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Das Evangelium der Aale
Verfasser: Patrik Svensson (1)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1395) und Hanser (579)
VÖ: 27. Januar 2020
Genre: Gegenwartsliteratur (3528)
Seiten: 256
Themen: Erinnerungen (1060), Fische (80), Natur (195), Sterben (221), Väter (888)
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Lesermeinungen (4)     Blogger (1)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 22. April 2020 um 19:53 Uhr:
» Das Buch besitzt eine fast magische Ausstrahlung. Der Autor verknüpft tiefste Kindheitserinnerungen an seinen Vater immer mit Aalen, denn beide fühlten sich beim Aalfischen unheimlich nah. So taucht auf der Suche nach ihm immer der Fisch mit auf und nicht nur dort. Dem Autor gelingt es, diese besonderen und geheimnisvollen Tieren mit allen Stationen seines Lebens und nicht nur seines eigenen Lebens, sondern dem vieler Persönlichkeiten zu verknüpfen. Das Lesen wird hier zum Erlebnis und die Grenzen der einzelnen Begebenheiten verwischen und ergeben ein wunderbares Ganzes. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und bin begeistert von der Geschichte. Ein absolutes Lese-Highlight in diesem Jahr!«
  7      0        – geschrieben von kristall
Kommentar vom 2. Februar 2020 um 18:29 Uhr (Schulnote 1):
» Mysterien

Ich muss gestehen, dass Aale bis dato so gar nicht zu meinen Interessensgebieten zählten. Doch haben sowohl der ungewöhnliche Titel dieses Buches als auch das sehr ansprechende Cover mich zum Griff zu „Das Evangelium der Aale“ von Patrik Svensson animiert. Erschienen ist dieses 256-seitige Buch, teils Sachbuch, teils Roman, im Januar 2020 im Carl Hanser Verlag.

Der Autor ist an der schwedischen Aalküste aufgewachsen. Zusammen mit seinem Vater hat er die Aalfinsternis am Ende des Sommers dazu genutzt, diesen Fisch zu fangen. Immer wieder kommt Svensson in seinem Buch auf diese Zeit zurück, die weniger von Gesprächen, als viel mehr vom Schweigen geprägt war. Einem Schweigen, das Raum und Zeit gab, dem Leben nachzuspüren. Dem Leben der Fische, aber auch dem Leben an sich.

Immer wieder unterbrochen werden diese Szenen, die sich fast wie eine Liebeserklärung an seinen inzwischen verstorbenen Vater lesen, durch Kapitel, die dem Wissen über diese Fischart gewidmet sind. Dabei geht der Autor jedoch über rein naturwissenschaftliche Fakten, die selbstverständlich auch eine Rolle spielen, hinaus: So wendet er sich der Geschichte der Aalforschung zu, der Bedeutung, die Aal und Aalfang in den verschiedenen Kulturen hatten und haben, schreibt über die Bedeutung des Aals in Religion und Literatur und schlägt schließlich den Bogen zu Fangquoten der EU und zum Umweltschutz. Insgesamt wird so ein buntes Kaleidoskop dieses Meeresbewohners geschaffen, das darüber hinaus dazu anregt, sich mit unserem Dasein zu beschäftigen: Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Wie erleben wir – im Gegensatz zum Aal – das Sein? Ja, wer oder was sind wir eigentlich?

Mit dem Aal haben sich viele Menschen beschäftigt – sowohl berühmte als auch weniger berühmte. Zu den berühmteren zählen wahrscheinlich Aristoteles, Siegmund Freud, Günter Grass oder Rachel Carlson. Auch über das Leben und Werk dieser Persönlichkeiten erfährt die Leserschaft einiges Wissenswertes.

Svenssons Sprache ist eher romanhaft, stellenweise schon fast poetisch, als trocken und objektiv. Dabei gelingen ihm viele Passagen, die Leserinnen und Leser leibhaft teilhaben lassen am Geschehen – egal, ob es sich um nächtliche Angeltouren oder frühere Reisen rund um die Welt handelt. So ist dieses Buch nicht nur als Sachbuch lesenswert, sondern auch als Literatur.

Das Cover zeigt sich schlängelnde Aale im Stil alter Kupferstiche vor einem blau-grünlichen Hintergrund. Schon dieses ist eine Augenweide für sich.

„Evangelium“ bedeutet auf Deutsch „Frohe Botschaft“. Welche frohe Botschaft können diese Tiere uns Menschen bringen? Wie auch die biblischen Evangelien geben sie sicher keine leichte Antwort auf schwierige Fragen. Aber sie laden dazu ein, tiefer zu blicken, den Dingen auf den Grund zu gehen und sich mit unseren existenziellen Fragen sowie unserem Umgang mit der Natur zu beschäftigen.

Mit großen Erwartungen bin ich an dieses Buch mit seinem mir eher fern liegenden Thema herangegangen – und wurde nicht enttäuscht. Patrik Svensson ist es gelungen, mich von Anfang an zu faszinieren: Sei es für den Aal als für lange Zeit geheimnisvolles Wesen, sei es als kleine philosophische Abhandlung über das Leben als solches. So kann ich dieses Buch nur allen Leser/innen wärmstens empfehlen. Für mich ein klares Fünf-Sterne-Buch.«
  14      0        – geschrieben von ElisabethB.
Kommentar vom 28. Januar 2020 um 18:26 Uhr (Schulnote 1):
» In Patrik Svenssons Buch "Das Evangelium der Aale" beeindruckte mich der an der schwedischen Aalküste aufgewachsene Autor durch Engagement, Kenntnis und Stil. Er informiert, plaudert, warnt, teilt mit seinen Leserinnen und Lesern Erinnerungen an gemeinsame Angelstunden mit seinem Vater und berichtet von der Geschichte der Aale, ihrer Entwicklung, den nur mit magerem Erfolg gekrönten Bemühungen, sie zu erforschen, und der starken Bedrohung, welcher sie durch Überfischung, Umweltprobleme und Klimaveränderung ausgesetzt sind.
Das Cover ist ungewöhnlich, passt jedoch meiner Meinung nach gut zu dem Inhalt des Buches.
Darin finden Prominente von Aristoteles über Sigmund Freud bis hin zu Günter Grass ebenso Erwähnung wie Aalforscher (beispielsweise Redi, Sancassini, Vallisneri, Mondini)..
Sowohl über die interessanten Lebensstadien der Aale wie Glas-, Gelb-, Braun- und Blankaal als auch ihre erstaunlichen Wanderwege liefert das Buch beeindruckende Informationen.
Ein an den Kapiteln orientiertes Quellenverzeichnis rundet dieses mich sehr beeindruckende Buch ab.
Vermisst habe ich lediglich eine Land- bzw. Wasserkarte über die Wanderwege der Aale.«
  7      0        – geschrieben von victory
Kommentar vom 27. Januar 2020 um 14:34 Uhr (Schulnote 1):
» Ich muss sagen dieses Buch war eine absolute Überraschung. Als das Buch bei den Leseproben aufgetaucht ist war ich ehrlich gesagt erst einmal sehr skeptisch. Als Schlangenphobikerin sind mir ehrlich gesagt auch die Aale nicht sonderlich sympatisch, aber irgendwas hat mich doch auf das Buch neugierig machen lassen. Und jetzt bin ich so unglaublich froh mich da ran getraut zu haben.

Denn das Buch ist bei weitem nicht nur ein Sachbuch über diese Tiere, sondern schon fast eine philosophische Abhandlung.
Einerseits kann man hier wirklich fasinierende Fakten über die Aale entdecken aber gleichzeit bietet das Buch viel Raum für Interpretation und nachdenkliche Momente.

Einerseits begegnen uns in diesem Buch Literarische Werke z.B. die Blechtrommel von Günter Grass, dann lernen wir Gedanken von Aristoteles und Freud kennen und dann geht es noch ganz viel um die Vater-Sohn Beziehung.
Also alles sehr sehr vielseitig.

Die Schreibweise des Autors ist sehr abwechslungsreich. Mal gibt es kurze pregnante Sätzt, dann solche die sich über mehrere Zeilen ziehen.
Außerdem schreibt es sehr nachdenklich und fast poetisch.

Insgesamt ein wirklich unglaubich grandioses Buch, welches mich noch lang nachdenken lassen wird.«
  11      0        – geschrieben von Bücherwald13
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