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Eine fast perfekte Welt
Verfasser: Milena Agus (1)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1183)
VÖ: 24. Januar 2020
Genre: Gegenwartsliteratur (3073)
Seiten: 208
Themen: Genua (9), Heimatfamilie (1), Sardinien (22), Sehnsüchte (494)
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 26. Februar 2020 um 15:06 Uhr (Schulnote 3):
» Mit ihrem langjährigen Verlobten Raffaele kommt Ester von Sardinien nach Genua aufs italienische Festland. Lange hat sie sich danach gesehnt, die Insel zu verlassen. Doch, in der Stadt angekommen, wünscht sie sich nach Sardinien zurück. Sie zieht schließlich wieder auf die Heimatinsel, aber auch dort wird sie nicht glücklich. Ihrer Tochter Felicita soll es besser ergehen. Im Hafenviertel der sardischen Hauptstadt Cagliari fertigt sie Schmuck aus Weggeworfenem. Dort zieht sie ihren Sohn Gregorio groß, dem das Leben seiner Mutter bald zu eng wird und der als Pianist hinaus in die weite Welt will.

„Eine fast perfekte Welt“ ist ein Generationenroman von Milena Agus.

Meine Meinung:
Der Roman besteht aus drei Teilen, die wiederum in 50 kurze Kapitel untergliedert sind. Erzählt wird chronologisch und aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Handlung umfasst mehrere Jahrzehnte, wobei es immer wieder Zeitsprünge gibt. Dieser Aufbau funktioniert gut.

Der Schreibstil ist sehr nüchtern, aber gut verständlich. Der Roman hat eine poetische Note, ist allerdings von einer eher düsteren, melancholischen Stimmung geprägt. Der Einstieg fiel mir leicht.

Die Idee, drei Generationen zu begleiten, hat mir gut gefallen. Ester, Felicita und Gregorio sind reizvolle Charaktere. Sie werden als Menschen mit Ecken und Kanten dargestellt und erscheinen realitätsnah. Dennoch fiel es mir schwer, Sympathie für die Protagonisten zu empfinden, denn der Roman bleibt auf Distanz zu ihnen.

Thematisch spricht mich der Roman sehr an. Es geht um Sehnsuchtsorte, die Suche nach Glück und Perfektion, den Wert der Familie und die Liebe in unterschiedlichen Ausprägungen. Daher bietet das Buch eine Menge Stoff zum Nachdenken. Auch die gesellschaftskritischen Komponenten, die zwischendurch auftauchen, sind ein inhaltlicher Pluspunkt.

Obwohl der Roman nur 200 Seiten umfasst, wirkt die Geschichte stellenweise monoton und langweilig. Sie plätschert vor sich hin und schafft es nicht, mich emotional zu erreichen. Das mag auch daran liegen, dass die Geschichte oftmals an der Oberfläche bleibt, vieles nur skizziert und nicht sehr detailreich ausgestaltet ist. Auch das Ende konnte mich nicht begeistern.

Das Cover ist ansprechend. Den deutschen Titel finde ich nicht so passend wie das Original („Terre promesse“).

Mein Fazit:
Leider schöpft der Roman „Eine fast perfekte Welt“ von Milena Agus sein großes Potenzial nicht aus. Die Geschichte konnte mich zwar unterhalten, aber nicht fesseln.«
  16      1        – geschrieben von milkysilvermoon
Kommentar vom 24. Januar 2020 um 13:29 Uhr (Schulnote 2):
» Mich hat dieser Roman wirklich beeindruckt!

Durch die drei Charaktere Ester, Felicita und Gregorio lernen wir drei Generationen der sardischen Familie kennen. Alle drei erzählen von deren Hoffnung und Träume und stellen sich der Frage Wie und ob sie auf dieser Insel Sardinien glücklich werden können.

Das Buch hat nur ungefähr 200 Seiten. Dadurch dass wir drei Protagonist*innen haben hatte ich das Gefühl nicht genug Zeit zu haben jede*n einzelne*n kennen zu lernen.
Dass die Kapitel sehr kurz waren und es einige Sprünge gab, hat dieses Gefühl unterstützt.

Auch waren mir die Charaktere nicht immer wirklich sympatisch. Vorallem Ester hat es mir nicht leicht gemacht.

Das sehr besondere und außergewöhnliche an diesem Roman ist der Schreibstil der Autorin. Sie hat eine sehr ausdrucksstarke und bildgewaltige Art Dinge zu beschreiben. Auch schreibt sie sehr poetisch. Während des ganzen Buches hab ich die Melancholie gespührt.
Aufgelockert hat sich diese Stimmung oft in den Dialogen. Denn diese waren oft durchzogen von einem schwarzen Humor.

Insgesamt ein Buch, welches mich wirklich beeindruckt hat. Wie oben beschrieben gab es ein paar Dinge die mich gestört haben. Aber ich behalte die Autorin auf jeden Fall im Auge und hoffe bald noch etwas von ihr lesen zu können.«
  11      0        – geschrieben von Bücherwald13
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