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TASCHENBUCH
 
Liebe reicht doch erst mal
Verfasser: Mia Leoni (7)
Verlag: Eigenverlag (15148)
VÖ: 9. Februar 2020
Genre: Romantische Literatur (18811)
Seiten: 276
Themen: Geheimnisse (3862), Mitbewohner (232), Risiken (61), Studenten (897)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Februar 2020 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Liebe reicht doch erst mal« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Mia Leoni für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Mia Leoni gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Dann lass uns mal die Sonnenseiten des Studentenlebens auskosten«, schlägt meine Freundin Jenny vor, während sie ihren Hals in Richtung Terrasse reckt. »Ich habe Paul gerade entdeckt und fange gleich mal damit an.«
     »Klasse, und du lässt mich jetzt hier stehen?«
     Bevor sie davoneilt, hält sie noch einmal inne und betrachtet mich.
     Automatisch sehe ich an mir herab. »Was ist?«
     »Nun ja, wenn du wirklich einen Kerl aufreißen willst, solltest du vielleicht diesen Omadutt auf deinem Kopf entfernen. Und tu mir einen Gefallen: Verbrenn bitte diesen furchtbaren Schlabberpulli – auf der Stelle.«
     »Aber der ist so kuschlig und bequem.«
     »Ich will dir nur helfen.«
     Seufzend befreie ich mich aus meinem Lieblingspullover und binde ihn mir um die Hüften. Mein schwarzes Top löst zwar auch keine Begeisterungsstürme bei meiner Freundin aus, aber sie blickt schon etwas zufriedener drein. Ich habe das Gefühl, dass sie noch etwas sagen möchte, doch sie verkneift es sich und widmet sich endlich der Verfolgung von Paul. Nun stehe ich allein und etwas verloren da, also tue ich das, was am besten hilft: ein neues Bier holen. Ein zweites kann sicher auch nicht schaden. Vielleicht sollte ich mir aber eher einen Tee ordern, denn die Temperatur lässt jetzt in der Dämmerung etwas zu wünschen übrig. Oder vielleicht haben die hier auch Glühbier. Zur allergrößten Not muss der ›furchtbare Schlabberpulli‹ wieder ran.
     Während ich noch darüber nachdenke, klettere ich auf einen Barhocker am Tresen und warte auf den Barkeeper, der sich vor Bestellungen kaum retten kann. Mit einer Hand wuschle ich über meinen Dutt.
     Oma! Pff! Das ist doch kein Omadutt!
     Oder doch?
     Unauffällig löse ich das Haargummi, doch es verheddert sich in einer Strähne und klammert sich so sehr daran fest, sodass beim Versuch, es zu befreien, ein großer Knoten entsteht. Ich stoße einen genervten Laut aus und zupfe an meinen Haaren herum, bis meine Verzweiflung zu groß wird und ich aufgebe.
     »Kann man dir irgendwie helfen?«, fragt jemand neben mir. Die Belustigung in seiner Stimme ist nicht zu überhören.
     »Nein, danke!«, lehne ich mit fester Stimme ab, ohne den Typ neben mir anzusehen. Ist schon peinlich genug, dass ich jetzt wie eine Vogelscheuche aussehe, dann muss mir nicht noch ein Fremder in den Haaren herumfummeln, als würde ein Vater seiner vierjährigen Tochter die selbst fabrizierte Frisur richten.
     Nach einem Augenblick des Schweigens räuspert er sich. »Ähm ... ich habe ein Taschenmesser dabei. Vielleicht kann ich dich befreien.«
     Ich wende mich unauffällig von ihm ab. Ich hoffe doch sehr, dass er gerne schnitzt oder in der Natur unterwegs ist. Im Hinblick auf die Berichterstattung heutzutage wird mir nämlich etwas mulmig, wenn ich höre, dass jemand ein Messer mit sich herumträgt.
     »Es ist schon traurig«, redet er einfach weiter. »Früher hat man eine Frau angesprochen und sie fühlte sich eventuell geschmeichelt, weil man mit ihr flirtet.«
     Früher? Wie alt ist der Kerl?
     Nun drehe ich mich doch zu ihm und stelle fest, dass er nicht viel älter aussieht als ich.
     »Oder«, fährt er fort, »sie dachte, o scheiße, der hässliche Kerl soll sich bloß verpissen.«
     Hm, also hässlich ist er ganz und gar nicht. Seine warme Stimme passt ausgezeichnet zu seinem ansprechenden Äußeren. Herrlich unperfekte Frisur – für die er sicher Stunden gebraucht hat – ein dezent trainierter Körper, ein freundliches Lächeln und unglaublich schöne, tiefblaue Augen, die mich den Hinweis auf sein Taschenmesser doch glatt vergessen lassen könnten.
     »Heute denkt sie nur noch: O Gott, hoffentlich ist er kein Axtmörder.«
     »Unwahrscheinlich mit einem Taschenmesser«, entgegne ich. »Aber nur um sicherzugehen: Bist du ein Axtmörder?«
     »Nein.«
     »Na, dann ist ja gut.« Wäre auch echt schade um ihn gewesen!
     »Was denn? So vertrauensvoll?«
     »Nein, ich glaube nur, dass es höchst unwahrscheinlich wäre, wenn sich zwei Axtmörder ganz zufällig an einer Bar kennenlernen.«
     Sein Grinsen wird immer breiter. »Du flirtest nicht so häufig, oder?«
     »Was? Warum?«, quietsche ich empört.
     Er lacht. »Der Spruch ist so lahm.«
     »Du hast mit dem Axtmörder angefangen. Übrigens, nachdem du mir von deinem Taschenmesser erzählt hast. Ich habe das Gefühl, dass du nicht so richtig weißt, was du tust.«
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