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TASCHENBUCH
 
Die Frauen vom Alexanderplatz
Verfasser: Elke Schneefuß (1)
Verlag: Heyne (2761)
VÖ: 13. Januar 2020
Genre: Historischer Roman (3944)
Seiten: 448 (Taschenbuch-Version), 449 (Kindle-Version)
Themen: 1918 (12), Berlin (966), Erster Weltkrieg (156), Frauen (679), Jugendliebe (304), Matrosen (9)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Nachdem wir zuletzt mehrere Romane besprochen haben, die sich mit alternativen Weltgeschichten befasst haben, war es wieder einmal an der Zeit für ein Buch, das in die tatsächliche Geschichte hineintaucht. In diesem Fall haben wir uns für ein Buch entschieden, in dem es rund einhundert Jahre zurück in der Zeit geht. Geschrieben wurde es von der aus Lüneburg stammenden Autorin Elke Schneefuß, die nun schon seit zwei Jahrzehnten in der Buchwelt aktiv ist und ein literarisches Steckenpferd in der Zeit der Weimarer Republik gefunden hat. Ihr neuester Streich trägt den Titel »Die Frauen vom Alexanderplatz« und wurde im Januar im Heyne Verlag veröffentlicht. Das 448 Seiten starke Buch hat einen Preis von 10,99 Euro, als digitale Ausgabe ist es für einen Euro weniger zu haben.

In ihrem Roman entführt die Autorin ihre Leser in das Berlin unmittelbar nach dem Ende des Ersten Weltkrieges, wo sie vom Schicksal dreier Frauen berichtet. Gerade als in der Stadt die Novemberrevolution tobt, verlieben sich ein Matrose und eine Schneiderstochter ineinander. Benno, so der Name des Matrosen, weiß zu diesem Zeitpunkt nicht, dass seine Jugendliebe gerade dabei ist, ihn zu suchen und ihn zu sich zurückzuholen. Obendrein reist eine Fabrikantentochter in der gleichen Phase in die Hauptstadt, wo sie ein selbstbestimmtes Leben zu führen gedenkt. Allen drei Frauen ist die Hoffnung auf eine bessere Zukunft gemein, ebenso der Wille, für das Erreichen ihrer Ziele viel in die Waagschale zu werfen.

So viel sei schon einmal gesagt: Elke Schneefuß hat sich nicht nur eine spannende Etappe der deutschen Geschichte als Kulisse ihrer Geschichte ausgesucht, sie hat auch allerhand dafür getan, diese mit historischer Korrektheit, wirkungsvollen sprachlichen Bildern und einem guten Gespür für Atmosphäre in Szene zu setzen. Die gesellschaftlichen Ereignisse jener Zeit spielen allerdings eher eine untergeordnete Rolle. Die von der Autorin erzählte Storyline (bzw. die Storylines, denn wir haben hier unterschiedliche Erzählfäden) entpuppen sich indessen als vergleichsweise unspektakulär, denn hier geht es tatsächlich um persönlichen Schicksale, weniger um das große Ganze einer aufwühlenden Epoche. Das muss natürlich nichts Schlimmes sein, und das ist es auch nicht, denn die Autorin erzählt mit Finesse und in einem absolut angenehmen Stil. Die sich anständig unterscheidenden Figuren wissen ebenfalls zu überzeugen. Allein: Es fehlt dem Buch ein wenig der Aha-Effekt, um es aus der Masse der historischen Romane herauszuheben. »Die Frauen vom Alexanderplatz« bietet einige Stunden angenehmen und unterhaltsamen Lesespaß, durch den man sich in das damalige Berlin tragen lassen kann, langfristig dürfte das Ganze jedoch eine Nuance zu wenig außergewöhnlich sein, um dauerhaft in Erinnerung zu bleiben. Von daher haben wir hier einen klassischen Roman der Marke »für zwischendurch«, den man sich ruhig einmal gönnen kann, bei dem aber auch nicht zwingend eine Lesepflicht besteht.
– geschrieben am 7. Februar 2020 (3.5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz