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Der freie Hund
Verfasser: Claudio Caiolo (1) und Wolfgang Schorlau (14)
Verlag: Kiepenheuer & Witsch (548)
VÖ: 13. Februar 2020
Genre: Kriminalroman (7077)
Seiten: 336
Themen: Italien (532), Kommissare (1825), Mafia (525), Mord (5523), Politik (445), Schiffe (499), Venedig (205)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,50 (90%)
auf Basis von zwei Bloggern
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Errechnet auf Basis von 378 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Der freie Hund« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (4)     Blogger (2)     Tags (7)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 16. April 2020 um 15:23 Uhr (Schulnote 6):
» Fürchterlich geschrieben

Achtung: Diese Rezension enthält Spoiler!

Zunächst zu den positiven Dingen: Ich lese sehr gerne Krimis, die in Regionen spielen, die ich interessant finde. Da brauche ich auch nichts Anspruchsvolles. Dieses Buch versprach aber auch noch eine aktuelle sozialkritische Komponente, denn es geht um den Schaden, den Venedig aufgrund von Tourismus nimmt, v.a. durch Kreuzfahrtschiffe. Eigentlich vielversprechend. Der Anfang hat mir auch tatsächlich gut gefallen, Morellos grummelige Innenansicht war mir sehr sympathisch. Mir ist nur schon früh negativ aufgefallen, dass er alle paar Seiten „Cazzo“ sagt und mit anderen italienischen Ausdrücken um sich wirft, die nur teilweise übersetzt werden. Vor allem aber war es die Häufung von „Cazzo“, die mich zunehmend gestört hat. Und hier gehe ich nun zu meiner Kritik über.

Die Charakterisierung der Figuren hat mir überhaupt nicht gefallen. Morellos Verhalten ist gekennzeichnet durch Angeiern von Frauen jeden Alters und maßlose Selbstüberschätzung. Überall wittert er die Mafia, oft ohne jeden Anhaltspunkt. Die Autoren wollten ihn offensichtlich besonders cool machen, was sich auch im Schreibstil mit den kurzen Sätzen spiegelt. Das ist ihnen nicht gelungen. Er soll wie ein charmanter Frauenheld wirken, aber er ist nur ein bemitleidenswerter schmieriger alter Mann, was die Lektüre sehr unangenehm macht. Die anderen Figuren sind eine Ansammlung von Klischees und Skurrilität, z.B. der Sexist Mario oder die Pathologin, die von toten Körpern angemacht wird. Soll ich darüber lachen?

Was die Handlung angeht, tritt der eigentliche Fall völlig in den Hintergrund. Die Geschichte strotzt vor Logikfehlern: unsinnige Lokalbesuche, nicht nachvollziehbare heftige Reaktionen auf harmlose Aussagen, ohne jeden Grund enthält Morello Teilen seines Teams willkürlich Ermittlungsergebnisse vor. Von Ermittlungen kann man kaum sprechen, denn man legt hier mehr Wert auf Anekdoten und das Leben drumherum als auf spannende Handlung. Morello trinkt öfter einen Espresso doppio, als dass er tatsächlich über seinen Fall nachdenkt. Eine impulsive Entscheidung jagt die nächste: Gerade verführt er noch die Nachbarin, die er seit einer Stunde kennt, in der Küche – wohlgemerkt, obwohl er die ganze Zeit von traumatischen Erinnerungen an eine andere Frau gequält wird –, da fliegt er schon zurück nach Palermo, weil seine Mutter krank ist, obwohl er dort in akuter Lebensgefahr schwebt und einen Mord aufzuklären hat. Zu alledem kommt ein so stumpfer Humor, dass er die Handlung gänzlich verdrängt und völlig unglaubwürdig macht, vor allem der Handlungsstrang mit dem Dieb, den Morello am Anfang festnimmt. Die Absurdität wird schnell unerträglich und so habe ich nach der Hälfte die Lektüre abgebrochen.

Als ich ein wenig über das Buch recherchiert habe, bin ich auf etwas Seltsames gestoßen: In einer anderen Rezension wurde eine Auseinandersetzung zwischen den beiden Autoren und der Journalistin Petra Reski, die viel zu Mafia publiziert und in Venedig lebt, geschildert. Es steht der Vorwurf im Raum, dass die beiden Autoren viel von Frau Reski abgeschrieben (dabei auch noch Fehler gemacht) haben. Ich möchte hier keine langen Zitate oder Links posten, aber es ist nicht schwierig, die Sache zu recherchieren, wenn man mehr wissen möchte. Ich empfehle auf jeden Fall, den Blog von Petra Reski zu besuchen, wo sie ihre Sicht der Dinge detailliert darlegt. Es ist hier nicht leicht zu beurteilen, wer Recht hat, und ich möchte auch ehrlich gesagt nicht noch mehr Zeit auf dieses „Buch“ verschwenden, aber was mich als Leser vor allem verunsichert, ist der Umgang des Verlags mit diesem Problem. Es gibt eine Presseerklärung, ebenfalls problemlos online zu finden, und diese finde ich eines seriösen Verlags nicht würdig. Mit Formulierungen wie „nebulöse Vorwürfe“ ist die Ausdrucksweise sehr unsachlich und fördert nicht die Lösung des Konfliktes. Dass KiWi zunächst seine Autoren in Schutz nimmt, ist klar, aber man scheint hier überhaupt nicht an einer Klärung interessiert zu sein, sondern nur daran, einen schlechten Roman an den Mann zu bringen. Erstaunlicherweise hat das auch funktioniert, denn das Buch hat es im März auf die Spiegel-Bestsellerliste geschafft, sogar auf den ersten Platz. Tatsächlich hat der Roman eine eigene Homepage; man hat sich offensichtlich sehr viel von dieser Publikation versprochen, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, denn KiWi hat so viele gute Bücher, aber dieses ist sicher keins davon.

