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TASCHENBUCH
 
Blutroter Schleier
Verfasser: Karsten Krepinsky (2)
Verlag: Books on Demand (3197) und Eigenverlag (17525)
VÖ: 17. Januar 2020
Genre: Thriller (6652)
Seiten: 256 (Taschenbuch-Version), 258 (Kindle-Version)
Themen: Atlantischer Ozean (48), Bohrinsel (8), Mord (5895), Notlandung (8), Unwetter (65), Urlaub (817)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Blutroter Schleier« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (4)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Karsten Krepinsky für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Karsten Krepinsky gibt es auf seiner Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Nein«, erwiderte Mike.
     »Woher willst du dann wissen, dass es ’ne Bohrinsel ist?«
     »Wir wären fast gegen den Bohrturm geknallt. Es war haarscharf. In letzter Sekunde hab’ ich das Steuer rumgerissen.«
     Kim wickelte eine Haarsträhne um ihren Zeigefinger und sah Mike verträumt an. Wie sehr genoss sie es, dass sich Ihre Brustwarzen wie damals beim Wet-T-Shirt-Contest in Miami durch die nasse Bluse drückten. »Danke, dass du uns heil runtergebracht hast«, himmelte sie Mike an.
     Ed saß an der Theke und nippte an dem Longdrink, den er sich gerade aus Whiskey und Cola gemischt hatte. »Ja, Mike, ganz toll. Erwartest du jetzt von uns Applaus für deine grandiose Leistung oder was?«
     »Ich erwarte nichts«, erwiderte Mike. »Ich bin froh, dass alle heil sind.«
     »Nein, nein, Ehre, wem Ehre gebührt.« Ed lächelte abschätzig. »Vielen Dank, dass du uns mitten ins Unwetter geflogen hast und wir abgestürzt sind. Das ist sicher ’ne Meisterleistung, die höchstes fliegerisches Talent erfordert.«
     »Meinst du, du kannst mich reizen?« Wütend schleuderte Mike seinen Helm auf den Boden. »Meinst du, das gelingt dir? So Arschlöcher wie dich kenne ich zur Genüge. Hörst du? Große Klappe und nichts dahinter. Immer ’nen zynischen Spruch auf Lager, aber wenn’s ernst wird, zieht ihr den Schwanz ein.«
     Ed drehte sich auf seinem Barhocker um und sah Mike scheinbar gelangweilt an. »Zumindest fliege ich keine ahnungslosen Leute mitten in ein Unwetter biblischen Ausmaßes. Wie blöd kann man eigentlich sein?«
     Claas gestikulierte beschwichtigend mit den Händen. »Ruhig Blut! Seien wir doch froh, dass wir noch leben.«
     Rick betrachtete Ed, der mit seinem Longdrink immer noch nicht zufrieden schien und einen Schuss Single Malt nachgoss. »Also wenn wir noch in Schottland wären, würden sie dich dafür lynchen, Malt Whiskey mit Cola zu mischen.«
     »Du glaubst doch nicht, dass mich das nach so ’ner Notlandung juckt«, erwiderte Ed. »Außerdem ist das Biocola.«
     »Sind wir wegen des Blitzes abgestürzt?«, fragte Joy, während sie ihre Jeansjacke über einem Waschbecken der Bar auswrang.
     »Ich weiß auch nicht genau, wie es passiert ist«, erwiderte Mike nachdenklich. »Das Unwetter war zwar heftig, aber das ist überhaupt kein Problem für den Hubschrauber. Dann war da plötzlich, wie aus dem Nichts, dieses Leuchten unter uns.«
     »Leuchten?« Joy runzelte die Stirn.
     Mike fuhr sich mit der Hand über den Bart. »Ich kann nur sagen, dass ohne Vorwarnung der Motor des Hubschraubers ausgefallen ist und ich runtergehen musste. Als wäre die Bohrinsel ... nun ... wie soll ich sagen ... als wäre die Bohrinsel für den Ausfall der Maschine verantwortlich.«
     »Was?« Joy wurde hellhörig »Wie soll das gehen?«
     »Ich weiß auch nicht. Ich sag’ nur, wie ich es empfunden hab’.«
     »Ein Pilot mit ‚Empfindungen’.« Ed zog die Augenbrauen hoch. »Das kann ja nicht gutgehen.«
     »Was ist eigentlich mit dem Notruf?«, fragte Claas und ging zu einem Billardtisch in der Mitte der Lounge. »Hast du jemanden erreichen können?« Claas ließ beiläufig eine Kugel in ein Loch rollen.
     »Ich hoffe schon.«
     »Du hoffst?«
     »Ich hab’ mehrmals SOS gefunkt, aber keine Antwort bekommen.«
     »Welche Ölbohrinsel soll denn so weit draußen im Atlantik sein?«, fragte Claas und warf einen Blick auf sein Handy. Das Display zeigte an, dass es kein Netz gab.
     »Fast wie die Lobby in einem Hotel.« Verwundert betrachtete Joy die hochwertige Ausstattung der Lounge. Eine Bar mit einer exklusiven Spirituosenauswahl gab es, mehrere Sitzgruppen mit Lederbezügen, dazu einen Billardtisch und einen Großbildfernseher, auf dem ein digitales Kaminfeuer prasselte. »Für eine Bohrinsel ist dieser Luxus hier aber ungewöhnlich. Arbeiten hier nicht nur ... na ja ... die harten Jungs?«
     »Mhm, das passt wirklich nicht zusammen.« Claas fielen mehrere geöffnete Bierflaschen auf, die auf den Tischen standen. »Und wo zum Teufel ist die Besatzung überhaupt?«
     Schritte waren zu hören. Joy hielt den Atem an, und auch die anderen starrten zur Tür, die ins Innere des Wohnkomplexes führte.
     »Hey«, sagte Liv beim Hereinkommen. Sie rubbelte sich mit einem Handtuch die Haare trocken. »Was ist? Ihr guckt so, als würdet ihr ’nen Geist sehen.«
     »Ach, du bist’s!« Kim hatte sich in der Aufregung an Mikes Arm geklammert. »Gott sei Dank.«
     Auch Joy atmete erleichtert durch. »Wo zum Teufel warst du?«
     »Ich hab’ mich umgesehen«, erklärte Liv. »Es gibt tolle Schlafkabinen hier. Etwas klein, aber immerhin haben die ’ne gute Ausstattung.«
     »Zweierkabinen?« Rick lächelte verschmitzt.
     »Na, dann ist die Aufteilung ja klar«, sagte Mike mit diebischer Freude. »Kim und ich, Claas und Liv, Rick und Joy. Nur der kleine Eddie hat ’ne Suite für sich alleine.«
     Ed zeigte dem Piloten den Mittelfinger. »Du kannst mich mal, du Proll. Und nenn mich nie wieder Eddie, sonst lernst du mich mal von ’ner anderen Seite kennen.«
     »Oh, ich hab’ ja solche Angst vor dir.« Mike stellte sich breitbeinig hin und riss die Augen theatralisch weit auf, als fürchtete er sich. Er wusste, dass er den anderen körperlich überlegen war. Der Einzige, der ihm das Wasser reichen konnte, war der um einen Kopf kleinere, aber durchtrainierte Rick.
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