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Der Hof der Wunder
Verfasser: Kester Grant (1)
Verlag: Piper (1704)
VÖ: 2. Dezember 2019
Genre: Fantasy (10909)
Seiten: 416
Themen: 19. Jahrhundert (1191), Alternative Weltgeschichte (6), Diebe (378), Gilden (82), Menschenhandel (122), Paris (525)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
(Fantasy-) Romane, für die eine alternative Weltgeschichte ersonnen wurde, gibt es viele. Sieht man von der Masse an Steampunk-Romanen im viktorianischen England ab, setzen die meisten davon in der Mitte des Zwanzigsten Jahrhunderts an. Eine Buchwelt, in der die Französische Revolution scheiterte, hört sich hingegen nach einer frischen Idee an, und so haben wir uns das zugehörige Buch einmal etwas näher angeschaut. »Der Hof der Wunder« ist der Debütroman der britisch-mauritischen Autorin Kerster Grant. In englischer Sprache wird das Buch erst im Juni als »Court of Miracles« erscheinen, wo es als Mischung aus Victor Hugos »Elenden« und Leigh Bardugos »Lied der Krähen« beworben wird. Bei der deutschsprachigen Version beließ man es beim Hinweis auf die Letztgenannte. Veröffentlicht wurde das Buch im Dezember im Piper Verlag. Das 416 Seiten starke Werk hat einen Preis von siebzehn Euro, als E-Book kostet es zwei Euro weniger. Marie Bierstedt hat ein elfstündiges ungekürztes Hörbuch eingelesen. Ihre Stimme kennt man unter anderem durch ihre Synchronarbeit für Weltstars wie Anne Hathaway, Kate Beckinsale und Kirsten Dunst.

Kester Grant führt ihre Leser zurück ins Paris des Jahres 1828. Ihr Frankreich wird auf der einen Seite von skrupellosen Adeligen dominiert, zum anderen von neun kriminellen Gilden wie denen der Diebe, Meuchelmörder und Bettler. Die einzelnen Gilden mögen sich ganz und gar nicht, haben sich aber vorläufig miteinander arrangiert. Kaplan, das Oberhaupt der auf Menschenhandel und Prostitution spezialisierten »Gilde des Fleisches«, hat es auf ein junges Mädchen namens Ettie abgesehen, was Protagonistin Nina aus der Diebesgilde auf den Plan ruft: Sie will das schutzlose Mädchen retten, doch ihre eigenen Leute wollen sich nicht mit dem mächtigen Kaplan anlegen. Nina und Ettie sind deshalb gezwungen, sich selbst zu helfen. Als die Gilde des Fleisches ihnen trotzdem auf die Spur kommt, wird es in Paris ungemütlich und der fragile Frieden droht ins Wanken zu geraten.

Ein großer Pluspunkt von Kerster Grants Geschichte ist zweifelsfrei das Setting, das bildgewaltig und detailliert rund um den Leser ausgebreitet wird. Vielleicht hätte der Vorgeschichte inklusive der fehlgeschlagenen Französischen Revolution ein wenig mehr Raum verdient, jedoch fällt dies im Gesamtbild nicht groß ins Gewicht. Die stadtinternen Zustände und Verflechtungen sind komplex und gut durchdacht, und sie werden so anschaulich vermittelt, dass das Ganze mit einer wirklich einnehmenden Atmosphäre daherkommt. Auch Nina und die die übrigen Protagonisten wissen zu überzeugen, haben Charakter und fallen - wenigstens größtenteils - aus gängigen Klischees heraus, die man ansonsten aus Fantasyromanen & Co. kennt. Mindestens ebenso angenehm ist, dass hier auf magische Wunderwerke und dergleichen ebenso verzichtet wurde wie auf erzwungene Liebespassagen, sondern eine »handfeste« (sofern man diesen Begriff für Fantasy verwenden kann) Geschichte erzählt wird, die all dies nicht braucht. Ein gutes Spannungsniveau und viele kreative Ideen runden den »Hof der Wunder« ab, so dass man hier einen historischen Fantasyroman serviert bekommt, an dem man eigentlich so gut wie gar nichts aussetzen kann.
– geschrieben am 2. Februar 2020 (4.5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz