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American Dirt
Verfasser: Jeanine Cummins (1)
Verlag: Rowohlt (1581)
VÖ: 24. Januar 2020
Genre: Gegenwartsliteratur (3021)
Seiten: 448
Themen: Blutbad (49), Buchhändler (39), Flucht (1731), Kartelle (53), Mexiko (115), Mord (5804), Söhne (252), USA (563)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »American Dirt« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 1. Juni 2020 um 9:08 Uhr (Schulnote 3):
» Zum Inhalt: 
Nachdem fast Lydias gesamte Familievon einem Drogenkartell umgebracht wurde, ist sie mit ihrem kleinen Sohn auf der Flucht und das in einem Land, in dem Gewalt und Korruption normal ist. Wird sie sich und ihren Sohn retten können und wie weit muss sie dafür gehen? 
Meine Meinung: 
Die Geschichte ist echt interessant und leider auch vorstellbar. Und das Buch war auch durchaus vielschichtiger als ich es erwartet hatte. Dennoch habe ich mich ein wenig schwer getan. Insgesamt fand ich den Schreibstil anstrengend und nicht so leicht lesbar. Teilweise war mir das Buch auch ein wenig langatmig. Ein wenig Straffung hätte es in meinen Augen vertragen können aber das ist nur meine subjektive Meinung. 
Fazit: 
Der Schreibstil ist etwas anstrengend«
  10      1        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 7. Mai 2020 um 20:03 Uhr (Schulnote 1):
» Es ist Samstag, der 07. April. Lucas´ Cousine Yenifer hat Geburtstag, sie wurde 15 Jahre alt und alle feiern mit ihr. Die ganze Familie ist im Haus der Abuela versammelt. Es ist ein fröhliches Fest, bis, ja bis plötzlich Schüsse knallen und alle auf dem Boden liegen. Nur Lucas und seine Mutter überleben und flüchten vor den Tätern. Es ist eine Flucht um ihr Leben und wer weiß, ob sie wirklich am Ende einer langen Reise dankbar zurückblicken können.

Lucas´ Vater ist Journalist und er schrieb einige Artikel über die Kartells von Mexiko. Lag es daran und wer gab den Auftrag für das Massaker? Ein Buch mit vielen Wendungen und spannenden Momenten. Wobei es darauf nicht ankommt. Die Autorin führte mir so klar und bildhaft vor Augen, wie gefährlich das Leben von Migranten aus Mexiko in den USA ist. Sie sind ständig auf der Flucht und es gibt nur wenige Menschen, die ihnen wirklich helfen. Dabei wollen sie doch nur ein: ein ruhiges Leben führen. Arbeiten und ihr Geld für Essen und Wohnung ausgeben können. Warum werden ihnen so viele Steine in den Weg gelegt? Der aktuelle Präsident hat mit seinem Wahlversprechen (der Mauer nach Mexiko) viele Anhänger für sich gewinnen können. Von Menschlichkeit ist hier keine Spur zu sehen.

Ja, es ist ein politischen Buch und die Autorin macht im Epilog darauf aufmerksam, dass die hier geschilderten Erlebnisse täglich geschehen. Sie schreibt, dass im Jahr 2017 alle 21 Stunden ein Migrant an der Grenze zwischen Mexiko und den USA tödlich verletzt wurden. Kinder sterben, wenn sie mit alle Eltern auf den Schnellzug gelangen. Die Polizei ist korrupt und viele der Schlepper ebenfalls. Welch ein Drama. Das Buch ist unbedingt lesenswert und hat die fünf Sterne mehr als verdient.«
  12      0        – geschrieben von lielo99
 
Kommentar vom 3. Mai 2020 um 11:06 Uhr (Schulnote 2):
» Lydia und ihr achtjähriger Sohn Luca wollte eine Familienfeier genießen, doch es wird ein Albtraum. Es gibt einen Anschlag auf die Feier und nur sie und ihr Sohn überleben. Ihr Mann war Journalist; er recherchierte und berichtete über die Drogenkartelle. Das aber wollte die sich nicht bieten lassen – sie wollen Rache. Es bleibt Lydia nicht anderes übrig, als mit ihrem Sohn zu fliehen, denn sie hat Angst um ihr Leben. Ihre Flucht beginnt mit dem Güterzug „La Bestia“ nach Norden. Es ist die Route, die viele Flüchtlinge nehmen. Die Reise wird sehr gefährlich und verlangt ihnen viel ab. Werden sie ihren Verfolgern entkommen?
Der Schreibstil der Autorin Jeanine Cummins ist fesselnd. Von Anfang an geht es sehr dramatisch zu und dem Leser wird kaum ein Moment zum Luftholen gegönnt.
Die Charaktere sind sehr gut und authentisch dargestellt. Lydia ist eine starke Person. Sie hat fast alles auf einen Schlag verloren, aber sie lässt sich nicht unterkriegen. Dabei spürt man genau, wie es ihr geht. Auch wenn sie manchmal hoffnungsvoll ist, meist herrscht Verzweiflung und Mutlosigkeit vor. Die Flucht verlangt ihr physisch und psychisch einiges ab und man spürt ihre Erschöpfung. Doch sie darf ihr nicht nachgeben, muss immer weiter, um ihr Leben und das von Luca zu schützen. Mit ihnen sind noch andere Flüchtende unterwegs. Manchmal erfahren sie Hilfsbereitschaft, oft aber werden sie überfallen und beraubt oder sogar vergewaltigt. Lydias Erinnerungen an ihr Leben vor dem Anschlag macht all das noch erschreckender, denn sie hatte ein glückliches und sorgloses Leben. Nun ist da nur noch Angst und Misstrauen.
Es ist ein fiktiver Roman, der aber ziemlich real die Machenschaften der Drogenkartelle beschreibt. Es geht um Macht, Geld, Korruption und Gewalt – was zählen da Menschenleben. Es ist kein Wunder, dass die Menschen vor diesen entsetzlichen Zuständen Richtung Norden fliehen.
Ein spannendes und erschreckendes Buch.«
  16      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 26. April 2020 um 13:48 Uhr (Schulnote 2):
» Ich war neugierig auf dieses Buch, gerade weil es große Diskussionen ausgelöst hat. Wobei ich nicht alles darüber gelesen habe, zu wenig weiß und mir auch deswegen kein Urteil erlauben kann. Daher kann ich auch nur sagen, was das Buch in mir ausgelöst hat.

Der Anfang hat mich schon nicht zu Atem kommen lassen und ich wusste vor lauter Fassungslosigkeit kaum noch was geschieht. Der achtjährige Luca und seine Mutter Lydia überleben in Acapulco als einzige ein Massaker. Das Drogenkartell ermordet brutal und kaltblütig sechzehn Familienmitglieder, die sich für eine Geburtstagsfeier im Garten versammelt hatten. Instinktiv weiß Lydia sofort, dass sie mit ihren Sohn fliehen muss, weil auch ihr Leben in Gefahr ist. Sie packt mechanisch die nötigsten Sachen, um sich nicht von der Trauer überwältigen zu lassen und es beginnt eine atemlose Flucht durch Mexiko.

Der Schreibstil ist sehr fesselnd, spannend und bildgewaltig. Die vereinzelnd spanischen Begriffe und Sätze haben mich nicht gestört, eher im Gegenteil. Sie haben das Geschehen für mich lebendig gemacht.
Mehr als einmal musste ich während der Flucht von Lydia und den kleinen Luca schlucken, die beiden erfahren selbstlose Hilfsbereitschaft genauso wie kalte Härte und abscheuliche Übergriffe.
Als Lydia nichts anderes übrig bleibt, als mit dem Güterzug „La Bestia“ mitzufahren, habe ich mitgezittert, ob die beiden und auch Rebecca und Soledad, zwei Schwestern, die Lydia und Luca kennenlernen, diese lebensgefährliche Art der Reise schaffen. Es hat mich aber auch sehr betroffen und nachdenklich gemacht und die Bilder, die ich dabei vor Augen hatte, haben mich erschüttert. Die Gefahren, denen die Migranten ausgesetzt sind, sind schon enorm und kaum vorstellbar. Selbst wenn sie es schaffen, der Polizei oder dem Kartell zu entkommen wird deutlich, dass das Misstrauen anderen Menschen gegenüber ein ständiger und auch notwendiger Begleiter ist und sein muss.

