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Palm Beach, Finland
Verfasser: Antti Tuomainen (3)
Verlag: Rowohlt (1581)
VÖ: 22. Januar 2019
Genre: Humoristisches Buch (1303) und Kriminalroman (7493)
Seiten: 368 (Gebundene Version), 355 (Kindle Edition)
Themen: Brand (177), Einbruch (167), Ermittlungen (1279), Ferien (349), Finnland (64), Kleinstadt (734), Mord (5820), Urlaub (813)
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Vor rund einem Jahr wurde im Rowohlt Verlag »Hundert Augen« ein Buch veröffentlicht, das auf den irritierenden Namen »Palm Beach, Finland« hörte. In wenigen Tagen wird eine kostengünstige Taschenbuch-Ausgabe des Romans herausgegeben, weswegen wir den Anlass nutzen wollten, um eine Kurzrezension nachzuschieben. Verfasst wurde das Buch von dem finnischen Autor und Journalisten Antti Tuomainen. Er gehört zu den erfolgreichsten Schriftstellern seines Landes und ist unter anderem Träger des Preises für den besten finnischen Krimi des Jahres. Die britische »Times« bezeichnete ihn nach der Veröffentlichung von »Palm Beach, Finland« als den witzigsten europäischen Autor. Das Buch hat einen Umfang von 368 Seiten und kostete bisher in der gebundenen Ausgabe zwanzig Euro. Die erwähnte Taschenbuch-Version wird einen Preis von zwölf Euro haben und ist bereits vorbestellbar. Eine E-Book-Ausgabe ist für 16,99 Euro zu bekommen, außerdem existiert ein 10:17 Stunden langes Hörbuch, das von Peter Lontzek eingelesen wurde. Dessen Stimme kennt man unter anderem durch seine Synchronarbeit für den britischen Schauspieler Tom Hiddleston.

Tuomainen führt seine Leser in eine Kleinstadt an der finnischen Küste, die sich eigentlich nicht sonderlich von anderen trostlosen Orten der Gegend unterscheidet ... sieht man einmal davon ab, dass ein Investor den Ort in »Palm Beach« umgetauft hat und hochtrabende Pläne hat, ihn zu einem Zentrum des internationalen Tourismus zu machen ... auch wenn dieser Plan nicht ganz so durchdacht ist, wie er ihm selbst erscheint. In diesem Ort kommt es zu einem Mord an einem ortsfremden Mann im Hause einer geschiedenen Enddreißgierin, die kurz zuvor nach »Palm Beach« zurückgekehrt war und nun als Surflehrerin arbeitet. Da es die regionale Polizei nicht schaft, den Fall aufzuklären, wird ein (trotz fehlender Additionskünste) als Mathelehrer getarnter verdeckter Ermittler in das seltsame Urlaubsresort geschickt. Dort begegnet er einer wilden Mischung aus Personen mit höchst eigentümlichen Denkmustern sowie Leuten in großen Geldnöten. Wenig später kommt noch ein professioneller Killer hinzu.

»Palm Beach, Finland« lebt vor allem von seiner Kuriosität: Die gesamte Szenerie des Küstenörtchens ist skurril, ein Einwohner ist seltsamer als der andere, und auch die Handlung selbst entwickelt sich auf eine deutlich bizarrere Weise, als man es von einem »handelsüblichen« Kriminalroman gewohnt ist. Selbst die einzelnen Szenen isoliert betrachtet sind auf unterschiedliche Weise einzigartig - mal aufgrund einer Aneinanderreihung von Slapstick-Momenten, etwa beim wiederholten Auftreten zweier Kleinkrimineller, die für den Leiter des Urlaubsresorts Aufträge erledigen müssen, mal aufgrund entgleisender Dialoge oder Monologe, bisweilen aber auch einfach nur wegen der aberwitzigen Weiterentwicklung der ganzen Story. So gesehen bringt das Buch also vieles mit, um es zu einem Highlight schrulliger Kriminalliteratur werden zu lassen, allein: So richtig zünden will die Geschichte einfach nicht. Natürlich lebt ein Roman dieses Genres generell nicht von Spannung oder von sich überschlagenden Entwicklungen, das Ganze kommt allerdings hier doch ein wenig arg behäbig daher und bleibt - trotz Todesfällen - sowohl storytechnisch als auch in Sachen Humor auf einem recht harmlosen Niveau. Ein wenig mehr Schwung und ein wenig mehr Bosheit hätten aus der wunderlichen Grundsituation einen heiteren Klassiker werden lassen können, so ist es hingegen nicht mehr als ein amüsantes Buch für zwischendurch.
– geschrieben am 5. Januar 2020 (3.5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz