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Falling Skye 1 - Kannst du deinem Verstand trauen?
Verfasser: Lina Frisch (1)
Verlag: Coppenrath (125)
VÖ: 14. Januar 2020
Genre: Dystopie (577) und Jugendliteratur (6394)
Seiten: 464
Themen: Entscheidungen (1643), Prüfungen (93), Unfälle (1011), USA (526), Zweifel (250)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Die Präsidentschaft Donald Trumps hat schon diverse Anlässe für die Befürchtung gegeben, die Welt würde sich bald in ein dystopisches Szenario verwandeln. Diesen Gedanken hatte womöglich auch Autorin Lina Frisch, als sie die Ausgangssituation für ihre Buchreihe »Falling Skye« ersonnen hat, die nur wenige Jahre nach der Präsidentschaft des zornigen orangenen Twitter-Junkies ansetzt. Das erste Buch der geplanten Reihe trägt den Titel »Kannst du deinem Verstand trauen?« und erschien im Januar im Coppenrath Verlag. Das 464 Seiten starke Werk kann als gebundene Ausgabe für zwanzig Euro erworben werden, die digitale Version ist fünf Euro preiswerter.

In dem Buch haben sich die Vereinigten Staaten fünf Jahre nach Trump in eine gläserne Gesellschaft verwandelt. Nach all den impulsgesteuerten Entscheidungen hat nun eine Phase eingesetzt, in der die Menschen nach rationalen und emotionalen Entscheidern differenziert werden. In diesem Setting begegnet man der sechzehnjährigen Skye, die davon ausgeht, eine Rationale zu sein. Endgültige Gewissheit bringt ein Test, der unter dem Namen »Kristallisierung« bekannt ist. Dort wird Skye allerhand verstörenden Prüfungen unterzogen, bei denen ihr der mysteriöse Leiter des Ganzen immer wieder unter die Arme greift. Nach und nach realisiert Skye, dass es Dinge gibt, die nicht koscher zu sein scheinen: Mädchen, die im Ranking sinken, verschwinden urplötzlich, und offenbar gibt es unter dem Jungen keine Emotionalen. Vor allem aber stellt sich heraus, dass sie selbst es ist, die in der »schönen neuen Welt« den Preis für die nun herrschende Ordnung zahlen soll.

Natürlich gibt es gewisse Aspekte, die einem bis hierhin bekannt vorkommen - allein schon der Punkt, dass Jugendliche Wesenstests durchlaufen, wurde schon so häufig in Dystopien (oder auch in Büchern, die sich als solche bezeichnen, obwohl es reine Fantasyromane sind) abgearbeitet, dass es niemaden mehr verwundern dürfte, wenn sich die Staatslenker von morgen davon inspirieren lassen werden. Dass dieser Aspekt nicht neu ist, ist in diesem Fall nichts schlimmes, auch wenn die Ereignisse im Testcenter hier einen wirklich großen Teil der Story einnehmen. Dies ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass in »Falling Skye« nicht körperliche Spezialfähigkeiten oder dergleichen auf die Probe gestellt werden, sondern eine deutlich stärkere psychologische Note eingebaut wurde als üblich. Davon abgesehen wurde mit Protagonistin Skye eine sympathische Figur mit Ecken und Kanten geschaffen, welche insbesondere bei jüngeren Lesern ein gutes Identifikationspotenzial haben dürfte und welche die Story sehr gut trägt. Das dem Buch zugrunde liegende Weltkonstrukt wird realistischerweise nicht in wenigen Jahren (und auch später nicht) zustandekommen, jedoch hat es die Autorin mit viel Liebe zum Detail durchkomponiert, und es ist ziemlich unterhaltsam, die Figuren darin agieren zu sehen. Die Geschichte hat einen anständigen Rhythmus, die Spannung bewegt sich auf ordentlichen - wenn auch nicht überbordenden - Niveau, und alles in allem beweist die Autorin genügend Kreaktivität und eigene Ideen, um sich weit genug von anderen Schreibern von Dystopien abzuheben, wodurch sie auch bei solchen Lesern nicht anecken dürfte, die in ihrem Leben ein Buch des Genres zu viel gelesen haben. So ist man am Ende froh, dass es zu dem Roman in absehbarer Zeit einen Nachfolger geben wird.
– geschrieben am 11. Februar 2020 (4/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz