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Die glorreichen Sechs
Verfasser: Royce Buckingham (2)
Verlag: blanvalet (1547)
VÖ: 17. Februar 2020
Genre: Fantasy (11147)
Seiten: 576
Themen: Prinzen (499), Rebellion (457)
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Die Erfolgsgeschichte von Royce Buckingham ist außergewöhnlich: Die Story »Demonkeeper« des amerikanischen Fantasyschöpfers war von ihm schon Anfang der neunziger Jahre als Drehbuch entwickelt worden und es verstrichen mehr als zehn Jahre, ehe er sie in einen Roman umarbeitete. Die deutsche Version des Werks (»Dämliche Dämonen«) ging vor rund zehn Jahren auf Anhieb durch die Decke, woraufhin zwei Nachfolger verfasst wurden. Ehe diese auf Englisch veröffentlicht wurden, vergingen anschließend allerdings viele Jahre, sie waren bis dahin nur hierzulande erhältlich. Der hiesige Buchmarkt blieb Buckingham auch anschließend gewogen, und so kommt es auch bei seinem neuesten Werk zu der eigenartigen Konstellation, dass es seit einigen Wochen auf Deutsch erhältlich ist, während von einer Veröffentlichung der Originalversion (bis dato) keine Rede ist. Das gute Stück heißt »Die glorreichen Sechs« und wurde im Februar im blanvalet Verlag veröffentlicht. Es hat einen Umfang von 576 Seiten und kann zum Preis von sechzehn Euro erworben werden. Die digitale Version ist drei Euro günstiger.

In seinem neuen Roman erzählt der Spiegel-Bestsellerautor die Geschichte eines jungen Adeligen. Prinz Caspar Klein erwartet eigentlich, zu einem Botschafter des Königreichs seiner Tante Neveah Moceri erhoben zu werden, stattdessen speist man ihn mit dem Posten eines Steuereintreibers ab. Die Enttäuschung wird dadurch gekrönt, dass es Teil seiner Aufgabe ist, eine ungehobelte Gruppe anzuführen - die titelgebenden »glorreichen Sechs« -, die ihn nicht für voll nehmen. Zu allem Überfluss scheint Caspar in seiner neuen Rolle zunächst so ziemlich alles zu misslingen. Nach und nach wächst er jedoch in seinen »Job« hinein. Obendrein stellt er dabei fest, dass im Lande einiges im Argen ist, dass seine Tante alles andere als eine perfekte Königin ist, und dass die herrschenden Zustände eigentlich nicht einfach beibehalten werden dürfen.

»Die glorreichen Sechs« erweist sich als ein sehr gutes Buch für Fans von amüsanter Fantasy, die den Anspruch haben, dass ihre Schmöker nicht zu sehr ins Alberne abrutschen, sondern neben einer kräftigen humorvollen Note auch mit einer unterhaltsamen, spannenden, wendungsreichen und unvorhersehbaren Storyline daherkommen und obendrein auch noch durch ein außergewöhnliches und einprägsames Figurenensemble glänzen. Genau das hat Buckingham hier kunstvoll zusammengebracht. Verweichlichte Prinzen, die im Laufe einer Geschichte charakterlich wachsen, sind zwar nicht gänzlich neu, aber wenn sie gekonnt umgesetzt werden, funktionieren sie einfach perfekt. Caspar ist ein sympathischer Geselle, mit dem man sich während des Lesens mitentwickelt, und die glorreichen Sechs sind allesamt gelungene Protagonisten, denen man gerne »bei der Arbeit« zuschaut. Die erzählte Geschichte selbst ist durchaus eine ernste und hat brenzlige und mitreißende Momente, gibt aber auch immer wieder Raum zum Luftholen und Spaß haben. Wohin sich das Ganze entwickelt, war im Vorfeld anhand der Buchbeschreibung nicht absehbar, überzeugt jedoch auf der ganzen Linie und lässt keine Wünsche übrig. Alles in allem ein exzellenter Fantasyroman, bei dem man eindeutig sagen kann, dass der englischsprachigen Buchwelt einiges entgehen würde, wenn er dort nicht auch irgendwann publiziert werden sollte.
– geschrieben am 10. März 2020 (5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz