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Das neunte Haus
Verfasser: Leigh Bardugo (11)
Verlag: Knaur (1762)
VÖ: 29. Januar 2020
Genre: Fantasy (15583)
Seiten: 528
Themen: Außenseiter (280), Campus (36), Geister (624), Magie (3184), Mord (7600), Regeln (522), Studentenverbindungen (14), Universität (292)
Charts: Einstieg am 11. Februar 2020
Höchste Platzierung (2) am 13. Februar 2020
Zuletzt dabei am 16. Februar 2020
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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6mal in den Tagescharts platziert
BENUTZER-SCHULNOTE
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Errechnet auf Basis von 6 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (6)     Leserkanonen-Einblick     Blogger (13)     Tags (1)     Bild     Cover
KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Bisweilen werden in der Buchwelt Erwartungshaltungen aufgebaut, die so groß sind, dass sie schnell zu einer Bürde verkommen können, wenn ihnen ein Roman nicht halbwegs gerecht wird. Dieser Gefahr ist »Das neunte Haus« ausgesetzt, der neueste Streich von New-York-Times-Bestsellerautorin Leigh Bardugo. Nicht nur, dass Stephen King das Werk als den »besten Fantasyroman seit Jahren« adelte, sicherten sich die Amazon Studios zwei Tage (!) nach der Veröffentlichung die Rechte an der Verfilmung des Stoffs. Kurzum: Alles andere als ein Kandidat für das »Buch des Jahres« wäre eine Enttäuschung, und wir haben uns das Ganze einmal etwas näher angesehen.

In deutscher Sprache wurde das Buch Ende Januar im Knaur Verlag veröffentlicht. Man kann das 528 Seiten starke Werk für achtzehn Euro bekommen, drei Euro weniger fallen für die E-Book-Ausgabe an. Eine ungekürzte Hörbuchausgabe mit einer Spielzeit von 15:49 Stunden wurde von Schauspielerin und Synchronsprecherin Vera Teltz eingelesen.

In ihrem Werk führt die Autorin ihre Leser an die altehrwürdige Yale-Universität, an der im »richtigen Leben« schon rund fünfzig Nobelpreisträger aktiv waren und Persönlichkeiten wie George H.W. Bush und Hillary Clinton ihren Abschluss machten. Der große Einfluss, den die dortigen Absolventen in der Realität auf alle Bereiche von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ausüben, ist die Grundlage der erzählten Story: Acht mächtigen Studentenverbindungen sind bei Leigh Bardugo für jene Einflussnahme auf das Weltgeschehen verantwortlich. Dabei bedienen sich die Verbindungen uralter finsterer Magie. Das titelgebende neunte Haus ist dafür zuständig, die Einhaltung der Regeln zu überwachen, die dabei gelten. Nun kommt es auf dem Campus der Universität zu einem Mord, woraufhin eine Außenseiterin zur Tat schreiten muss, die just in diesem Moment vom neunten Haus rekrutiert wurde. Sie ist in der Lage, die Geister von Toten zu sehen, ohne dafür gefährliche Magie zum Einsatz zu bringen. Und um die große Verschwörung zu entlarven, die hinter alledem steckt, muss sie alles aus ihren Fähigkeiten herauspressen, was nur geht.

Um es in kurzen Worten zusammenzufassen: Mit »Das neunte Haus« hat die Autorin ein Buch geschaffen, das auf der einen Seite ziemlich gut ist, auf der anderen allerdings nun doch nicht ganz so überragend ist, wie es hingestellt wird. Die Ausgangssituation selbst ist natürlich frisch und unverbraucht, und sie hört sich auch hochspannend an. Die Euphorie verfliegt allerdings insbesondere in der Anfangsphase des Romans: Einerseits weil man wirklich mit allerhand wichtigen und unwichtigen Informationen zugespamt wird, andererseits weil die eigentliche Story nicht unbedingt mit einem Trommelfeuer auf die Leser einprasselt, sondern in einem eher gemächlichen Tempo ins Rollen kommt. Dadurch fällt zunächst nicht auf, was das Buch nun eigentlich von den vielen anderen Universitäts-Geschichten abheben soll, die es im Urban-Fantasy-Bereich in stattlicher Zahl gibt. Man bleibt trotzdem am Ball, was unter anderem an der Protagonistin liegt, die aus dem Buchensemble stark heraussticht und ein wenig roher rüberkommt, als man es von anderen Leigh-Bardugo-Charakteren gewohnt ist ... wie auch das gesamte Buch stilistisch ein ganzes Stück heftiger ausgefallen ist. Das ist wohlgemerkt eine durchaus positive Entwicklung. Und positiv ist auch die Entwicklung, die das Buch selbst nimmt, sobald es erst einmal ein paar Gänge höher geschalten hat. Dann häufen sich die spannenden Augenblicke und die kreativen Ideen, und man bekommt einen Geschmack davon, was die vielen positiven Stimmen dazu gebracht hat, das Buch so zu loben. Für Superlative reicht es schlussendlich dann aber doch nicht: »Das neunte Haus« ist ein ordentlicher Urban-Fantasy-Genremix, nicht mehr, nicht weniger. Womöglich war die Sache mit der aufgebauten Erwartungshaltung dem Stoff gegenüber aber auch ein wenig unfair - unterhalten wird man auf jeden Fall.
– geschrieben am 26. Februar 2020 (3.5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz