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KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
Blutroter Schleier
Verfasser: Karsten Krepinsky (1)
Verlag: Eigenverlag (15148)
VÖ: 17. Januar 2020
Genre: Thriller (6137)
Seiten: 256 (Taschenbuch-Version), 258 (Kindle-Version)
Themen: Atlantischer Ozean (44), Bohrinsel (7), Mord (5268), Notlandung (7), Unwetter (52), Urlaub (729)
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Lesermeinungen (2)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Karsten Krepinsky für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Karsten Krepinsky gibt es auf seiner Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Fertig machen für den Impact!«, meldete sich die Stimme aus dem Cockpit. »Alles festhalten!«
     »Oh, mein Gott«, flüsterte Ed.
     Kim bekreuzigte sich, obwohl sie seit Jahren nicht mehr in die Kirche gegangen war.
     »Das ist ’n kontrollierter Absturz!«, rief Rick. Seine Augen leuchteten, als hätte er ein Leben lang auf diesen einen Moment gewartet, sich auszeichnen zu können. Heldenhaft dem Tod gegenüberzutreten. »Wenn die Maschine ins Wasser knallt, reiß ich sofort die Tür auf. Macht euch keine Sorgen. Ich hol’ alle raus!«
     »Wie kalt ist der Atlantik um diese Jahreszeit?«, murmelte Kim vor sich hin. »8°C?« Niemand überlebte länger als zehn Minuten in dieser Kälte. Selbst sie nicht, die den New-York-Marathon mit einem Muskelfaserriss durchgestanden hatte.
     »Da unten ist Licht! Da blitzt doch was!« Eds Kehle schnürte sich zu. Inmitten des tosenden Meeres meinte er, für eine Sekunde lang eine Insel mit einem hohen Turm erkannt zu haben. War es real oder halluzinierte er im Angesicht des Todes? Ed zog sich die Schwimmweste über den Kopf, legte den Gurt um die Hüfte und ließ die Schnalle einrasten. Vor dreißig Jahren war er dem Tod schon einmal von der Schippe gesprungen. Geborgte Zeit, wie ihm jetzt schien. Der Tod stand ein zweites Mal vor der Tür. Ed steckte die Pfeife in den Mund, mit der man auf sich aufmerksam machte, wenn man im Wasser trieb. Sein Ende hatte er nun deutlich vor Augen. Vielleicht gab es bei der Rettungsmannschaft einen wie ihn, der beim Anblick einer steif gefrorenen Leiche, der eine lächerliche Trillerpfeife zwischen den Zähnen klemmte, seinen Spaß hatte. Wie auch immer es sein mochte, zweifellos ging der letzte Scherz auf seine Kosten.


2
Auf einer Hubschrauber-Landeplattform irgendwo im Nordatlantik ...


»Wo sind wir?« Auf dem Boden kriechend versuchte sich Joy zu orientieren. Die Passagierkabine des Sea Stallion war voller Rauch. Joy hustete. Sie zog am Seil ihrer Schwimmweste, die sich innerhalb von Sekunden selbsttätig aufblies. »Raus hier! Raus!«, hörte sie jemanden rufen. Wie eine Ameise, die sich an der Duftspur ihrer Geschwister orientierte, kroch sie entlang eines grün beleuchteten Bodenstreifens zum Exit.
     »Wo bleibst du denn?« Rick ergriff Joys Arm und zog sie aus dem Hubschrauber. Seine Lederjacke war vollkommen durchnässt, die langen Haarsträhnen klebten an der Stirn. »Was hast du so lang gemacht?«
     Joy warf einen Blick in die verrauchte Passagierkabine zurück. »Meine Tasche ... ich brauch’ doch meine Schlüssel ... und auch meinen ... Glücksbringer.«
     »Bist du OK?«
     Benommen fasste sich Joy an die Stirn. Sie schmeckte das Salz des Meerwassers auf ihrer Zunge. »Wo ... wo ist das Meer?«
     »Das Meer? Na, unter uns.«
     »Unter uns?«, wiederholte Joy wie in Trance, ohne zu wissen, was sie da sagte.
     Rick musterte Joy nun besorgt. »Ich glaub’, du hast ’nen Schock.«
     Blut rann aus Joys Mund, vermischte sich mit Regentropfen und lief an ihrem Kinn herunter. »Meine Lippen ... ich denk, ich hab’ mir auf die Lippen gebissen.«
     »Kannst du noch?«
     Joy nickte.
     »Na, dann los!«
     »Einen Moment.« Joy zog ihre hochhackigen Schuhe aus und nahm sie in die Hand. »So ist’s besser.«
     »Jetzt aber schnell! Der Hubschrauber kann jederzeit von der Plattform rutschen!«
     »Wie ...? Was ist das hier?«
     »Ist doch egal, Hauptsache was Festes unter den Füßen.«
     Der Sturm peitschte den Regen auf eine Landeplattform, die hell erleuchtet war. Obwohl die Sonne noch nicht untergegangen sein konnte, war der Himmel pechschwarz. Der Sea Stallion hatte auf den Stahlplatten tiefe Schrammen hinterlassen. Durch die Härte des Aufpralls waren die Reifen geplatzt. Gut dreißig Meter weit war der Hubschrauber gerutscht, ehe die Seile des Fangnetzes ihn stoppten. Joy spürte die Anwesenheit des Meeres, auch wenn sie es in der Dunkelheit nicht sehen konnte. In ihren Ohren verfing sich ein dumpfes, allumfassendes Dröhnen. Ungezügelt und wild rangen die entfesselten Wassermassen mit der Plattform, als wäre diese nur ein unbedeutender Fremdkörper, den es zu verschlingen galt.
     »Hier lang! Kommt!« Claas stand am anderen Ende der Plattform und winkte ihnen aufgeregt zu. Einander eingehakt, kämpften Joy und Rick gegen die Gewalt des Sturms an.
     »Gleich seid ihr in Sicherheit!« Claas deutete auf eine Treppe, die nach unten führte. »Da sind Schutzräume!«
     »Der Sturm wird immer stärker!« Rick wischte sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht, um besser sehen zu können.
     »Die anderen sind schon unten!«, rief Claas. »Wo ist Mike? Wo ist unser Pilot?«
     Rick deutete auf den Sea Stallion. »Der ist noch in der Kanzel. Er hat mir gesagt, dass er noch ’nen Notruf absetzen will.«
     »Was hast du gesagt?«, schrie Claas.
     »Notruf! Er will noch ’nen Notruf absetzen!«, brüllte Rick.
     »Runter jetzt! Dieser scheiß Sturm fegt uns sonst noch ins Meer!«
     »Wo sind wir hier nur?«, fragte Joy, an Rick geklammert. Die Landeplattform war nicht mehr als ein einsam strahlendes Lichtfeld, umgeben vom Nichts der Dunkelheit.
     »Wir sind am Leben. Das ist alles, was im Moment zählt.«


3
In einer Aufenthaltslounge ...


»Es sieht aus wie ’ne Bohrinsel.« Mike hielt seinen Pilotenhelm in der Hand. Regenwasser tropfte von seinem durchnässten Overall auf den Teppichboden.
     »Bohrinsel?«, wunderte sich Claas. »Ist da etwa was in den Karten eingezeichnet?«
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