joanna dann abends im Bücherclub unbedarft von dem Verdacht berichtet, tritt sie eine Welle los, die sich sehr schnell verselbständigt.

Das Gerücht nimmt immer größere Ausmaße an und als dann die „Mörderin“ entlarvt scheint, verbreitet sich diese „Neuigkeit“ wie ein Lauffeuer. Es läuft alles aus dem Ruder und dann schweben gleich mehrere Dorfbewohner in Lebensgefahr.

Fazit:

Die Autorin Lesley Kara schreibt mit ihrem Roman „Das Gerücht“ ihr Debüt. Sie nimmt mich als Leser mit ans Meer in den kleinen Küstenort Flintstead, das gelingt ihr sehr gut.

Ihr Schreibstil ist sehr bildhaft und lässt sich angenehm lesen. Sofort bin ich in die Geschichte eingetaucht und verfolge jeden Schritt der Protagonisten mit eigenen Augen. Mein Kopfkino läuft auf Hochtouren

Bei der Beschreibung der Figuren fehlt es mir aber an Tiefe. Ich kann zu keiner Person wirklich eine Beziehung aufbauen. Irgendwie sind sie mir alle zu weit weg. Über allen liegt ein Geheimnis. Die Dorfgemeinschaft ist fast durchgehend kaltherzig, undurchsichtig und eine schwierige Gemeinschaft. So hat es Joanna schwer, hier überhaupt Fuß zu fassen.

Die Spannung ist teilweise so greifbar und dann wieder fast völlig verlorengegangen. Durch einige Längen wird das für mein Gefühl sogar noch verstärkt. Teilweise verliert sich die Autorin in zu ausschweifende und gewollte Einblicke in die Gerüchte. Weniger ist mehr, ist bei mir der Eindruck.

Ab der Mitte des Buches wird es dann aber wirklich interessant. Nie hätte ich auch nur im Traum daran gedacht, dass die Geschichte so eine Wendung nimmt. Ich hatte überhaupt keine Idee, wer hier nun die „Kindermörderin“ wirklich ist, und war auf einer völlig falschen Fährte. Auch mit diesem Ende hatte ich nicht gerechnet, auch wenn ich es ein wenig zu gewollt war.

Hier noch ein tiefgreifender Satz von Seite 322: „Das Einzige, was sich verändert hat, bin ich. Meine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Verzerrt bis zur Unkenntlichkeit.“

Ich vergebe hier 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung. „Das Gerücht“ hat mich in seinen Bann gezogen und mich letztendlich überzeugt.«
  19      0        – geschrieben von ginnykatze
 
Kommentar vom 22. März 2020 um 10:44 Uhr (Schulnote 1):
» Joanna zieht mit ihrem kleinen Sohn Alfie von London zurück in ihren idyllischen Heimatort. Da ihre Mutter dort lebt, kann Alfie seine Großmutter oft sehen und Joanna braucht kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn sie in dem kleinen Maklerbüro, in dem sie eine Halbtagsstelle ergattern konnte, mal etwas länger arbeiten muss. Als Joanna Alfie morgens zur Schule bringt, hört sie, dass Sally McGowan, die als Zehnjährige einen jüngeren Spielkameraden umbrachte, mittlerweile unter neuem Namen im Ort leben soll. Der Fall schlug vor Jahrzehnten hohe Wellen und erhitzt noch immer die Gemüter. In einem unbedachten Moment erzählt Joanna das Gehörte in ihrem Buchclub weiter. Sie ahnt nicht, welche Ausmaße das Gerücht annimmt und in welche Gefahr sie dadurch gerät....

Der überwiegende Teil dieses Romans wird in der Ich-Perspektive, aus der Sicht der Hauptprotagonistin Joanna, geschildert. Dadurch erhält man einen guten Einblick in Joannas Leben und ihren Versuch, in ihrem ehemaligen Heimatort wieder Anschluss zu finden und Alfie so eine unbeschwerte Kindheit zu ermöglichen. Die Charaktere wirken äußerst lebendig. Man kann ihre Handlungen, Gefühle und Gedanken glaubhaft nachvollziehen. Deshalb kann man sich ganz auf Joannas Schilderungen einlassen.

