Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
44.183 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »alicia_78«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
Das mit dir und mir
Verfasser: Sabine Bartsch (5)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1169)
VÖ: 21. November 2014
Genre: Jugendliteratur (7010) und Romantische Literatur (20958)
Seiten: 224 (Taschenbuch-Version), 225 (Kindle-Version)
Themen: Dates (291), Erste Liebe (200), Geheimnisse (4218)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
BLOGGERNOTE DES BUCHS
noch nicht bewertet
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Hat sie dieser gutaussehende Typ wirklich gerade gefragt, ob sie mit ihm auf ein Konzert gehen will? Ihr erstes Date! Und dann kommt er nicht. Warum läuft er ihr später aber ständig über den Weg – und warum kann sie ihn nicht einfach vergessen? Skinny muss sich eingestehen, dass sie sich Hals über Kopf verliebt hat. Und dass es an der Zeit ist, ihr eigenes Geheimnis zu lüften . . .
Lesermeinungen (0)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Sabine Bartsch für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Sabine Bartsch gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Beverley ist ein unglaublich bescheuerter Name und ich will einfach nicht so heißen.«
     »Du heißt aber nun mal so, damit musst du dich
     abfinden.«
     Ich finde mich mit gar nichts mehr ab! Aber ich sagte nichts mehr, das brachte ja sowieso nichts. Es war kurz vor Ostern und natürlich standen komplett alberne Hasen auf dem Tisch, aus Keramik. Mama geht ständig in Dekoläden, bei uns sieht es immer aus wie in Schöner Wohnen.
     Vickys Hand war ganz warm. Ihr Kleid war pink, genau wie ihre Nägel, sie sah einfach total dämlich aus. Vicky und ich wurden geboren, fünf Jahre, nachdem Kurt Cobain sich ins Nirvana befördert hatte. Auf den Tag genau, komischer Zufall. Ich mag seine Musik. Ist jedenfalls besser als dieser Gangsterrapperscheiß, den die Typen aus meiner Klasse sich den ganzen Tag reinziehen.
     Mir kam eine Textzeile von ihm in den Sinn:

With the lights out, it’s less dangerous.

Wenn es jetzt dunkel wäre, müsste jedenfalls niemand Vicky so sehen.


Pascal


Heute Morgen habe ich das erste Mal in meinem Leben auf einem Steinway gespielt. In einer Woche ist die Aufnahmeprüfung und ich durfte mich zwei Stunden mit dem Instrument vertraut machen. Das war echt der Hammer! Zu Hause haben wir nur einen Kawai, die Krähe hat immerhin einen Yamaha. Die Krähe heißt eigentlich Frau Scholz und ist meine Klavierlehrerin.
     Sie ist Furcht einflößend streng, aber irgendwie mag ich sie trotzdem. Sie hat ein Gesicht wie ein Vogel. Ein Vogel mit knallrot geschminktem Mund.
     Auf dem Weg nach Hause bin ich noch kurz in Andys Laden, um mir ein Konzertticket zu kaufen. Ein Popkonzert einen Tag nach der Prüfung erschien mir ein geeignetes Mittel, um meinen Sieg zu feiern. Und dass ich bestehen würde, daran hatte ich wenig Zweifel.

     Monatelang habe ich für die Aufnahmeprüfung geübt, jede freie Minute. Für meine Mam, die sich so sehr wünscht, dass ich es in die Sonderklasse des Konservatoriums schaffe. Sie hat mir versprochen, dass nicht nur sie, sondern auch Dad zur Prüfung kommen wird. Dad, der immer so beschäftigt ist, kaum Zeit für uns hat. Aber auf Mam kann ich mich verlassen, er wird da sein, und natürlich Jennifer, meine kleine Schwester.
     In Andys Laden bin ich diesem Mädchen begegnet. Sie suchte nach der gleichen CD wie ich. Sie war so außergewöhnlich, dass ich gar nicht mehr wegschauen konnte. Unglaublich helle Haut, sehr dunkle, kurze Haare mit einer blauen Strähne. Ihr spöttisches Lächeln hat mich glatt umgehauen. Keine Ahnung, woher ich den Mut genommen habe, aber ich hab sie einfach angequatscht, vermutlich war mein Adrenalinspiegel noch auf Steinwayniveau. Sie wird auch zu dem Popkonzert kommen. Hoffentlich!
     Bei der Aufnahmeprüfung werde ich drei Stücke spielen. Wir haben lange darüber gestritten, welche, die Krähe und ich. Ich will unbedingt diese Rhapsodie von Brahms spielen, weil Mam die so toll findet. Die Krähe hat abgeraten. Zu schwer. Wenn du die vergeigst, hast du verloren, hat sie gesagt.
     Ich hatte nicht vor, sie zu vergeigen, und habe mich durchgesetzt. Ihren Einwand, ich könne die Rhapsodie ja immer noch bei der Aufnahmeprüfung zum eigentlichen Musikstudium spielen, da wäre sie angemessener, habe ich ignoriert. Meine Idee, 4’33’’ von Cage zu präsentieren, fand die Krähe allerdings überhaupt nicht witzig. Ich hätte es gemacht. Hätte mich an den Flügel gesetzt, 4 Minuten und 33 Sekunden still dagesessen und dann den Klavierdeckel runtergeklappt. Ende. Es wäre allerdings eine ziemliche Provokation gewesen. Schließlich haben wir uns auf eine Sonate von Scarlatti geeinigt, die ich etwas freier interpretieren kann. Als drittes Stück spiele ich eine Nocturne von Chopin, mein Zugeständnis an die Krähe. Ohne ihren Unterricht wäre ich niemals so weit gekommen.
Seite: 1 2
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2020)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz