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Das Schicksal einer Familie 3 - Tage des Lichts
Verfasser: Ulrike Renk (32)
Verlag: Aufbau (736)
VÖ: 21. Januar 2020
Genre: Familienepos (375) und Historischer Roman (4371)
Seiten: 576
Themen: Dreißiger Jahre (204), Drittes Reich (69), England (1240), Flucht (1731), Zweiter Weltkrieg (483)
Reihe: Das Schicksal einer Familie / Die große Seidenstadt-Saga (4)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Das Schicksal einer Familie 3 - Tage des Lichts« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (3)     Blogger (2)     Tags (8)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 9. Februar 2020 um 18:06 Uhr (Schulnote 1):
» Ruth hat in England alles dafür getan, um ihre Familie zu holen. Sie hat sich um die nötigen Papiere gekümmert und kann nun nichts mehr tun, als abwarten. Obwohl die schwere Arbeit auf dem Hof der Sandersons ihr kaum Zeit lässt, sind ihre Gedanken doch immer bei ihrer Familie. Nur wenige Tage vor Kriegsbeginn kommen ihre Eltern und ihre Schwester Ilse an. Obwohl sie froh sind, dass die Überfahrt noch rechtzeitig geklappt hat, sind da natürlich auch die Sorgen um die anderen Familienmitglieder in Deutschland. Schon kurz darauf muss sich Ruth wieder von ihren Eltern verabschieden, die eine kleine Wohnung in Aussicht haben. Wiedergibt es eine Trennung, die Ruth sehr schwerfällt, aber sie muss ihren Vertrag erfüllen. Die Nachrichten werden immer bedrohlicher und die Angst vor einem Angriff der Deutschen immer stärker. Wird es den Meyers gelingen, eine Passage nach Amerika zu bekommen?
Dieses Buch ist nun schon der dritte Band um die jüdische Familie Meyer, die mir mit jedem Band mehr ans Herz gewachsen ist. Es ist schrecklich, was ihnen passiert und noch erschreckender ist, wenn man bedenkt, dass die Autorin Ulrike Renk diese Geschichte nach den Tagebüchern der realen Ruth Meyer erzählt.
Ruth ist siebzehn Jahre alt, als sie ihre Familie verlässt, um sich in England darum zu kümmern, dass ihre Familie auch ausreisen kann. Sie muss bei den Sandersons hart arbeiten. Olivia nutzt sie schamlos aus, aber Freddy ist freundlich und verständnisvoll. Obwohl Ruth Stärke beweist, hat sie auch Angst. Zum Glück gibt es die kleine Jill, die wirklich sonnig ist und Ruth manchmal ablenkt. Bei all dem Schlimmen, was Ruth erleben musste, hat sie aber auch immer wieder Glück und trifft freundliche und hilfsbereite Menschen, wie zum Beispiel die Nebels, die ihr immer wieder helfen, oder die herzliche Daisy, die sich für Ruth einsetzt. Aber Ruth muss leider auch feststellen, dass es Vorurteile und Rassismus überall gibt. Die Gedanken, die Ruth immer wieder durch den Kopf gehen, sollte eine junge Frau in ihrem Alter nicht haben müssen. Aber sie hat so viel Schlimmes erlebt, dass ihr Urvertrauen beschädigt wurde. Ich wünsche ihr, dass es irgendwann wieder zurückkommt, befürchte aber, dass es bei, was sie erlebt hat, kaum möglich ist.
Zwischendurch gab es auch Einschübe, wie es den anderen in Deutschland ergeht. Da wissen wir mehr als Ruth und ihre Familie, die vergeblich auf Nachricht warten. Aretz ist immer noch für die Familie da. Er und seine Familie sind wirklich tolle mitfühlende Menschen, die aber auch sehr vorsichtig sein müssen.
Die Geschichte über die Familie Meyer geht einem wirklich sehr nah. Sie haben Haus und Besitz verloren, man hat ihnen die Menschenrechte genommen und auch ihre Heimat. Werden sie sich jemals wieder irgendwo zu Hause fühlen?
Man sollte meinen, dass die Menschen aus der Vergangenheit gelernt haben. Leider zeigt die Realität, dass es nicht so ist und das ist erschreckend. Umso wichtiger ist es, dass wir uns immer wieder erinnern.«
  19      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 23. Januar 2020 um 16:18 Uhr (Schulnote 1):
» Ein sehr gut recherchierter historischer Roman

England 1939. Ruth hat es geschafft, denn sie hat die nötigen Papiere besorgen können, die ihrer Familie die Ausreise nach England ermöglichen. Sie wollen zusammen erreichen, dass die Verwandten auch noch kommen können, doch England erklärt Deutschland den Krieg. Ruth denkt, dass sie in Sicherheit ist. Aber was passiert, wenn die Deutschen England angreifen? Sie tut alles dafür, nach Amerika fliehen zu können. Doch da ist der Krieg, der ihre Pläne zunichte zu machen droht…