Zunächst erscheint alles ziemlich idyllisch und wenig spektakulär. Eine ganz normale Kleinstadt, in der man ruhig und unbesorgt leben kann. Doch leider ändern Klatsch und Tratsch daran schnell etwas, denn als Joanna in ihrem Buchclub weitergibt, was sie auf dem Schulhof aufgeschnappt hat, nimmt das Gerücht ungeahnte Ausmaße an. Es wird spekuliert, wer die damalige Kindermörderin sein könnte und schon bald kommt es nicht nur zu Verdächtigungen, sondern auch zu Übergriffen auf die mutmaßliche Sally McGowan. Joanna wird schnell klar, dass sie selbst nicht ganz unschuldig daran ist, dass das Gerücht sich verbreitet und ungeahnte Ausmaße annimmt. Und irgendjemand scheint genau zu wissen, dass Joanna etwas mit der Verbreitung des Gerüchts zu tun hat. Durch die verwendete Ich-Perspektive erlebt man hautnah mit, wie Joanna langsam in Panik verfällt. Genau wie sie selbst, weiß man schon bald nicht mehr, was man glauben soll und welche Konsequenzen das Gerücht nach sich ziehen wird. Dadurch schleicht sich eine angespannte Atmosphäre zwischen die Zeilen, die dafür sorgt, dass man in den Sog der Ereignisse gerät. Man folgt bereitwillig den Spuren, die die Autorin ausgelegt hat, um festzustellen, dass es doch anders sein könnte. Deshalb ist man hin- und hergerissen und wird durch einige Wendungen überrascht. Zum Ende hin spitzen sich die Ereignisse dramatisch zu, sodass man das Buch erst aus der Hand legen kann, wenn man am Ende angekommen ist.

Ein spannungsgeladener Roman, der durch überraschende Wendungen punktet und zeigt, was ein unbedacht ausgesprochener Satz bewirken kann.«
  17      0        – geschrieben von KimVi
Kommentar vom 9. März 2020 um 12:48 Uhr (Schulnote 1):
» Eine Geschichte voller Eigendynamik

Joanna zieht mit ihrem sechsjährigen Sohn Alfie von London in die Kleinstadt Flinstead. So sehr sie den Flair der Großstadt vermisst, so dankbar ist sie dafür, mit ihrer Mutter, die um die Ecke wohnt, jederzeit einen Babysitter zu haben. Da hört sie das Gerücht, dass die Kindermörderin Sally McGowan im Ort wohnen soll. Diese hat als Zehnjährige einen fünfjährigen Spielkameraden getötet. Joanna erzählt das Gerücht weiter, ist froh darüber, endlich Zugang zu den Müttern der anderen Kinder zu finden. Doch sie ahnt nicht, welche Ereignisse sie damit freigesetzt hat…

Sehr überzeugend stellt die Erzählung eine Geschichte dar, wie ein Gerücht sich verselbständigt und eine Eigendynamik entwickelt, die plötzlich nicht mehr zu stoppen ist. Und unversehens ist auch der Leser mittendrin, mit Joanna, aus deren Sichtweise das Buch erzählt. Ganz unvermittelt lauert die Gefahr aber nicht nur auf Sally McGowan, die inzwischen mit neuem Namen unerkannt leben möchte, sondern zieht überraschende Kreise. Denn die Autorin Lesley Kara deckt ihre Geheimnisse nur scheibchenweise auf, streut Hinweise, die man leicht überlesen kann, die aber im Nachhinein die Geschichte rund werden lassen. Authentisch wirken auch ihre Protagonisten: Wie Joanna sieht der Leser jede Bekannte in neuem Licht, überlegt, wer die verdeckt lebende Sally McGowan sein könnte, wird misstrauisch bei allem, was nur halbwegs seltsam wirkt. Und doch trifft sowohl Joanna wie auch den Leser die Wucht der Erkenntnis völlig unerwartet.

Diese Geschichte, die eher unauffällig beginnt, dann aber zunehmend Tempo aufnimmt, hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Ich vergebe alle 5 möglichen Sterne und empfehle das Buch unbedingt weiter.«
  11      0        – geschrieben von Gisel
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