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TASCHENBUCH
 
Das mit dir und mir
Verfasser: Sabine Bartsch (4)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1047)
VÖ: 21. November 2014
Genre: Jugendliteratur (6284) und Romantische Literatur (18482)
Seiten: 224 (Taschenbuch-Version), 225 (Kindle-Version)
Themen: Dates (238), Erste Liebe (174), Geheimnisse (3810)
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Hat sie dieser gutaussehende Typ wirklich gerade gefragt, ob sie mit ihm auf ein Konzert gehen will? Ihr erstes Date! Und dann kommt er nicht. Warum läuft er ihr später aber ständig über den Weg – und warum kann sie ihn nicht einfach vergessen? Skinny muss sich eingestehen, dass sie sich Hals über Kopf verliebt hat. Und dass es an der Zeit ist, ihr eigenes Geheimnis zu lüften . . .
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Sabine Bartsch für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Sabine Bartsch gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Skinny


Mein Name ist Skinny. So heiße ich. Punkt!
     Meine Eltern sind zwar anderer Meinung, aber das ist mir egal. Ich finde, jedes Kind sollte sich seinen Namen selber aussuchen. Vielleicht so mit zehn. Na ja, besser mit vierzehn, sonst würde ich jetzt vermutlich Lillifee heißen.
     Meine Eltern haben mich auf den Namen Beverley getauft, bescheuert, oder? Max, ein Typ aus meiner Klasse, der eigentlich ganz okay ist, hat mich zum ersten Mal Skinny genannt. Nachdem ich mir meine Haare kurz geschnitten hatte. Nur Haut und Knochen, hat er gesagt und mich damit echt umgehauen. Bis mir klar wurde, dass Skinny auf jeden Fall besser ist als Beverley.
     Seitdem heiße ich so, auch wenn meine Eltern das ignorieren. Meine Schwester heißt Victoria, aber zum Glück nennen alle sie Vicky. Wir sind Zwillinge.
     Ich erinnere mich noch gut an den Tag, als ich beschloss, Skinny endgültig und für immer zu meinem Namen zu machen. Ich war oben im Bad, als Mama zu mir hoch rief: »Bev, kommst du bitte, die anderen sind schon da.«
     Hey, wenn ich etwas wirklich nicht ausstehen kann, dann sind es Kaffeenachmittage und Bev genannt zu werden. Bev ist ja noch bescheuerter als Beverley.
     Morgens beim Frühstück hatte sie mir eingebläut, nachmittags was Ordentliches anzuziehen. Was Ordentliches!
     Ich zog also meine schwarze Jeans an, die einigermaßen sauber war, einen breiten Gürtel – zu breit für den Geschmack meiner Mutter – und ein frisches T-Shirt. Das musste reichen, fand ich. Dann ging ich nach unten.
     Mich traf fast der Schlag, als ich Vicky sah. Sie hatte ein unglaublich uncooles Kleid an – und ihre Fingernägel waren lackiert! Ich warf meiner Mutter einen wütenden Blick zu, sie schaute mit ihrem unschuldigsten Lächeln zurück.
     Außer meiner Großmutter war auch noch Bea gekommen, eine Freundin meiner Mutter. Der männliche Teil meiner tollen Familie glänzte natürlich mal wieder durch Abwesenheit. Ich setzte mich neben Vicky, rechts von mir saß Oma.
     »Und, Beverley, was macht die Schule?«, fragte sie mich sofort. Typisch!
     »Ich heiße Skinny!«
     »Also, wie läuft es in der Schule?«
     »Geht so.«
     »Hast du die Mathearbeit schon zurück?«
     »Ja.«
     »Also wirklich, nun lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen, wie ist es gelaufen?«
     »Gut.«
     »Gibt es zu dem Gut vielleicht auch noch ’ne Note?«
     Oma will es immer ganz genau wissen. »Eins.«
     Nun lief Mama, die sich bislang überhaupt noch nicht für meine Mathenote interessiert hatte, zu Höchstform auf. »Das verstehe, wer will. Meine liebe Tochter hängt den ganzen Tag in ihrem Zimmer rum und hört abscheuliche Musik – und zwar in einer Lautstärke, dass ich davon Kopfweh bekomme.«
     Was hab ich denn bitte schön mit deinem Kopfweh zu tun?
     »Sie tut absolut nichts für die Schule und bringt trotzdem immer die besten Noten nach Hause.«
     »Du kannst froh sein, dass Bev dich so wenig braucht«, meinte Oma spitz.
     »Was willst du denn damit sagen?« Mama klang nicht gerade entspannt.
     »Nur, dass es keineswegs eine Selbstverständlichkeit ist, dass ein Kind so wenig Unterstützung in der Schule nötig hat.«
     Mama rollte mit den Augen, sagte aber nichts.
     Nun musste auch Bea noch ihren Senf dazugeben, war ja klar. »Mensch, Iris, freu dich doch, dass Beverley so gut in der Schule ist.«
     »Ich heiße Skinny!«
     Bea warf sich mit einer unglaublichen Affektiertheit ihre langen Haare über die Schulter. Wetten, dass sie sich das von irgendeiner Hollywood-Tussi abgeschaut hat?
     »Beverley ist so ein schöner Name, warum willst du unbedingt Skinny genannt werden?«
     Sie trug eine Bluse, deren Farbe sie vermutlich Apricot nennen würde. Die Bluse war von Lagerfeld, hatte sie Mama erzählt. Lagerfeld ist dieser Opa mit den peinlichen Handschuhen. Ich würde die Farbe von Beas Bluse eher als Ferkelrosa bezeichnen.
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