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TASCHENBUCH
 
Bruderherz
Verfasser: Silke Nowak (10)
Verlag: Books on Demand (2990), Eigenverlag (16726) und Viktoria Publishing (7)
VÖ: 4. Januar 2020
Genre: Kriminalroman (7297)
Seiten: 319 (Taschenbuch-Version), 366 (Taschenbuch-Version Nr. 2)
Themen: Botschaften (278), Dorf (854), Ermittlungen (1243), Gräber (128), Kommissare (1913), Leichen (1987), Mord (5681), Provinz (389), Rache (1893)
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Erklärung der Bewertungssysteme
BUCHVORSTELLUNG - WERBUNG FÜR DAS BUCH:
Die ländlich-beschauliche Gemeinde Schwandorf wird von einem verstörenden Mord erschüttert: Eine männliche Leiche wird am Straßenrand gefunden. Der Tote wurde mit einer sichelähnlichen Waffe entmannt. Grüße von Kronos, lautet die Nachricht, die den Ermittlern Joy Miller und Colin Westheim zugespielt wird: Wenn der erste Schnee fällt, kehre ich zurück. Die Ermittlungen laufen erstaunlich gut. Der Täter wird nach wenigen Tagen gefasst. Doch ein ungutes Gefühl begleitet Joy bis zum Schluss.

Bruderherz ist der erste Band einer neuen Krimiserie, die abwechselnd von Bad Cop Colin und Good Cop Joy erzählt wird.

Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Silke Nowak für die Einsendung dieser Buchvorstellung! Mehr zu Silke Nowak gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.
Lesermeinungen (2)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 3. Februar 2020 um 20:51 Uhr (Schulnote 1):
» Worum geht's?

Die beschauliche Gemeinde Schwandorf wird von einem verstörenden Mord erschüttert: Eine männliche Leiche wird am Straßenrand gefunden. Der Tote wurde mit einer sichelähnlichen Waffe entmannt. Grüße von Kronos, lautet die Nachricht, die den Ermittlern zu denken gibt: Wenn der erste Schnee fällt, kehre ich zurück. Die Tatwaffe findet sich unweit des Tatorts – auf dem Grab einer jungen Frau, die Jahre zuvor bei einem Autounfall ums Leben kam. Josefine Miller, genannt Joy, zog vor Kurzem von Berlin aufs Land. Auf dem Anwesen der Alten Mühle führt sie das Leben einer Mutter und Hausfrau: Sie arbeitet in Teilzeit bei der Polizei, kümmert sich um Kind und Haushalt. Doch Colin Westheim, ein Kommissar mit legendärem Ruf, bezieht sie trotzdem in die Ermittlungen der Sonderkommission Kronos ein.
Zu den Verdächtigen gehören die beiden Söhne des Mordopfers. Es handelt sich um zwei Brüder, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Julius ist Staranwalt in New York, Manuel hat das Down-Syndrom und lebt in einer betreuten Wohnstätte bei Schwandorf. Die Ermittlungen laufen erstaunlich gut. Der Täter wird nach wenigen Tagen gefasst. Doch ein ungutes Gefühl begleitet Joy bis zum Schluss.
Ein Dorf, das schweigt.
Ein Einsatzleiter, der ein dunkles Geheimnis verbirgt.
Zwei unterschiedliche Brüder, verbunden durch die Liebe zur Mutter. Und durch die Rache am Vater?
Meine Meinung

Der erste Band rund um das Ermittlerteam Colin und Joy.
Muss gestehen, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Fand es durchgehend sehr spannend.
Der Schreibstil ist flüssig, so dass es sich super hat lesen lassen.
Die beiden Ermittler sind eigentlich grundverschieden , harmonieren aber gut zusammen. Ich würde aber nicht sagen Bad Cop vs. Good Cop. Sicher ist Colin ein wenig „robust“ , was aber sicher seiner Vergangenheit geschuldet ist.
Finde die Story sehr gut ausgearbeitet und fand es toll, so nebenbei noch mal die griechische Mythologie aufzufrischen.
Was ich auch sehr positiv empfand, waren die kurzen, prägnanten Kapitel, einmal aus der Sicht von Colin und einmal aus Joy’s Sicht und immer mit einem Zitat versehen.