Lydia erinnert sich öfter an ihr früheres, relativ sorgloses Leben, an ihren Mann, und auch an eine besondere Freundschaft, die ich aber doch ein bisschen befremdlich fand.

Der Weg schließlich über die Grenze, durch die Wüste ist nicht minder gefährlich und ich habe die Hitze, den Durst, die Hoffnung, aber auch die Mutlosigkeit schon richtig spüren können. Und auch die Angst und die Sorge, an einen gerechten –so lange man das überhaupt sagen kann- Schmuggler zu geraten wird mehr als deutlich.

Das Ende hat mir gefallen, insgesamt lässt mich die Geschichte aber auch sehr nachdenklich zurück.«
  19      0        – geschrieben von Lissy31
Kommentar vom 21. April 2020 um 13:38 Uhr (Schulnote 2):
» Der Geburtstag ihrer Nichte sollte für Lydias Familie ein fröhliches Fest werden. Doch dann stürmen bewaffnete Männer eines gefürchteten Kartells die Feier und töten die Familienmitglieder kaltblütig. Nur Lydia und ihr achtjähriger Sohn Luca überleben durch einen Zufall. Lydia weiß, dass der Chef des Kartells nicht eher ruhen wird, bis auch sie und ihr Sohn tot sind. Lydia muss unsichtbar bleiben und darf keine Spuren hinterlassen. Eine atemlose Flucht Richtung Norden beginnt. Der Güterzug „La Bestia“ scheint ihre einzige Chance zu sein, dem Kartell zu entkommen. Doch diese Art zu reisen ist äußerst gefährlich, mit einem achtjährigen Kind sogar beinahe unmöglich. Um zu überleben, müssen Lydia und Luca das Risiko eingehen und dabei überaus achtsam sein, denn das Kartell hat seine Augen überall...

Der Einstieg in diesen Roman gelingt mühelos, denn die Autorin versteht es hervorragend, das entsetzliche Geschehen, das sich auf der Familienfeier zuträgt, so intensiv und spannungsgeladen zu beschreiben, dass man das Gefühl hat, selbst vor Ort zu sein. Man hält beim Lesen dieser Szenen gespannt den Atem an, um nur ja kein Geräusch zu verursachen, was Luca und Lydia verraten könnte. Dadurch ist man sofort mitten im Geschehen. Man kann die Panik und das unglaubliche Entsetzen glaubhaft nachvollziehen. Diese Gefühle sind so präsent, dass man sie mit auf die unglaublich gefährliche Flucht nimmt.

Auch hier fiebert man mit den beiden mit und hofft, dass sie entkommen können. Doch das Kartell sucht nach ihnen und scheint seine Verbindungen überall zu haben. Die Anspannung ist groß. Denn wem kann Lydia vertrauen? Und ist es überhaupt klug, sich während ihrer Flucht auf neue, unbekannte Menschen einzulassen, auch wenn sie scheinbar ein ähnliches Schicksal teilen? Kilometer um Kilometer legen Mutter und Sohn zurück. Dabei erlebt man die Flucht und das Elend hautnah mit. Gewalt, Brutalität und Korruption scheinen normal zu sein. Deshalb beobachtet man alle, die den beiden Gutes wollen, misstrauisch und angespannt.

Auch wenn es sich hier um eine fiktive Erzählung handelt, sind die Hintergründe real. Diese Tatsache behält man beim Lesen stets im Hinterkopf. Dadurch gerät man früh in den Sog der Ereignisse und wir einige Male zum Nachdenken angeregt.«
  13      0        – geschrieben von KimVi
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