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TASCHENBUCH
 
Dr. Josefine Brenner ermittelt 10 - Mord in Oldersum
Verfasser: Susanne Ptak (35)
Verlag: Klarant (607)
VÖ: 10. Januar 2020
Genre: Kriminalroman (6628)
Seiten: 220 (Taschenbuch-Version), 150 (Kindle-Version)
Themen: Doppelmord.rechtsmediziner (1), Gier (149), Mord (5175), Nachbarn (713), Ostfriesland (459), Urlaub (723), Verdacht (602)
Reihe: Dr. Josefine Brenner ermittelt (10)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Januar 2020 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
Zwei Tote im Oldersumer Park geben Rätsel auf. Ein Doppelmord in dem beschaulichen ostfriesischen Hafenort? Doch warum liegen die Leichen an ganz verschiedenen Stellen im Park? Außerdem wurde die beliebte junge Einheimische brutal erdrosselt, während bei dem älteren Mann keinerlei Anzeichen von Gewalt erkennbar sind. Dr. Josefine Brenner, Rechtsmedizinerin im Ruhestand, macht gerade Urlaub in Oldersum und ist auf ungewollte Weise in den Fall involviert: Das Tuch, mit dem die junge Frau erdrosselt wurde, hatte Josefine ihrer Urlaubsnachbarin Daniela am Vorabend zum Geburtstag geschenkt! Ist die so sympathisch wirkende Nachbarin die Täterin oder hat einer der zahlreichen Geburtstagsgäste den Verdacht gezielt auf sie gelenkt? Josefine geht der Sache nach und stößt auf ein tödliches Geflecht aus Liebe, Skrupellosigkeit und Gier...
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Rena Larf vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Susanne Ptak gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Und du könntest stattdessen dein Auto im Stall parken. Das Tor ist groß genug. Der Carport ist zwar ganz nett, aber man kann schon sehen, dass du einen Leichenwagen fährst. Und du weißt ja inzwischen, dass der bei manchen Leuten gar nicht so gut ankommt.«
     »Ganz davon abgesehen, dass der Wagen dort gut aufgehoben wäre.« Josefine gefiel der Gedanke. »Okay. Lass uns noch den Garten ansehen.« Sie warf einen prüfenden Blick aus dem Fenster. »Es scheint gerade nicht zu regnen.«
     »Das machen wir. Und danach fangen wir an zu kochen, denn so langsam habe ich wirklich Hunger.«
     »Mein Magen macht sich auch bemerkbar.«
     Die Freundinnen liefen wieder nach unten, zogen ihre Jacken an und machten sich auf den Weg in den Garten.
     »Keine Leine für Toby?«, erkundigte sich Theda.
     »Der Verkäufer versicherte mir, dass der Garten hundesicher eingezäunt sei. Ich hoffe mal, dass das auch für Möpse gilt.«
     Sir Toby flitzte hinaus, sobald Josefine die Tür aufzog. Schnell folgte sie ihrem Hund, um ihn im Auge behalten zu können.
     »Nicht übel!«, rief Theda aus, als sie in den Garten trat. »Das ist ein ziemlich großes Grundstück. Dafür brauchst du ja einen Gärtner.«
     »Da würde ich nicht drum herumkommen«, stimmte Josefine zu. »Für mich allein wäre es zu viel Arbeit. Allein die Pflege der Hecke.« Sie drehte sich um und wies auf die lange, durch den Herbst fast laublose Buchenhecke, die das Grundstück von dem des nächsten Nachbarn trennte, ließ die Hand aber sofort sinken, als sie einen bemützten Kopf über die Hecke schauen sah. »Moin!«, rief sie hinüber.
     »Ach, moin!«, rief die Frau zurück. »Ich wusste gar nicht, dass dort jemand wohnt. Man sagte uns, das Haus stehe leer.«
     Theda und Josefine liefen zur Hecke hinüber.
     »Gehen wir ein Stück nach links«, riet die Frau. »Dort ist ein Tor und wir müssen uns nicht durch die Hecke unterhalten.«
     Sir Toby war zuerst an besagtem Tor und bellte die Frau zweimal herausfordernd an.
     »Der ist ja entzückend!«, rief sie aus. »Darf ich ihn streicheln?«
     »Wenn er sie lässt, jederzeit.«
     Die Frau ging in die Knie und streckte vorsichtig ihre Hand durch die Gitterstäbe des niedrigen schmiedeeisernen Tores.
     Sir Toby schnupperte kurz daran, dann ließ er sich von ihr die Ohren kraulen.
     »Ein sehr netter Hund«, sagte sie, streichelte ihm noch einmal über die Stirn und erhob sich dann. »Daniela Zweigert«, stellte sie sich dann vor und reichte erst Josefine, dann Theda die Hand.
     Die beiden Frauen nannten ebenfalls ihre Namen und Josefine erklärte: »Meine Freundin und ich wohnen für einige Tage hier, um das Haus quasi auf Herz und Nieren zu prüfen, da ich es eventuell kaufen möchte. Sie wohnen noch nicht lange hier?«
     Daniela Zweigert schüttelte den Kopf. »Erst seit ein paar Wochen. Daher kennen wir noch nicht viele Nachbarn. Ach, ja, da kann ich Sie auch gleich einladen! Wir feiern heute Abend meinen Geburtstag und möchten die Nachbarn dabeihaben, um sie kennenzulernen. Vielleicht haben Sie auch Lust zu kommen?«
     Theda, die der Ansicht war, dass sich wohl kaum eine bessere Gelegenheit bieten würde, um herauszufinden, in welche Nachbarschaft man unter Umständen ziehen würde, stimmte sofort begeistert zu. »Oh, dann wünsche ich Ihnen alles Gute fürs neue Lebensjahr! Ganz herzlichen Dank! Wir kommen sehr gerne!«
     Auch Josefine gratulierte Daniela und versicherte, dass sie sich über die Einladung freue.
     »Das freut mich. Dann sehen wir uns um acht Uhr? Ihren Hund können Sie gerne mitbringen, falls Sie ihn in der neuen Umgebung noch nicht alleine lassen wollen.«
     »Das ist sehr rücksichtsvoll. Vielen Dank. Dann sehen wir uns heute Abend.«
     »Ich gehe dann wieder rein. Es ist wirklich kalt.« Sie hob die linke Hand, in der sie eine Schachtel Zigaretten und ein Feuerzeug hielt. »Aber mein Laster treibt mich immer mal wieder nach draußen.«
     Sie verabschiedeten sich und Daniela ging.
     Josefine und Theda schauten sich noch ein wenig im Garten um, während Sir Toby begeistert an jedem Busch das Beinchen hob, dann zog es auch sie wieder ins Warme.


Kapitel 2


In der Annahme, dass es vermutlich auf der Geburtstagsfeier auch etwas zu essen geben würde, verzichteten Josefine und Theda aufs Kochen und aßen lediglich Sandwiches zum Tee.
     »Blöd! Wir haben gar kein Geburtstagsgeschenk!«, rief Theda auf einmal aus. »Wir können doch nicht mit leeren Händen kommen!«
     »Kein Problem.« Josefine schluckte den Rest ihres Sandwiches hinunter, stand auf und verschwand aus der Küche. Kurz darauf kam sie mit einer Baumwolltasche zurück, die sie auf den Küchentisch legte, um ein fast fertiges, gestricktes Schultertuch daraus hervorzuziehen. Sie faltete das Strickstück auseinander und präsentierte es der Freundin. »Noch zwei Reihen, dann sollte es reichen. Frau Zweigert ist ja eine recht zierliche Person. Für sie wird es reichen.«
     »Wow!«, staunte Theda. »Das ist wunderschön!« Sie nahm das Wollknäuel, das noch an dem Tuch hing, und befühlte die Wolle. »Von Britta?«
     »Sicher. Ich kaufe meine Wolle nur noch bei ihr. Noch ein Grund mehr, hierher zu ziehen. Von hier aus sind es nur zwanzig Minuten Fahrt bis nach Holtland.«
     Theda grinste. »Kauf doch gleich ein Haus in Brittas Nähe. Dann kannst du hinlaufen.«

     Josefine lachte. »Sie hören sich ja schon eine Weile um, aber bisher stand noch nichts Passendes zum Verkauf.«
     »Könnte es denn dieses hier sein?«, wollte Theda wissen.
     Josefine zuckte mit den Schultern und nahm dann die Stricknadeln auf. »Das kann ich dir jetzt noch nicht sagen. Immerhin lag schon mal keine Leiche im Wohnzimmer, was dem Haus etliche Pluspunkte einbrachte.« Sie grinste die Freundin an. »Bestimmt hast du dort sofort nachgesehen.«
     Theda kicherte albern.
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