Fazit

Ein rundum spannender, toll geschriebener Kriminalroman der definitiv Lust auf den 2. Band macht.«
  18      0        – geschrieben von Cowgirlie Tina
Kommentar vom 26. Januar 2020 um 11:36 Uhr:
» Good Cop, Bad Cop

Josefine „Joy“ Miller ist mit ihrem Mann Bela, Sohn Milan und Hund Pirat aufs Land gezogen, baut da ein Mühlen-Anwesen um und arbeitet Teilzeit bei der Polizei. Ihre Vergangenheit folgt ihr, wie ein leiser Schatten, doch davon soll niemand etwas wissen. Kommissar Colin Westheim ist Joys Vorgesetzter und bringt sie hart an ihre Grenzen, und das nicht nur, indem er sie bei der Sonderkommission „Kronos“ einsetzt. Der Fall ist spektakulär, doch das Dorf schweigt geschlossen. Sehr schnell ist der Täter überführt, doch in Joy bleiben Zweifel …

Mit Joy und Collin hat Silke Nowak ein typisch gegensätzliches Ermittlerduo geschaffen, dennoch langweilt es in keiner Weise. Die persönlichen Geschichten der beiden werden nur ganz langsam offengelegt und bis zum Schluss bleiben Dinge ungesagt und geheimnisvoll – perfekt für den Start einer neuen Krimireihe! Dass beide versuchen, gewisse Geheimnisse für sich zu behalten, merkt der Leser schnell und genau dies weckt die Neugier. Die Story ist rund und in sich geschlossen, die losen Fäden lassen den Leser neugierig zurück, aber nicht in der Luft hängen. So mag ich das!

Außer den beiden Ermittlern zeichnet die Autorin auch die weiteren Figuren im Buch mit klaren Strichen. Sie benötigt nur wenige Worte, um im Leser Bilder dazu zu erschaffen. Man hat sie alle ganz deutlich vor Augen, als würde man sie kennen, wären es Nachbarn, lebte man im selben Ort. Es werden ein paar Klischees bedient, doch dies in einer sehr stimmigen, passenden Weise. Doch auch sehr gelungene Wendungen und Verwicklungen sind zu finden und diese lassen mich ahnen, dass in den weiteren Bänden noch ein paar typische Nowak-Überraschungen lauern! Joy und Colin bieten so viel Potenzial, aber auch einige der „Randfiguren“ verdienen es, ausgebaut zu werden. Es wollen noch viele Geheimnisse entdeckt und enträtselt werden. Gerade bei Colin bin ich sehr gespannt und ich denke, in Bezug auf Henry wird er noch eine wichtige Rolle spielen.

Es ist erfrischend, dass dieser Krimi davon lebt, dass die Lösung so deutlich vor einem liegt, Joy sich aber genau damit nicht zufrieden gibt. Auch der Zusammenhalt der Dörfler, die eigentlich gar keinen Grund dazu hätten, ist ebenso erstaunlich, wie aus dem Leben gegriffen. Mir gefällt sehr, dass Nowak nicht auf der gerade so strapazierten Erotik-Welle reitet und sowohl Sex- als auch Blutszenen nicht allzu ausführlich ausgebreitet und dargestellt werden. Da kann und soll das Kopfkino arbeiten und das klappt hier vorzüglich. Ganz klar, Kind und Hund machen dieses Buch besonders für Frauen sehr emotional ergreifend! Fiese Falle, aber gelungen!

Am meisten gefiel mir, dass bei diesem Buch das Ende nicht einfach plötzlich daherkommt und das Buch endet. Hier gibt es ein „Danach“, sodass man quasi emotional ausrollen kann und dann doch wieder angefixt wird. Sehr gelungen! Ich jedenfalls kann Band 2 kaum erwarten. Ganz klar: Fünf Sterne!«
  20      0        – geschrieben von Wortschätzchen
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