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Paul Herzfeld 2 - Abgefackelt
Verfasser: Alexander Pohl (1) und Michael Tsokos (13)
Verlag: Knaur (1454)
VÖ: 29. Januar 2020
Genre: Thriller (6225)
Seiten: 352
Themen: Brand (160), Drohnen (20), Ermittlungen (1162), Feuer (109), Norddeutschland (49), Pathologie (15), Rechtsmedizin (27)
Reihe: Paul Herzfeld (3)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Paul Herzfeld 2 - Abgefackelt« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (6)     Blogger (4)     Tags (8)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 25. März 2020 um 9:42 Uhr (Schulnote 2):
» Rechtsmediziner Paul Herzfeld hat den letzten Fall noch nicht abschütteln können. Daher wird er bis auf Weiteres nach Itzehoe versetzt, wo er die Pathologie übernimmt. Herzfelds Vorgänger dort ist verstorben, doch über die Umstände lässt man ihn im Unklaren. Herzfeld spürt, dass etwas nicht stimmt und stellt Nachforschungen an, stößt aber auf Schweigen. Dazu treibt eine Killerin mit ungewöhnlichen Methoden in Norddeutschland ihr Unwesen. Sie liebt das Feuer und nutzt eine Drohne zum Morden. Doch schon bald erkennt Herzfeld, dass es gefährlich für die Bevölkerung wird.
Dies war mein erstes Buch von Michael Tsokos. Obwohl sich das Buch auch so lesen lässt, wäre es wohl besser gewesen, den Vorgänger zu kennen. Der Autor weiß aufgrund seines Berufes wovon er schreibt und das ist deutlich zu spüren. Doch es ist wohl nicht jedermanns Sache, die detaillierten Beschreibungen zu lesen. Trotzdem ist dieses Buch auch spannend.
Eigentlich wollte Herzfeld die alte Geschichte hinter sich lassen und zur Ruhe kommen. Doch das ist ihm nicht gegönnt. Er wird wieder in eine gefährliche Geschichte hineingezogen und kann es nicht lassen – er stellt wieder seine eigenen Recherchen an. Damit macht er sich bei dem leitenden Polizeibeamten nicht beliebt. Aber auch privat hat Herzfeld einige Probleme.
Es gibt immer wieder Wendungen, welche die Spannung aufrecht halten. Die unterschiedlichen Erzählstränge werden am Ende zu einem schlüssigen Abschluss gebracht.
Ein spannender Thriller.«
  14      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 16. März 2020 um 8:54 Uhr:
» Brandheiße Spannung

> Handlung
Der Rechtsmediziner Paul Herzfeld hat einen nervenaufreibenden Fall hinter sich [Band 1]. Um sich wieder ein wenig erholen zu können, wird er für eine kurze Zeit in der Pathologie der Klinik in Itzehoe eingesetzt. Doch auch dort bleibt es nicht so lange ruhig und entspannt, denn Herzfeld findet die Umstände um den Tod seines Vorgängers seltsam und mit seiner gesunden Neugier und schnellen Auffassungsgabe kommt er einigen Personen gefährlich nahe, die man nicht aus der Nähe kennenlernen möchte.

> Charaktere
Man lernt Paul Herzfeld als fast arbeitswütigen Rechtsmediziner kennen, der sich richtig in seinen Fällen verbeißen kann. Genau genommen ist es jedoch nicht seine Aufgabe, die Fälle von der Kriminalpolizei zu lösen, wodurch er immer wieder in Kompetenzkonflikte gerät. Das schwierige Verhältnis zu seiner Familie spielt auch in diesem zweiten Band eine wichtige Rolle.

> Leseerfahrung
Es empfiehlt sich, die „richtige“ Reihenfolge der Bände einzuhalten: 1. Abgeschlagen, 2. Abgefackelt und 3. Abgeschnitten. Das Buch Abgeschnitten ist zwar vor den beiden anderen Bänden erschienen, folgt aber inhaltlich auf Abgeschlagen und Abgefackelt. Der Cliffhanger am Ende des zweiten Bandes hat mich sehr neugierig gemacht und ich werde direkt mit Abgeschnitten weiterlesen.
Insgesamt haben mir beide Bände sehr gut gefallen, da die Spannung konstant hoch war und man der Handlung trotz gewisser Komplexitäten gut folgen kann.
Der besondere Nervenkitzel ruht daher, dass Michael Tsokos True Crime-Krimis schreibt – d.h. dass seine Bücher auf wahren Begebenheiten basieren. Interessant finde ich auch, dass er immer wieder kleine Nebenerzählungen einbaut, die von anderen Fällen erzählen.

> Fazit
Die Krimis von Tsokos sind allesamt sehr spannend und durch die Sichtweise des Rechtsmediziners mal was anderes, als die typischen Kriminal-Romane. Ich freue mich auf die Fortsetzung!«
  11      0        – geschrieben von Schlaflos
Kommentar vom 5. März 2020 um 12:42 Uhr (Schulnote 1):
» Abgefackelt, True-Crime Thriller von Michael Tsokos, 352 Seiten, erschienen bei Droemer Knaur.
Ein Paul Herzfeld Thriller
Dieser Band schließt unmittelbar an die Geschehnisse an, die Paul Herzfeld im vorangegangenen Band „Abgeschlagen“ erlebt hat.
Herzfeld steckt sein letzter Fall noch in den Knochen, weshalb er von seinem Vorgesetzten an eine ruhigere Stelle in der Pathologie Itzehoe versetzt wird. Doch die rätselhaften Todesumstände seines Vorgängers und seine damit verbundenen Nachforschungen bringen ihn in die Fänge einer eiskalten Killerin.
Schon der brisante Einstieg hatte Sogwirkung und ich kam sofort in Lesefluss. Kurze heftige Kapitel, die spannend endeten, ließen mich nur so durch das Buch fliegen. Tsokos hat es wieder geschafft, mit seinem atmosphärisch dichten Schreibstil mich ans Buch zu fesseln, zu jeder Zeit war mir klar, dass der Autor weiß wovon er schreibt. Wieder einmal hat er Fälle eingewoben und beschrieben, die er tatsächlich „auf dem Tisch hatte“, sogar die unterirdischen Drainagekanäle die im Buch eine Rolle spielen fundieren auf biografischen Erlebnissen. Immer wieder ist mir der eiskalte Schauer den Rücken hinuntergelaufen. 94 kurze knackige Kapitel, versehen mit Ort Datum und Uhrzeit, gestatten den Überblick zu jeder Zeit. Verschiedene Erzählstränge die sich immer mehr zusammenfügen und in einem fulminanten Schluss enden und gut charakterisierte Figuren, machen den Plot glaubhaft und die Aktionen der Handelnden nachvollziehbar. Eine angedeutete Karte des Settings und eine Abbildung eines Einstiegs in einen Drainagekanal haben mir geholfen mich zu orientieren. Der große Cliffhänger am Ende reizt mich den Nachfolgeband auch zu lesen, alles deutet darauf hin, dass es für Herzfeld wohl noch lange keine Ruhe geben wird. Der Zeitungsbericht am Ende und Gedanken der Agierenden sind mit anderer Schrift deutlich kenntlich gemacht. Tsokos hat sich des auktorialen Erzählstils bedient, jederzeit hatte ich den Überblick über das gesamte Geschehen. Hier möchte ich gerne den Autor zitieren: S.328. „Die Aufgabe eines guten Thriller-Autors ist es, seine Leserinnen und Leser nicht nur dort abzuholen, wo sie stehen, sondern auch dorthin mitzunehmen, wo sie noch nie waren, und mit Situationen zu konfrontieren, in die sie selbst niemals geraten möchten.“ Dies ist dem Autor m. M. in vollem Umfang gelungen, der Vorgängerband hat mich schon fasziniert doch hier ist dem Autor der große Wurf gelungen, bin gespannt ob Tsokos das in einem weiteren Paul-Herzfeld Thriller noch toppen kann. Es ist nicht unbedingt nötig den ersten Band der Reihe zu lesen, ohne weiteres kann dieses Fall als Einzelband gelesen werden, doch es wäre schade sich das entgehen zu lassen. Von mir eine unbedingte Leseempfehlung und volle Punktzahl, verdiente Note 1.«
  13      0        – geschrieben von Ele95
Kommentar vom 20. Februar 2020 um 22:49 Uhr (Schulnote 1):
» HERZFELD ERNEUT IN BEDRÄNGNIS
Das ist der zweite Band aus einer Reihe um den Rechtsmediziner Paul Herzfeld.

„...weit weg von diesen ganzen Irren, die du ja scheinbar anziehst wie ein Kuhfladen die Fliegen,...“ [S. 319] – diese Worte sprach Herzfelds Lebensgefährtin zu ihm, nachdem er den Anschlag auf sein Leben so gerade überstanden hatte. Das waren auch meine Gedanken, die mir beim Lesen dieses Thrillers öfter in den Sinn kamen.

Kurz zum Inhalt:
Eigentlich sollte sich Paul von den Strapazen des letzten Falles erholen. Deshalb versetzte ihn sein Chef auf den vermeintlich ruhigen Posten in der Pathologie, von Kiel nach Itzehoe. Doch weit gefehlt! Auch da warten auf ihn unerklärliche Vorgänge. Sein Vorgänger verstarb unter sehr mysteriösen Umständen. Er verbrannte im Archivgebäude des Klinikums mit samt den Akten und den Gewebeproben. Herzfeld beginnt mit seinen Nachforschungen, macht sich bei mehreren Leuten unbeliebt und bringt sich in den Fokus einer skrupellosen Killerin...

Meine Meinung:
Das alles liest sich sehr spannend und unterhaltend. Herzfeld ist ein sehr aktiver, scharfsinniger Rechtsmediziner, der ungeklärten, zweifelhaften Dingen sofort auf den Grund gehen muss und dabei wiederholt in prekäre, lebensgefährliche Situationen gerät.
Dem Autor Michael Tsokos gelingt es hervorragend kriminalistische Tathergänge und medizinische Beschreibungen in einen ansprechenden Kontext zu bringen. Obwohl Fachtermini Anwendung finden, konnte er mir grundlegende Einblicke in die Arbeit eines Rechtsmediziners/Pathologen vermitteln. Die Erklärungen erfolgten verständlich, obwohl detailreich und wie nebenher in der Handlung. Für mich wirkte es nicht aufgesetzt oder dozierend. Der klare, schnörkellose Schreibstil, die kurzen Kapitel, die mit Datum, Uhrzeit, Ort gekennzeichnet sind, machten es möglich, dass ich sehr schnell mit dem Lesen fertig war.
„Abgefackelt“ bringt alle Elemente des Thrillers ins Geschehen ein. Die Charaktere der einzelnen Personen gefallen mir gut, auch wenn z. B. der Kriminalkommissar Dennecke und die Auftragskillerin ab und an leicht überzogen auf mich wirkten. Ich finde, das darf in dem Genre so sein!
Der aus einem Wort bestehende Titel wurde gut gewählt, fügt sich sinnentsprechend ins Geschehen ein.
Am Ende des Buches kommt ein fieser alter Bekannter aus der Versenkung und Michael Tsokos verspricht: "Im nächsten Buch muss Herzfeld das Unvermeidliche erleben...“
Ich kann die Fortsetzung kaum erwarten.

Fazit:
Die Handlung bleibt Fiktion, wenn sie auch sehr glaubwürdig und wissenschaftlich fundiert daherkommt. Es ist eine Geschichte, die aus realen Vorkommnissen mit verschiedenen Sachverhalten verflochten wird. Dazu sollte man die aufschlussreichen Bemerkungen des Autors im Anhang aufmerksam lesen und eigene Schlüsse ziehen.

Michael Tsokos als Profi der Rechtsmedizin bekommt von mir die Höchstbewertung und ich empfehle diesen Thriller sehr gern!«
  17      0        – geschrieben von hennie
Kommentar vom 20. Februar 2020 um 7:56 Uhr (Schulnote 1):
» „Abgefackelt“ von Michael Tsokos habe ich als ebook vom Knaur-Verlag gelesen. Das Buch hat 340 Seiten, die in 95 Kapitel eingeteilt sind. Diese sind mit Datum, Uhrzeit und Ort überschrieben.
Es ist der 2. Paul Herzfeld Krimi.

Schon mit dem Prolog beginnt das Buch sehr spannend und grausam, obwohl man noch nicht weiß, wer der Mann ist und was er dort tut. Hier bekommt man auch schon den Bezug zum Cover.

Paul Herzfeld leidet immer noch unter den kürzlich erlebten Ereignissen. Dadurch hat sich auch das Verhältnis zu seiner Verlobten etwas abgekühlt. Also lässt er sich von seinem Chef überreden, vertretungsweise in der Pathologie im Elbklinikum Itzehoe einzuspringen, um etwas zur Ruhe zu kommen. Der dortige Arzt Dr. Petersen ist plötzlich verstorben. Paul fühlt sich zunächst unterfordert. Auf die Fragen nach seinem Vorgänger weichen alle aus. Da er von seinem Fenster aus auf eine abgebrannte Ruine auf dem Klinikgelände schaut und dann noch alle Patientenakten von Petersen verschwunden sind, entfacht das natürlich seine Neugierde und er versucht, mehr über Dr. Petersen in Erfahrung zu bringen, was ihn erneut in Gefahr bringt, weil er damit zur Bedrohung einiger wichtiger Persönlichkeiten wird.

Die Handlungen wechseln zwischen Kiel und Itzehoe. Außerdem gibt es noch kurze Abschnitte, die aus einer anderen Perspektive erzählt werden.

Die Charaktere sind wieder sehr gut beschrieben. Paul ist eine charismatische Person, die besonnen und überlegt agiert. Nur mit seinem Privatleben kommt er anscheinend nicht zurecht. Seine Arbeit hat immer Vorrang. Da kann ich seine Verlobte schon verstehen, wenn sie so langsam die Nase voll hat. Aber auch sie wird an Paul‘ s Verhalten nichts ändern können.
In Levke Hermanns hat Paul vor Ort eine sehr fähige und vertrauenswürdige Sektionsassistentin gefunden, die ihm sehr behilflich ist. Ansonsten weiß er nicht mehr, wem er trauen kann.
Einige Personen, z.B. Hauptkommissar Denecke, sind sehr unsympathisch und das Verhalten ist für einen Polizisten eigentlich unmöglich. Aber wer weiß, von wem er besser bezahlt wird.

Sehr interessant sind die Beschreibungen einiger Fälle, die nebenher untersucht werden und der ablaufenden Sektionen.

Durch den sehr guten und verständlichen Schreibstil war das Buch flüssig zu lesen. Der Spannungsbogen war von der ersten Seite durchweg vorhanden, sodass keine Langeweile aufkam. Gegen Ende werden die Kapitel noch kürzer, was die Spannung noch einmal so richtig steigen lässt.

Ein absolut tolles Buch mit einer erschreckenden Story und mit Aussicht auf den nächsten Teil mit Paul Herzfeld.«
  16      1        – geschrieben von Anett Heincke
Seite:  1 2
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