Mein Gesamteindruck ist, dass sich hier alle Beteiligten sehr wenig Mühe gemacht haben und das haben Leser nicht verdient. Mit 16-Euro-Broschur gehört der Krimi nämlich auch nicht zu den günstigen Büchern. So ein Drama braucht zudem kein Mensch, schließlich gibt es massig andere geniale Italien-Krimis, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann.«
  17      1        – geschrieben von Favourite trash - favourite treasure
Kommentar vom 18. März 2020 um 21:35 Uhr (Schulnote 2):
» Inhalt
Commissario Antonio Morello wurde nach Venedig versetzt, weil er in Sizilien auf der Todesliste der Mafia steht. Er mag aber Venedig so gar nicht, selbst sein geliebter Espresso doppio schmeckt in Sizilien besser. Sein erster Mordfall führt ihn in den Kampf gegen die Kreuzfahrtschiffe die Venedig zerstören.

Meine Meinung
Das Cover passt gut zum Buch.
Ich mochte den Schreibstil, das Buch war flüssig zu lesen. Morello ist ein moralisch, aufrechter Polizist, er gefiel mir als Charakter. In einigen Rückblicken erfährt man über seine Arbeit gegen die Mafia und nun dadurch sein Leben bedroht. Es wurden eine Themen in der Story verarbeitet wie die Gefahr der Kreuzfahrtschiff für Venedig und der Kampf gegen die Mafia. Ich fand es spannend geschrieben, hat aber ssicher noch ein wenig Luft nach oben.

Mein Fazit
Alles in allem ein lesenswertes Buch und ich vergebe 4 von 5 Sternen.«
  7      0        – geschrieben von Cowgirlie Tina
Kommentar vom 25. Februar 2020 um 10:37 Uhr (Schulnote 1):
» Der Commissario Morello wird zu seiner eigenen Sicherheit strafversetzt, denn er hat sich selbst auf die Abschussliste der Mafia gesetzt. Er der auf seiner Heimat Insel Sizilien stetig gegen die Mafia gekämpft hatte ,steht nun auf der Todesliste von der Mafia und das könnte böse für ihn Enden. Deswegen kommt er ja auch nach Venedig, auch als Commissario. Und was soll ich sagen, es gefällt ihm so gar nicht in Venedig, denn dort herrschen andere Kulturen und Sitten als bei Ihm in Sizilien.
Kaum angekommen macht sich das größte Problem, der Massentourismus bemerkbar und zwar in Form von den unbeliebten Kreuzfahrtschiffen. Die natürlich in seinem ersten Fall eine große bedeutende Rolle spielen. Commissario Morello erweist sich als einer mit allen Wassern gewaschenen Commissario, der sich nicht die Butter vom Brot nehmen lässt, schließlich hat er ja Mafia Erfahrungen. Es ist so schön beschrieben die Schönheit von der Lagunenstadt Venedig, die durch den Massentourismus von den Kreuzfahrtschiffen zu leiden haben. Als dann noch ein junger Mann, aus einer angesehenen Familie ums Leben kommt, er hat eine Initiative zur Bekämpfung der Kreuzfahrtschiffe geleitet wird es richtig ernst. Die Vorgesetzten wollen natürlich einen raschen Abschluss sehen, aber der Commissario Morello, vermutet mehr hinter dem Mord und es kommt wie es kommen muss, er macht sich auch hier in Venedig keine Freunde. Er hat echt eine eigenwillige Art zu ermitteln, aber genau das macht mir Spaß. Es war als ob ich mit Ihm ermittelt habe unsichtbar neben ihm, außerdem kann der gute Commissario Morello auch noch kochen und das macht ihn für mich noch sympathischer. Denn beigefügt ist hier noch ein Rezept des besonderen Schmankerls für Caponata, das sich sehr lecker anhört und ich es mal austesten werde. Ich bin schon auf den nächsten Fall gespannt, denn dieser hat mir schon sehr gefallen, da ich eh ein Italien Fan bin.«
  15      0        – geschrieben von Schlafmurmel
Kommentar vom 18. Februar 2020 um 14:28 Uhr (Schulnote 1):
» Zum Inhalt:

Kommissar Morello, bekannt als "der freie Hund" wurde nach Venedig versetzt, weil er nach Verhaftung von korrupten Politikern auf der Todesliste der Mafia steht. Und er mag Venedig nicht, zu voll, zu dreckig, selbst der Kaffee schmeckt ihm nicht. Aber ihm bleibt nichts übrig, er muss bleiben und hat gleich den ersten Fall zu lösen.

Meine Meinung:

Ich kannte schon Bücher von Herrn Schorlau und sie haben mir gefallen, obwohl sie extrem kühl erzählt werden. Dieser Roman ist deutlich lebhafter und wenig kühl und extrem packend erzählt. Ein wenig habe ich anfangs mit den vielen italienischen Begriffen gefremdelt, aber das gab sich doch relativ schnell und das Buch entwickelte einen richtigen Sog. Der Schreibstil ist mitreißend und liest sich nach Eingewöhnung dann auch richtig gut.

Fazit:

Packend erzählt«
  6      0        – geschrieben von brauneye29
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