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Die Frauen von Richmond Castle
Verfasser: Tracy Rees (4)
Verlag: Ullstein (1455)
VÖ: 31. Januar 2020
Genre: Historischer Roman (5854)
Seiten: 528
Themen: England (1621), Familien (1517), Familiengeheimnisse (583), Frauen (1055), Freundschaft (2573), Vergebung (130), Zwanziger Jahre (376)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (7)     Leserkanonen-Einblick     Tags (1)     Bild
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 21. Juni 2022 um 19:01 Uhr (Schulnote 2):
» Blues größter Wunsch ist es Schriftstellerin zu werden und daher ist ein 6-monatiges Praktikum bei einer Zeitung die ideale Gelegenheit für sie. Doch ihr Vater würde sie am liebsten verheiratet wissen und macht daher zu ihrem Geburtstag einen Aufruf der ihr gar nicht gefällt. Kurz darauf macht Blue Bekanntschaft mit Delphine, die auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Ehemann ist. Kurzerhand wird diese mit offenen Armen in Blues Familie willkommen geheißen. Doch die Angst vor ihrem Mann sitzt ihr weiterhin im Nacken. Und auch in Blues Familie droht ein Familiengeheimnis ans Licht zu kommen….

Die Geschichte spielt in den 20er Jahren in England und die Autorin schafft es mit ihrem Sprachstil perfekt einen in diese Zeit zu versetzen. Auch wenn es eher ein Frauenroman ist, hat mir dieses historische Setting doch sehr gut gefallen.

Auch der Buchtitel passt perfekt, da hier neben Blue vor allem ihre Stiefmutter Midge und ihre neugewonnene Freundin Delphine im Mittelpunkt stehen und ihre Geschichten abwechselnd erzählt werden. Während Blue sich ihren Traum von der Schriftstellerei erfüllen möchte und sich mit dem ein oder anderen Verehrer trifft, erzählt die Geschichte rund um Delphine wie sie versucht von ihrem gewalttätigen Ehemann weg zu kommen um sich ein neues Leben aufzubauen. Und Midge ist von Selbstzweifeln geplagt, da sie denkt ihrem Ehemann nicht zu genügen und sich mit seiner ersten verstorbenen Ehefrau vergleicht.

Gerade diese unterschiedlichen Frauenfiguren und Schicksale machen dieses Buch so unterhaltsam, spannend und interessant. Es ist schön zu lesen wie die Frauen miteinander agieren und zusammen halten.

Wer Romane im Stil von Jane Austen mag, wird sicher auch Freude an den Geschichten von Tracy Rees finden.«
  0      0        – geschrieben von SummseBee
Kommentar vom 7. August 2021 um 21:07 Uhr (Schulnote 3):
» das Schicksal von drei Frauen im England der 1920er

England, in den 1920ern. Die reiche, gut behütete Ishbel Christina Camberwell, die von allen nur Blue genannt wird, feiert ihren zwanzigsten Geburtstag. An diesem Tag ruft ihr Vater mögliche Verehrer auf, Blues Herz mit einem Brief zu gewinnen - da sie Schriftstellerin werden möchte.
Kurze Zeit später retten Blue und ihre Schwester Midge die mittellose Delphine Foley aus der Themse. Delphine ist vor ihrem gewalttätigen Mann geflüchtet, und die Camberwells nehmen sie in ihrer Familie auf und sie wird Blues beste Freundin.
Doch nicht nur Delphines Ehemann ist eine Gefahr, auch ein schlimmes Geheimnis droht durch Delphines Anwesenheit das Familienglück zu zerstören.


Meine Meinung:
Der Schreibstil ist leider etwas zäh und in die Länge gezogen. Es gibt viel indirekte Rede, in der oft nur "rumgeschwafelt" wird; auch komme ich mit der verniedlichten 'alten' Sprache nicht so zurecht - wie gesprochen wird, finde ich oft nervig.
Und Blue, die ja eigentlich Schriftstellerin werden will, macht für mich nicht den Eindruck, als würde sie die Schriftstellerei ernst nehmen. Sie ist nie am Schreiben; und wenn doch, dann verschläft sie oder macht lieber ein Picknick mit ihrer Schwester und ihrer Freundin.

