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TASCHENBUCH
 
uferlos: Der Schöne und das Biest 1 - Kaiserband
Verfasser: Tanja Rast (35)
Verlag: Eigenverlag (17968)
VÖ: 1. Februar 2020
Genre: Fantasy (12467) und Romantische Literatur (21728)
Seiten: 285 (Taschenbuch-Version), 238 (Kindle-Version)
Themen: Die Schöne und das Biest (15), Homosexualität (2445), Paläste (80), Soldaten (534)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »uferlos: Der Schöne und das Biest 1 - Kaiserband« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 13. November 2020 um 16:33 Uhr (Schulnote 2):
» Inhalt/Meinung
Wieder mal eine Geschichte von Tanja Rast. Ich liebe bis jetzt alle ihre Geschichten und freue mich jedes Mal aufs Neue, wenn ich wieder in eine neue Welt von ihr abtauchen darf.

Kaiserband (Der Schöne und das Biest 1) ist eine Geschichte, die mit dem Autorenkollektiv „Die Uferlosen“ entstanden ist. In jedem Buch dazu wird „Der Schöne und das Biest“ neu interpretiert.
Bei der Version von Tanja Rast geht es um Borean und Calino. Die zwei könnten nicht unterschiedlicher sein. Der eine ein Arenakämpfer ohne jegliche Hoffnung, dass sein Leben je besser wird. Ganz unten angekommen und keinerlei eigene Rechte mehr. Der andere, nun ja, der Kaiser höchstselbst. Wie sollen zwei so unterschiedliche Figuren jemals einen Weg zueinander finden? Ich hatte wirklich keine Ahnung und freute mich darauf, es herauszufinden.

Borean ist ein gefallener Hauptmann, der sich als Arenakämpfer behaupten muss. Er ist ein Leibeigener, jeder gewonnene Kampf bringt seinem Besitzer mehr Geld ein. Borean ist wirklich gut in dem was er tut, aber leider zieht er so auch die Aufmerksamkeit des Kaisers auf sich. Und das ist nun wirklich das Letzte, was Borean will. Er will einfach nur überleben, um vielleicht irgendwann doch frei zu sein. Das ist die letzte Hoffnung, an die er sich klammert. Das Einzige, was dafür sorgt, dass er jeden Tag diese Tortur mitmacht.

Borean war mir tatsächlich von Anfang an sofort sympathisch. Trotz seinen ganzen Erlebnissen hat er die Hoffnung nie aufgegeben und hat ein Ziel vor Augen. Irgendwie überleben! Er ist stark (nicht nur körperlich), auch wenn er diese Stärke manchmal nicht findet. Aber wenn es darauf ankommt, dann tut er, was eben getan werden muss. Er gesteht Fehler ein und macht es danach besser. Borean ist ein von Grund auf guter Mensch und das hat mich am meisten fasziniert. Dass er sich seine Güte und sein Mensch sein einfach bewahrt hat. Denn die Arena ist eigentlich kein Ort, an dem ein Mensch wirklich ein Mensch bleiben kann. Um zu überleben, müssen einige von ihnen zum Tier werden.

Calino ist da ein ganz anderes Kaliber und ehrlich gesagt, ich mochte ihn zu Anfang nicht so sehr. Er war eingebildet, arrogant und einfach faul. Einmal klatschen und Calino bekam alles, was er wollte. Er ließ sich so durch den Tag treiben, genoss die Annehmlichkeiten eines Kaisers (der er nun mal war) und lehnte jedwede Art von Arbeit ab. Alles, was dem Nahe kam, war ihm zuwider. Schon das Wort „Arbeit“ strengte ihn an. Aber zu seiner Verteidigung muss ich sagen, dass seine Berater es ihm auch zu leicht gemacht haben. Sie haben quasi alle Staatsgeschäft von ihm ferngehalten. Im Rückschluss fällt genau das Calino auf die Füße. Er hat absolut keine Ahnung, was in seinem reich los ist!

Calinos Entwicklung hat mich am meisten beeindruckt, denn ich mochte ihn wirklich nicht und fragte mich, was die Autorin sich bei so einer Figur nur gedacht hat. Nun, Tanja wäre nicht Tanja, wenn sie sich wirklich was gedacht hätte. Calino merkt während des Zusammenlebens mit Borean, dass nicht alles in Ordnung ist. Er wundert sich, er fängt an zu hinterfragen und plötzlich merkt er, dass da mehr ist als nur Klatschen und sich am Tag erfreuen. Dass die Arbeit gar nicht so schlimm ist, wenn er mal nachdenkt. Und dass er wirkliche Freunde an seiner Seite hat, die ihn unterstützen, auch wenn er hin und wieder ein Esel ist.

Die Beziehung der beiden war wirklich faszinierend. Sie fordern sich beide heraus, treiben sich an, sorgen aber auch dafür, dass mal nachgedacht wird. Beide zusammen werden zur besten Version von sich selbst, die sie sein können. Die sie alleine aber eben einfach nicht sein können. Das hat mich an der Story am meisten begeistert, einfach weil es schön war, den beiden zusehen, wie sie sich entwickeln.
Aber auch wenn das alles schön war und ich die Geschichte gerne gelesen habe, fehlte mir doch irgendwas. Es war spannend, lustig, traurig. Alles da, aber der eine kleine Funke, der war eben nicht gänzlich da.

Fazit
„Kaiserband 1“ ist eine Geschichte, die viel über Beziehung funktioniert. Die Figuren entwickeln sich alle nur gemeinsam, alleine kann das niemand schaffen. Das ist die Info, die ich aus dem Buch für mich mitnehme. Es war schön, ein Teil davon sein zu dürfen. Nur der Funke zwischen uns, der sprang nicht gänzlich über. Das heißt ja erstmal nichts. Gut war die Story dennoch. Ich wurde unterhalten, aber es kribbelte nicht.
(Hoffentlich denkt ihr jetzt nicht, ich hab sie nicht mehr alle. Ich weiß nicht, wie ich es besser sagen soll.)«
  21      0        – geschrieben von Tilly Jones
 
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