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Ingas Irrwege
Verfasser: Janina Hoffmann (3)
Verlag: Eigenverlag (15148)
VÖ: 1. Februar 2020
Genre: Horror (1249) und Mystery-Roman (347)
Seiten: 228
Themen: Freiheit (435), Gefangenschaft (419), Lügen (910)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Februar 2020 nominieren
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Ihre Freiheit ist für Inga Klein nach Jahren der Gefangenschaft in einem mysteriösen Haus das Wichtigste. Für ein bequemes, unabhängiges Leben wählt sie bevorzugt den Weg des geringsten Widerstands und belügt ihr Umfeld. Nichts und niemand kann die temperamentvolle Inga aufhalten, wenn sie sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat. Dabei erweisen sich ihre unüberlegten Handlungen im Nachhinein leider allzu oft als falsch. Inga geht dennoch entschlossen ihren Weg - und hinterlässt dabei blutige Spuren. Nach „Ingas Verbrechen“ und „Ingas Spiel“ der letzte Teil der Trilogie.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Janina Hoffmann für die Einsendung dieser Leseprobe!
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     In dem teuren Haus, in dem meine Schwester eine Penthouse-Wohnung besaß, war es bei meiner Ankunft totenstill. Sicher lagen die wohlhabenden Bewohner alle schon längst brav in ihren Betten. Vorsichtig schlich ich im dunklen Treppenhaus die Stufen hinauf. Ich musste nur vermeiden, dass mir der Mann vom Wachdienst begegnete, der vor ein paar Wochen nicht einmal verhindert hatte, dass Cäsar Brittas Wagen in der Tiefgarage schrottreif schlug. Das war letztendlich der Grund dafür gewesen, dass meine Schwester mich aus ihrer Wohnung geworfen hatte. Sie hatte zwar keine Beweise, doch sie ahnte, dass ich etwas mit der Zerstörung ihres geliebten Eigentums zu tun hatte.
     In Brittas Wohnung war es angenehm warm. Es brannte sogar noch überall Licht. Schnell sah ich mich um. Weder Geld noch Wertgegenstände lagen offen herum. Ich beschloss, gleich noch etwas in Schubladen und Schränken herumzuwühlen. Dann sah ich in Brittas Schlafzimmer den halb gepackten Koffer. Auf dem Bett lagen Kleidung und Reiseunterlagen. Ich hatte keine Bedenken, die Dokumente anzufassen, schließlich trug ich immer noch meine schwarzen Lederhandschuhe. Ein schön kostspieliges Reiseziel hatte sich meine Schwester da ausgesucht. Schade, dass sie dort nie ankommen würde. Ich packte die Unterlagen sowie die Kleidung in den Koffer und schloss ihn. Den würde ich mitnehmen, sonst würde Brittas Putzfrau, die sie sicher noch beschäftigte, sofort bemerken, dass etwas nicht stimmte.
     Auf einmal packte mich das schlechte Gewissen, und ich verspürte nicht mehr das geringste Verlangen, etwas von Brittas Besitz an mich zu nehmen. Ich wollte nur noch aus der Wohnung verschwinden. Trotzdem war ich geistesgegenwärtig genug, die Heizung in allen Räumen zu drosseln, wie jemand es vor einer Reise täte. Anschließend löschte ich überall das Licht. Dann machte ich mich mit dem Koffer möglichst geräuschlos auf den Weg nach unten.
     Die anderen waren enttäuscht, dass ich keine großen Reichtümer brachte, doch schließlich gaben sie sich damit zufrieden, Brittas edle Kleidung auf Flohmärkten zu verhökern. Wir mussten wohl oder übel noch einmal zurück zu der Schrebergartensiedlung, um Brittas Wohnungsschlüssel zurück in ihre Handtasche zu legen. Bei einem Mord ist jedes Detail wichtig. Es war eine höllische Fahrt. Außerhalb der Stadt waren die Straßen kaum gestreut und die Landschaft dermaßen zugeschneit, dass Poker, der den Wagen steuerte, nur mühsam den Verlauf der Straße erkennen konnte. Ich bemühte mich, wie die anderen Gelassenheit auszustrahlen. Dabei hatte ich große Angst, wir könnten von der Straße abkommen und in einen Graben rutschen. Zum Glück verlief unsere Fahrt dennoch reibungslos. Ich wartete mit den anderen im Wagen, während Bobby Brittas Schlüssel in die Laube brachte. Ich wollte nicht noch einmal den toten Körper meiner Schwester sehen. Dann fuhren wir zu der Wohnung meiner Freunde. Es war bereits weit nach Mitternacht, als wir dort ankamen. Der aufregende Abend war erfolgreich überstanden.
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