Meine Meinung
Dies ist der dritte Teil einer, auf einer wahren Begebenheit beruhenden Geschichte um Ruth Meyer und ihre Familie, einer Jüdin, die zum Glück noch rechtszeitig ausreisen konnte und ihre Familie nachzuholen versuchte. Es ist eine spannende Geschichte über die NS-Zeit und genau wie die Vorgängerbände war auch dieses Buch wieder spannend von Anfang bis zum Ende. Durch den angenehmen Schreibstil war es leicht und flüssig zu lesen und barg auch keine Unklarheiten im Text. Ich habe schnell wieder in die Geschichte hineingefunden, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Auch wenn ich selbst keinen Krieg erlebt habe. Ruths Angst, dass ihre Eltern und ihre Schwester nicht rechtzeitig ausreisen könnten, zumal ihr Vater in Dachau inhaftiert war und nur 24 Stunden Zeit für die Ausreise hatte kann ich sehr gut verstehen. Über ihre Arbeitsgeberin in England war ich wirklich manchmal erbost, denn sie halste Ruth alles auf, was sie selbst nicht machen wollte. Ruth schuftete. Sie tat mir sehr leid. In diesem Buch geht es in der Hauptsache um Ruth, ihre Eltern und ihre Schwester. Ein paarmal gab es auch Kapitel, die sich um den Rest der Familie in Krefeld sowie um die Familie Aretz drehten. Auch diese Kapitel waren sehr interessant und ich kann Herrn Aretz, den es ja wirklich gab, nur bewundern. Ich Nachwort kann man dies auch nachlesen, was mir auch wieder sehr gut gefallen hat. Und am Anfang des Buches gibt es ein Personenverzeichnis. Dies und die Informationen im Nachwort finde ich unbedingt notwendig für einen solchen (historischen) Roman. Dafür danke ich der Autorin, denn es wird nicht immer so gehandhabt. Mich hat dieses Buch gefesselt und mich regelrecht in seinen Bann gezogen. Es hat mir sehr gut gefallen und mich auch genauso gut unterhalten und zum Nachdenken gebracht. Ich bin sehr gespannt, wie es im vierten Band ‚Träume aus Samt‘ weitergehen wird. Von mir eine absolute Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.«
  16      0        – geschrieben von Lerchie
Kommentar vom 21. Januar 2020 um 21:00 Uhr:
» Phasenweise sehr langatmig

Es ist bereits der dritte Teil um die Lebensgeschichte der jüdischen Familie Meyer aus Deutschland. Ruth hatte die Initiative ergriffen und sich mit einem gefälschten Geburtsdatum für einen Job als Dienstmädchen in England beworben. Gelandet ist sie bei der Familie Sanderson. Ihre Bewerbung hatte sie genau im rechten Moment abgeschickt. Es ist 1939, der Beginn des Krieges steht unmittelbar bevor.

Bei der Familie Sanderson wird sie aufgenommen. Die Arbeit auf dem Bauernhof ist hart. Ruth muss sofort mit anpacken. Olivia die Chefin merkt schnell, dass sie in Ruth eine Arbeitskraft gefunden hat, die ohne zu murren alles macht. Also bekommt Ruth noch mehr Tätigkeiten, die sie täglich zu erledigen hat und kümmert sich zusätzlich noch um Jill, die kleine Tochter der Sandersons. Dabei gelingt es ihr sehr schnell ihre sprachlichen Kenntnisse zu vervollkommnen. Beim Lesen merkt man schnell, dass es immer wieder Momente gibt, in denen Ruth aufgeben möchte, in denen sie das Gefühl hat, nicht mehr weiterzukönnen. Und doch findet sie die Kraft weiterzumachen. Das ganze natürlich nicht ohne Hintergrund. So schnell, wie möglich möchte sie ihre Eltern und auch ihre Schwester Ilse aus Deutschland zu sich nach England holen.

Die Erlebnisse von Ruth auf dem Bauernhof werden sehr ausführlich und natürlich auch anschaulich geschildert. Jetzt weiß ich wie hart das Leben auf dem Bauernhof ist und wie schwer es sein muss, sich an diese harte Arbeit zu gewöhnen. Das frühe Aufstehen, die Angst vor den Deutschen, die Angst die Eltern nicht mehr rechtzeitig nach England holen zu können, das alles belastet Ruth sehr. Aber diese Gedanken haben einen riesigen Spielraum in diesem Buch. Oft wiederholen sie sich und die Ängste werden wieder und wieder erzählt. Das waren die Momente, in denen mir das Buch zu lang werden drohte. Natürlich wollte ich wissen, wie die Geschichte von Ruth weitergeht, darum habe ich diese langwierigen Passagen auch gelesen. Letztlich ist die Geschichte von Ruth nach diesem Buch noch lange nicht zu Ende. Ich habe jetzt gesehen, es gibt einen weiteren Teil. Ich werde auf jeden Fall weiterlesen.

Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter, vergebe aber wegen der langen Passagen nur 3,5 Sterne.«
  10      0        – geschrieben von Xanaka
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