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Miranda Wohlfahrt
Verfasser: Johannes Anders (6)
Verlag: Eigenverlag (23298)
VÖ: 19. Januar 2020
Genre: Science Fiction (3185)
Seiten: 239 (Taschenbuch-Version), 204 (Kindle-Version)
Themen: Bedrohung (572), Gefahr (1818), Mission (895), Weltraum (1178)
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Die talentierte Bilanzfälscherin Miranda Wohlfahrt wird vom Diplomatischen Dienst der Planetenunion rekrutiert und zu Missionen genötigt, von denen noch niemand zurückgekehrt ist. Während sie mit ihrer neuen Rolle hadert und gelegentliche Ausflüge zur Mehrung ihres privaten Wohlstands arrangiert, baut sich im Verborgenen eine Gefahr auf, die alle bewohnten Welten der Galaxis bedroht. Das Buch enthält 13 abgeschlossene Episoden aus Mirandas Leben, die durch Hintergrundgeschichten miteinander verbunden sind.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Johannes Anders für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Johannes Anders gibt es bei Facebook.
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Meine Reise nach P’olimp war alles andere als freiwillig, denn noch nie war ein Mensch von dort zurückgekehrt. Aber nach einigen Missgeschicken in der Planetenverwaltung von Wegesrand 17 hatte man mir zu verstehen gegeben, dass ich keine Wahl hatte. Meine Bilanzierungstricks waren dort nicht gut angekommen, und statt für viele Jahre in einer Gefängniskolonie zu verschwinden, zog ich es vor, mich für das Himmelfahrtskommando auf P’olimp rekrutieren zu lassen.
     P’olimp war eine warme, zu drei Vierteln von Wasser bedeckte Welt, die reich an Miratiumvorkommen war. Es handelte sich um einen seltenen Rohstoff, der effektiv gegen Altersbeschwerden und Demenz half, aber unglücklicherweise hochgradig süchtig machte. Der Bedarf potenter Konsumenten war ins Unermessliche gestiegen und schien fast jedes Opfer zu rechtfertigen. Eine starke Lobby setzte die Regierungen der Planetenunion unter Druck, aber leider waren die P’olimper der Union noch nicht beigetreten und zeigten sich, was das Miratium anging, sehr knauserig.
     Man hatte mir eine Achtelaudienz bei der Kaiserin von P’olimp verschafft, um das Anliegen der Union vorzubringen. Ich war beileibe nicht die erste, die dies versuchte, und ich hatte keine Ahnung, wieso man glaubte, dass ausgerechnet ich Erfolg haben würde.
     Was es bedeutete, eine Achtelaudienz wahrzunehmen, verstand ich schnell, als ich der Kaiserin gegenübertrat. Die P’olimper waren krakenartige Wesen mit acht Armen, und die Kaiserin logierte auf einem Thron in einer großen Halle, deren Grundriss ein Oktagon bildete. Der Raum war abgedunkelt, und sie wurde von Scheinwerfern ins beste Licht gesetzt. Von acht Seiten konnten sich ihr Bittsteller bis zu in den Boden eingelassenen Ornamenten nähern. Hinter den Ornamenten befand sich ein flacher Wasserkanal, der aus verwinkelten
     Zuläufen gespeist wurde und den Thron umgab. Zwischen dem Kanal und dem Thron war noch etwas Raum für Berater und Sicherheitsleute, die die Kaiserin wie Schatten umschwärmten. Die Atmosphäre wirkte muffig auf mich, wegen der hohen Luftfeuchtigkeit.
     Als ich das Ornament auf meiner Seite betrat, eine Sonne mit acht Strahlen, geschah erst einmal nichts. Ich beobachtete, dass andere Bittsteller sich niederknieten. Sobald ich es ihnen gleich tat, wurde ich von einem schmalen Lichtkegel erleuchtet, so dass die Kaiserin mich wahrnahm.
     Der Teil der Kaiserin, der für mich reserviert war, musterte mich kritisch mit einem Auge, hob seinen Tentakel und begrüßte mich mit blubsenden und rülpsenden Lauten. Der automatische Übersetzer machte daraus: „Du darfst dich erheben, außerp’olimpische Missgeburt mit nur vier Extremitäten und wahrscheinlich vielen Gendefekten!“
     Man hatte mich darauf vorbereitet, dass die P’olimper nicht zu Komplimenten neigten.
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