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TASCHENBUCH
 
Blutroter Schleier
Verfasser: Karsten Krepinsky (2)
Verlag: Books on Demand (3111) und Eigenverlag (17162)
VÖ: 17. Januar 2020
Genre: Thriller (6561)
Seiten: 256 (Taschenbuch-Version), 258 (Kindle-Version)
Themen: Atlantischer Ozean (47), Bohrinsel (8), Mord (5812), Notlandung (8), Unwetter (62), Urlaub (812)
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Lesermeinungen (4)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Karsten Krepinsky für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Karsten Krepinsky gibt es auf seiner Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Hört ihr jetzt vielleicht mal auf damit«, schritt Joy ein. »Unsere Lage ist schon schlimm genug, da brauchen wir keine Hahnenkämpfe.«
     »Ihr könnt eure Männerfantasien ohnehin einmotten«, sagte Liv mit einem Lächeln. »Die haben hier nur Einzelkabinen. Es wird für uns alle also eine keusche Nacht werden.«
     »Verdammte Scheiße«, knurrte Ed. »Wieso überlebt man eigentlich ’n Hubschrauberabsturz, wenn man die Nacht dann wie ’n Mönch verbringen muss?«
     Kim sagte nichts, aber zum ersten Mal musste sie dem Griesgram Ed zustimmen.


4
Am nächsten Morgen.
Auf einer Bohrinsel irgendwo im Nordatlantik ...


»Kein Schiff, kein Land, nur Wasser«, stellte Claas nüchtern fest. Zusammen mit Joy und Rick stand er an einem Fenster in der Lounge der Bohrinsel und starrte auf den Atlantik. Die Morgensonne wurde von einem spiegelglatten Meer reflektiert. Nichts erinnerte mehr an den Sturm vom gestrigen Tag. »Wir sind weit draußen. Verdammt weit weg von der Küste.«
     »Es ist auch keine Yacht zu sehen.« Joy seufzte.
     »Bestimmt suchen die aber nach uns«, vermutete Rick.
     »Dich kann wohl nichts aus der Ruhe bringen. Hast du eigentlich niemals schlechte Laune?«
     »Welchen Grund hätt’ ich dazu? Ich hab’nen Hubschrauberabsturz überlebt und sehe mir zusammen mit einer bezaubernden Frau den Sonnenaufgang an.«
     Joys Wangen wurden rot. Ihre Sommersprossen traten nun deutlich hervor. Joy hatte sich nicht geschminkt, und die Haare standen wild ab. »Mit so Komplimenten kommst du bei mir nicht weit.« Verlegen drehte sich Joy weg.
     »Die Frage ist nur«, sagte Claas und strich sich nachdenklich übers Kinn. »Die Frage ist nur, welchen Preis wir dafür bezahlen müssen.«
     »Preis?« Joy gähnte. Die Nacht war kurz gewesen. Die ganze Zeit hatte sie sich im Bett von einer Seite auf die andere gewälzt. »Haben wir nicht in der Lotterie gewonnen?«
     In Claas’ Gesicht huschte ein flüchtiges Lächeln. Dann verfinsterte sich seine Miene von einem Augenblick zum anderen. »Irgendetwas ist hier oberfaul. Wo zum Teufel ist die Mannschaft nur abgeblieben?«
     Rick drückte seine Stirn gegen die Scheibe und blickte nach unten. »Was schätzt ihr, wie hoch wir hier sind?«
     »Gut 70 Meter über der Grundplatte der Bohrinsel«, sagte Claas.
     »Die Wohnanlage, in der wir sind, ist super groß«, bemerkte Rick. »Eigentlich Platz für ’ne Menge Arbeiter. Aber niemand lässt sich blicken.«
     »Und die Schlafkabinen waren alle unbenutzt.« Joy verschränkte ihre Arme vor der Brust, als fröstelte sie. »Wie tief ist eigentlich der Atlantik unter uns?«
     »Gute Frage«, erwiderte Claas. »Das kommt natürlich darauf an, wo wir sind.«
     »Vielleicht haben die Leute die Bohrinsel über die Rettungsschiffe verlassen«, kam es Rick in den Sinn.
     Joy musterte den Öllagertank, den Bohrturm und die Rohrleitungen, die sich wie eine gigantische Schlingpflanze scheinbar willkürlich über die Bohrinsel legten. »Auch möglich, dass die Mannschaft ’ne Versammlung abhält.«
     »Versammlung?«, wunderte sich Rick. »Warum sollten die das tun?«
     Joy schüttelte den Kopf. »Keine Ahnung. Irgendwo müssen die ja sein.«
     Die Tür ging auf und Liv betrat die Lounge. Sie trug verlängerten Lidschatten wie eine altägyptische Königin. Ihr asiatisches Aussehen verlieh ihr zusätzlich die Aura des Geheimnisvollen. »Wisst ihr, wo Kim ist?«
     »Wer?«, wunderte sich Claas.
     »Die mit der super Figur und den Baumwollhandschuhen«, sagte Rick.
     »Ach, die.«
     Joy warf einen flüchtigen Blick auf ihre Armbanduhr. »Es ist noch recht früh. Vielleicht schläft Kim noch.«
     Rick blickte zur Theke hinüber. »Stimmt. Wie unsere Schnapsdrossel hier.« Er deutete auf Ed, der, den Kopf auf den Tresen gelegt, auf einem Barhocker eingeschlafen war. Eine leere Flasche Single Malt Whiskey stand neben ihm.
     »Vielleicht weiß Ed, wo Kim ist«, überlegte Liv. »Wollen wir ihn wecken?«
     »Mal sehen, was sich machen lässt«, sagte Rick. Er stieß Ed an. »Hey, Kumpel, alles klar bei dir?«
     »Weg ... lass mich in Ruhe!« Ed wehrte sich mit einem wütenden Armschwinger, ohne den Kopf vom Tresen zu nehmen. »Weg ... weg.«
     »Hast du deine Koje nicht mehr gefunden?«, fragte Rick unbeirrt.
     »Koje?« Wie eine Marionette, an deren Fäden ein Puppenspieler zog, richtete sich Ed ruckartig auf. »Was?« Verkatert kämmte sich Ed mit der Hand die gegelten Haare zurück. Seine Augen waren blutunterlaufen. »Scheiße, wo bin ich hier?« Ed brauchte einige Augenblicke, um sich zu orientieren. »Mannomann, für solche Zechgelage bin ich einfach zu alt«, stöhnte er und rieb sich über den schmerzenden Nacken.
     »Hast du Kim gesehen?«, fragte Liv, die ein paar Meter Abstand von Ed hielt.
     »Wen?«
     »Na, wen schon? Die mit der super Figur und den weißen Baumwollhandschuhen natürlich«, sagte Rick mit ironischem Unterton.
     Ed stieß auf. Angewidert drehte sich Rick weg. »Mann, du hast vielleicht ’ne Fahne.«
     Ed steckte sein Hemd in die Hose und reckte sich. »Was fragt ihr mich? Unser Superpilot weiß bestimmt mehr. An Mike hat sich Kim doch rangeschmissen. Ich würd’ mal in den Duschen am Ende des Flurs gucken. Vielleicht ficken die da.«
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