Die verschiedenen Schicksale der Frauen im England der 1920er fand ich jedoch teilweise schon sehr spannend und unterhaltsam, und auch die Wendungen war gelungen.
Man fiebert mit den drei Frauen mit und auch die Landschaftsbeschreibungen sind lebendig und gelungen. Doch insgesamt konnte fand ich den Roman eher mittelmäßig.


Fazit:
Eine nette historische Unterhaltung für zwischendurch.«
  13      1        – geschrieben von Petzi_Maus
Kommentar vom 25. April 2020 um 23:47 Uhr (Schulnote 2):
» Hatte mehr erwartet

England in den 1920er Jahren: Die junge Ishbel Christina Camberwell, genannt Blue, erhält die Chance, für sechs Monate in der Redaktion der örtlichen Zeitung zu arbeiten, ihr Traum geht zumindest für eine begrenzte Zeit in Erfüllung. Zur selben Zeit rettet sie eine junge Frau vor dem Ertrinken und bietet ihr anschließend an, ihr zur Seite zu stehen, als sie erfährt, dass Delphine auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Ehemann ist. Die beiden Frauen freunden sich an, und für Delphine scheint sich endlich eine glückliche Wendung zu ergeben. Doch auch das scheinbar glückliche Leben von Blues Familie ist sehr fragil...

Tracy Rees hat einen angenehmen Schreibstil, sehr schnell gelingt es der Autorin, die Leserin in die Geschichte hineinzuziehen. Dabei wickelt sie die Erzählung abwechselnd aus der Sicht der Protagonistinnen ab und gibt so Einblicke in die Gedankenwelt von Delphine, Blue und Midge, Blues Stiefmutter. Allerdings gelang es mir nicht immer, die Motive der Frauen nachzuvollziehen. Der zeitliche Rahmen ist mit den Goldenen Zwanzigern interessant gewählt, allerdings hätte ich gern etwas mehr Hintergrund gehabt. Ich würde das Buch weniger in die Rubrik „Historischer Roman“ als vielmehr „Frauenroman“ einordnen.

So ist die Geschichte ganz nett zu lesen, aber so wirklich beeindrucken konnte sie mich nicht. Ich vergebe knappe 4 von 5 Sternen und kann das Buch nur verhalten weiter empfehlen.«
  8      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 27. Februar 2020 um 20:50 Uhr:
» Interessante Geschichte um drei Frauen in den zwanziger Jahren

Die Geschichte spielt in England in den zwanziger Jahren. Blue Camberwell lebt relativ unbekümmert mit ihrer Familie auf Richmond Castle. Ihr Vater und ihre Stiefmutter wollen sie bald gut verheiratet unter der Haube wissen. Blue ist nicht unbedingt abgeneigt, obwohl sie derzeit keinen geeigneten Kandidaten für sich findet. Außerdem fürchtet sie mit dem Eingehen einer Ehe ihr Ziel eine Schriftstellerin bzw. Journalistin zu werden, aus den Augen verlieren könnte.

Es gibt da aber auch noch Delphine, eine junge Frau, die vor ihrem gewalttätigen Mann auf der Flucht ist. Zufällig treffen Delphine und Blue in einer für Delphine brenzligen Situation aufeinander. Blue und ihre Freunde retten Delphine und nehmen sie mit nach Richmond Castle. Delphine ist aus Angst vor ihrem Mann und dem Geschehenen so verstört, dass sie kein klares Wort hervorbringt und nur einzelne Silben stottert. Für die Familie Camberwell ist klar, sie bleibt erst einmal bei ihnen und muss sich erholen.

Eine dritte Hauptperson ist Midge. Sie ist die Stiefmutter von Blue und ihrer Schwester. Alle lieben sie und sind sich einig, dass die Heirat zwischen Kenneth, der nur ein Jahr zuvor seine Frau an der spanischen Grippe verloren hatte, und Midge das Beste war, was ihnen passieren konnte. Aber auch Midge trägt eine schwere Last mit sich. Sie bekam ein Jahr nach der Hochzeit einen Sohn Percy, den alle liebten. Leider wurde Percy auf einem Spaziergang entführt und ist seitdem spurlos verschwunden.

So tragen die Hauptfiguren dieser Geschichte alle ein ordentliches Päckchen vor sich her. Das Leben der Protagonistinnen und wie sie sich weiterentwickeln, das macht einen großen Teil der Geschichte aus. Untermalt wird das Ganze von historischen Ereignissen der zwanziger Jahre, die das ganze beim Lesen sehr viel lebhafter machen. Gerade bei Delphine, die sich von einer völlig unterdrückten, verängstigten Frau zu einer Frau entwickelt, die auf einmal wieder in der Lage ist ein selbstbestimmtes Leben zu führen, geben einem die Fortschritte in ihrer Entwicklung ein gutes Gefühl beim Lesen. Das diese Veränderungen natürlich nicht immer geradlinig verlaufen und mit Dramatik, sowie Höhen und Tiefen verbunden sind, machen einen großen Teil der Spannung aus. Auch Midge, bei der man wirklich denken könnte, sie hat doch alles, werden erst im Laufe der Lektüre die persönlichen Abgründe deutlich. Hier hat man beim Lesen fast das Gefühl man müsste sie retten, damit sie nicht in ihr Unglück rennt.

Das es zum Glück für alle Protagonisten zum Schluss irgendwie gut ausgeht, befriedigte mich als Leser ungemein. Was mir nicht so gut gefallen hat, waren in einigen Abschnitten unnötige Längen. Einige Episoden wurden einfach zu ausführlich und zu langatmig erzählt, hier wäre weniger mehr gewesen. Nichtsdestotrotz mir hat das Buch gefallen und ich vergebe sehr gerne vier Lesesterne und eine Leseempfehlung für Liebhaber von Familiengeschichten.«
  16      0        – geschrieben von Xanaka
Kommentar vom 8. Februar 2020 um 13:57 Uhr (Schulnote 3):
» Ich habe vor einiger Zeit das Buch „Dies Sonnenschwestern“ von der Autorin Tracy Rees gelesen, welches mir gut gefallen hatte. Meine Erwartungen waren entsprechend, aber ich wurde enttäuscht.
Blue ist scheinbar mit ihrer Familie glücklich. Doch als sie die junge Delphine, die vor ihrem gewalttätigen Ehemann geflohen ist, bei sich aufnimmt, gerät ihr Familiengefüge ins Wanken. Die Frauen freunden sich an und Delphine kommt einem Geheimnis auf die Spur.
Der Roman spielt in den Zwanziger Jahren und da war die Rolle der Frau noch eine ganz andere, als wir das heute gewohnt sind. Aber was Blues Vater da bei einem Fest unter Alkoholeinfluss veranstaltet, ist schon sehr ungewöhnlich. Eigentlich wollte Blue einen Beruf und unabhängig sein, aber so kommt es anders. Delphine entflieht lieber ihrer Ehe, als die Gewalttätigkeit ihres Mannes zu erdulden und die unsichere Midge fügt sich ihrem Mann. Während ich mich ein wenig in Midge hineinfühlen konnte, kam ich den beiden anderen Frauen nicht wirklich nahe, dabei sind sie eigentlich ganz nett.
Der Schreibstil ist ganz angenehm zu lesen, aber die Geschichte plätschert so vor sich hin. Mich hat dieses Buch nicht gepackt. Schade!«
  12      0        – geschrieben von buecherwurm1310
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