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Wedding Games 4 - Die Braut
Verfasser: June Reeler (7)
Verlag: Eigenverlag (17246)
VÖ: 11. Januar 2020
Genre: Fantasy (12064) und Romantische Literatur (20988)
Seiten: 231
Themen: Bad Boys (463), Bräute (122), Hochzeit (1420), Journalisten (997), Sex (1241)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Wedding Games (4)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei June Reeler für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu June Reeler gibt es bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     1. Ich weiß, wer du bist (Marcellus‘ Gedanken über Lucia)

     Du stehst vorn am Altar und senkst schüchtern deinen Blick. Doch du bist keine fromme Braut, Lucia, keine unberührte italienische Katholikin, mit deinem Kreuz um dem Hals und deinem madonnenhaften Gesicht. Die Wahrheit ist, dass du das verkörperst, was deine Brüste und dein Hintern so verheißungsvoll unter dem weißen Spitzenkleid erahnen lassen.
     Du willst unbedingt dazugehören, nicht wahr, Lucia? Erst hast du dich von meiner Schwester ficken lassen, weil du genau wusstest, wer sie war. Durch sie bist du an unsere Organisation herangekommen. Heute heiratest du einen unserer Anwälte.
     Einer Frau wie dir steht mehr zu, das glaubst du doch, Lucia? Die Stille der Toskana, die ein Weib wie dich hervorgebracht hat, ödet dich an. Jede Zelle deines Körpers strahlt Verachtung für diese Tristesse aus. Du strebst nach Macht, denn du willst mehr vom Leben. Deshalb bist du hier bei uns, bei Teufel & Advokat.
     Der kahlköpfige Idiot neben dir lässt sich von deiner Schönheit blenden genau wie alle anderen in der Kirche. Sie ahnen nicht, wie du wirklich bist. Niemandem ist klar, wie entschlossen du deine Ziele in Wahrheit verfolgst.
     Du und ich, wir haben nicht ein Wort miteinander gewechselt, aber ich erkenne, was für ein Luder du bist. Sie mögen dich vergöttern, doch ich werde dich beherrschen.


     2. Wie man einen unliebsamen Bräutigam loswird (Lucia)

     »Padre nostro, che sei nei cieli
     sia santificato il tuo nome ...
     ... Amen.«


     Ich bekreuzige mich und raffe mein Hochzeitskleid zusammen, ehe ich mich von dem knorrigen Brett vor dem Altar erhebe.
     »Entzückend«, säuselt der alternde Bräutigam, der bis eben neben mir vor dem Altar gekniet hat und nun kaum wieder auf die Beine kommt. Es würde ihm leichter fallen, wenn er sich auf sein Aufstehen anstatt auf mich, seine Jahrzehnte jüngere Braut, konzentrieren würde.
     Vor geraumer Zeit habe ich ihn als schwächstes Glied in der Organisation ausgemacht. Und bitte, nur kein Mitleid mit ihm! Er ist der Existenz nicht würdig, die Gott ihm zugestanden hat. Denn Giuseppe Gallo ist alles andere als ein unbeschriebenes Blatt. In den Medien nennt man ihn den Seelenfresser, weil er seine anwaltliche Macht allzu häufig missbraucht, um seiner Lust auf unschuldige, ins Jugendalter gekommene Mädchen zu frönen. Bisher konnte man ihm nichts nachweisen (andernfalls wäre er längst aus dieser Organisation ausgeschlossen worden), aber je näher ich ihn kennenlerne, desto mehr weiß ich, dass es stimmt, was man über ihn sagt. Seine abartige Begierde – seine fehlgelenkte Wollust bezogen auf alles Keusche – nutze ich nun für mich, indem ich mich ihm gegenüber unbedarft und rein gebe. Gepaart mit meiner Weiblichkeit ist meine angebliche Unschuld der Hauptgewinn für ihn.
     »Wie immer ist es eine Freude«, erklingt die Predigt des Padres (oder wie auch immer sie ihn hier in Amerika nennen) ins Kirchenschiff hinauf, »wenn zwei Menschen im Angesicht Gottes den Bund der Ehe eingehen wollen ...«
     Von Wollen kann wirklich keine Rede sein. Il primo della lista. Der sabbernde Greis neben mir, der hofft, ich werde heute Nacht ihm gehören, ist nur der Erste auf meiner Liste. Mein baldiges Ja-Wort ist ein unabänderliches Muss, um einem weiterführenden Plan zu verfolgen.
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