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Winge und Cardell ermitteln 2 - 1794
Verfasser: Niklas Natt och Dag (2)
Verlag: Piper (1822)
VÖ: 3. Januar 2020
Genre: Historischer Roman (4387) und Kriminalroman (7497)
Seiten: 560 (Broschierte Version), 561 (Kindle-Version)
Themen: 18. Jahrhundert (324), Antillen (3), Ermittlungen (1280), Mord (5821), Psychiatrische Klinik (187), Schweden (395), Sklaverei (257), Stockholm (121)
Reihe: Winge und Cardell ermitteln (2)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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Errechnet auf Basis von 207 Stimmen
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Winge und Cardell ermitteln 2 - 1794« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (13)     Leserkanonen-Einblick     Blogger (5)     Tags (5)     Bild     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 8. März 2020 um 22:01 Uhr (Schulnote 5):
» 1794 ist der Folgeband von 1793, beide Krimis stammen aus der Feder des Autors Natt och Dag. Wieder kann der Leser Jean Michael Cardell begleiten bei seinen Ermittlungen rund um einen grausamen Mordfall. Im zur Seite steht Emil Winge, der Bruder des verstorbenen Juristen Cecil Winge mit dem Cardell im Vorband ermittelt hat. Die Geschichte ist wieder in mehreren Strängen angelegt die sich aufeinander zu bewegen und es gibt wieder Zeitsprünge , welche dieses Mal den roten Faden vermissen lassen.

Natt och Dag hält sich dieses Mal lange an einzelnen Strängen fest und mir als Leserin hat sich nicht immer erschlossen warum ich diesen sehr ausführlichen Schilderungen folgen sollte, zumal sie im Endeffekt oft nichts mit dem Mordfall zu tun hatten. Die Leser verfolgen im ersten Abschnitt das Heranwachsen von Erik Drei Rosen und seinen Aufenthalt auf der Karibikinsel Saint-Barthélemy der noch Bedeutung bekommen soll. Das Leben auf der Sklaveninsel und der Umgang mit den Sklaven wird mit großer Brutalität erzählt.

Der eigentliche Mord ereignet sich erst später im Buch und der Täter ist schnell ersichtlich. Die Ermittlungen rücken stark in den Hintergrund, vielmehr stehen die einzelnen Protagonisten, die man ggfs. schon aus 1793 kennt in den Vordergrund. Die einzelnen Entwicklungen werden umrahmt von brutalen und grausamen Szenen, immer wieder fliegen Fäuste, es spritzt Blut und Frauen und Männer werden misshandelt. Das Recht des Einzelnen zählt nichts, der Stärkere setzt sich durch. Das Stockholm Natt och Dags ist ein düsterer Ort an dem Mord, Diebstahl und Misshandlungen das normale Leben sind. Zwischendurch gibt es wenige Passagen in denen es friedlich zugeht und man den Charakteren ihr kleines Glück gönnt. Das Ende des Buches hat mich ratlos zurückgelassen, denn es gibt kein richtiges Ende, das Buch endet abrupt und ohne Auflösung der Situation.

Mein Fazit, wer es härter und brutaler mag in den Schilderungen wird dieses Buch gut finden, wer nicht auf gefühlt jeder 3. Seite das Blut spritzen sehen mag wird sich mit dem Buch nicht wohlfühlen. Die Ermittlungen rund um den Mord sind nur ein kleiner Teil der Geschichte und bilden nur einen Rahmen für die Darstellung der Entwicklung der einzelnen Charaktere und ihrer Schicksale die keine Hoffnung geben.«
  11      0        – geschrieben von manu63
Kommentar vom 28. Februar 2020 um 15:59 Uhr (Schulnote 2):
» Zum Inhalt:

Die Ereignisse des Vorjahres haben Mickel schwer zugesetzt. Als er von einer Frau kontaktuert wird, deren Tochter in der Hochzeitsnacht ermordet wurde, wird er wieder tätig. Angeblich soll der frisch angetraute  Ehemann das Verbrechen begangen haben und dieser wurde in ein Irrenhaus gebracht. Die Mutter der Getöteten glaubt nicht an die Version und hofft, dass Mickel Cardell den Fall lösen kann. Und diese Nachforschungen werden gefährlicher als gedacht.

Meine Meinung:

Ich hatte mich schon sehr auf die Fortsetzung von 1793 gefreut. und das hängt natürlich die Erwartung besonders hoch und kann fast nie so erfüllt werden. Dieses Buch hat nach meiner Meinung die Erwartung nahezu erfüllt. Es ist nicht so ein Knaller wie der Vorgänger aber auf jeden Fall dennoch ein gutes Buch, dass das Lesen lohnt. Der Schreibstil hat mir wieder gut gefallen, auch die Protagonisten hatten was. Die Geschichte ist gut und vielschichtig und macht Spaß beim Lesen. Ich hoffe auch, dass dieses Buch nicht das letzte des Autoren bleiben wurd.

Fazit:

Gut gelungene Fortsetzung«
  8      0        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 8. Februar 2020 um 23:53 Uhr:
» Komplex und vielschichtig

Jean Michael Cardell ist nach den Ereignissen des letzten Jahres in ein tiefes Loch gefallen. Erst eine Frau schafft es, ihn aus seiner Lethargie zu reißen: Ihre Tochter wurde in der Hochzeitsnacht auf brutale Weise ermordet, ihr frisch angetrauter Ehemann als Mörder identifiziert und ins Irrenhaus überwiesen. Doch die Mutter ist sich sicher, dass er nicht der Täter war, und bittet Cardell, den wahren Täter zu finden. Cardell steigt in die Ermittlungen ein – und muss sich dafür erneut in die Abgründe Stockholms begeben.

Der vielschichtige Roman über das Jahr 1794 in Stockholm vereint mehrere Handlungsfäden, die zum größten Teil parallel nebeneinander verlaufen und sich auch zum Schluss nicht ganz vereinen. Dafür ist die Geschichte zu komplex angelegt. Die Erzählung zeigt ein interessantes Bild der damaligen Zeit, der Leser erhält eine realitätsnahe Beschreibung der Geschehnisse. Dabei knüpft der Autor nahtlos an die Ereignisse des Vorgängers „1793“ an, wobei man das vorliegende Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen kann. Etwas ratlos hinterlassen hat mich das abrupte Ende, es lässt hoffen auf eine spannende Fortsetzung.

Das Buch ist eine gelungene Mischung aus Kriminalfall und historischem Roman, allerdings etwas abseits des Mainstream, der Autor Niklas Natt och Dag hat sich einen eigenwilligen Stil ausgesucht. Wer dies gerne lesen mag, wird schnell hineingezogen in eine faszinierende und äußerst spannende Geschichte. Ich empfehle das Buch gerne weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.«
  11      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 4. Februar 2020 um 18:47 Uhr (Schulnote 1):
» In seinem Bestseller "!793" zeichnet Niklas Natt och Dag ein düsteres Sittengemälde der schwedischen Hauptstadt im 18. Jahrhundert. Dieses Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven. Insoweit war ich vorgewarnt, als ich mit der Lektüre von "1794", der Fortsetzung des historischen Thrilers, begonnen habe.

Nach den Ereignissen des letzten Jahres fällt Jean Michael Cardell in ein tiefes Loch. Die Ermittlungen im Fall der verstümmelten Leiche gaben seinem Leben einen Sinn. Nun ist er wieder da, wo er vorher war. Bis zu dem Tag, als ihn eine Frau kontaktiert: Ihre Tochter wurde in der Hochzeitsnacht auf grausamste Weise zugerichtet und getötet. Als Täter wird deren frisch angetrauter adeliger Ehemann identifiziert und in ein Irrenhaus eingewiesen. Die Mutter der Getöteten glaubt diese Version jedoch nicht und sucht Hilfe bei Cardell. Seine Nachforschungen führen diesen erneut in die Abgründe Stockholms, und er muss feststellen, dass die Stadt verruchter und gefährlicher ist als je zuvor.

Genau wie der Vorgänger schlägt dieser historische Krimi den Leser in seinen Bann. Niklas Natt och Dag schont ihn nicht. Wegen einer unstandesgemäßen Neigung zu dem armen Mädchen Linnea wird der naive junge Adlige Erik Drei Rosen von seinem Vater auf eine Reise zu einer schwedischen Kolonie in der Karibik geschickt. Dort wird er zum Opfer einer teuflischen Intrige, die sein Leben nach seiner Rückkehr in seine Heimat zerstören wird. Das schmutzige, verkommene Stockholm ist ein Spiegelbild der ständisch geprägten schwedischen Gesellschaft. Die sozialen Missstände schreien zum Himmel. Gerechtigkeit auf Erden darf man nicht erwarten, hier regiert allein die Macht des Stärkeren. Man blickt in einen Abgrund, und das Böse lauert überall.

Alles in allem bleibt diese Fortsetzung etwas hinter dem Bestseller "1793" zurück. Wie im ersten Band der Reihe wird das Geschehen nach den vier Jahreszeiten geordnet, von hinten nach vorne aufgerollt und aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Man lernt nicht nur Erik Drei Rosen kennen, sondern trifft auch bekannte Charaktere aus dem ersten Band wieder, deren weiterer Lebensweg geschildert wird. Leider ist der rote Faden nicht immer klar erkennbar. Lange Zeit scheinen die einzelnen Handlungsstränge nebeneinander her zu laufen, auch wenn sie sich am Ende des Buches wieder logisch miteinander verbinden. Was mich stört, ist das offene Ende. Wie geht es nach diesem dramatischen Cliffhanger weiter?«
  16      0        – geschrieben von booklooker
Kommentar vom 2. Februar 2020 um 22:31 Uhr:
» Krimi in der Vergangenheit
1794 ist die Fortsetzung von 1793 des preisgekrönten Spiegel-Bestsellerautors Niklas Natt och Dag
Nach den Ereignissen des letzten Jahres fällt Jean Michael Cardell in ein tiefes Loch. Die Ermittlungen im Fall der verstümmelten Leiche gaben seinem Leben einen Sinn. Nun ist er wieder da, wo er vorher war. Bis zu dem Tag, als ihn eine Frau kontaktiert: Ihre Tochter wurde in der Hochzeitsnacht auf grausamste Weise zugerichtet und getötet. Als Täter wird deren frisch angetrauter adeliger Ehemann identifiziert und in ein Irrenhaus eingewiesen. Die Mutter der Getöteten glaubt diese Version jedoch nicht und sucht Hilfe bei Cardell. Seine Nachforschungen führen diesen erneut in die Abgründe Stockholms, und er muss feststellen, dass die Stadt verruchter und gefährlicher ist als je zuvor.
Meinung
1794 habe ich gelesen, ohne 1793 gelesen zu haben. Deswegen fiel es mir an manchen Stellen schwer mit den Geschehnissen mitzukommen und die Hintergründe zu verstehen. Das Cover passt sehr gut zu dem Inhalt, da dir Geschichte über das ganze Jahr 1794 hinweg erzählt wird. Das Buch ist in vier Teile, die vier Jahreszeiten, unterteilt. In dem ersten Teil wird die Geschichte von Erik erzählt, der der Bräutigam der Tode war. Ich finde, dass dieser Teil des Buches etwas zu lang war. Es war zwar interessant, diesen Teil von Stockholm und insbesondere die Kolonien besser kennenzulernen, dennoch war es etwas langweilig und es kam wenig Spannung auf, da es sehr lange dauerte, bis der eigentliche Teil, nämlich der Mord und die Ermittlungen, zur Sprache kamen. Der zweite Teil fand ich dahingegen sehr viel spannender, denn es war spannend, die Entwicklungen in dem Fall mit Cardell und Winge zu begleiten. Auch hier wird Stockholm wieder sehr detailreich beschrieben, sodass man sich den Ort zu der Zeit sehr gut vorstellen konnte. In dem dritten Teil wird die Geschichte einer Frau erzählt die nach den Ereignissen im letzten Band, Zwillinge gebärt. Hier ist es zwar spannend, zu sehen wie sie nach der Geburt zurechtkommt, dennoch fand ich, dass es nichts mit dem Fall zu tun hatte und der Teil nur wegen dem vorherigen Band erzählt wurde, da sie in dem Band anscheinend eine größere Rolle gespielt hat. Trotzdem fand ich ihn auch spannend. Der letzte Teil war wieder sehr spannend. In diesem finden alle Ereignisse zu einem fast abschließenden Ergebnis zusammen. Zwar ist das Ende doch sehr offen und auch emotional. Dies lässt aber darauf schließen, dass es wahrscheinlich einen nächsten Teil geben wird. Der Schreibstil war sehr angenehm, wenn auch ein wenig düster. Es passte zu der Zeit von damals und ich finde es gut, dass der Autor die Geschehnisse so detailreich dargestellt wurde.
Fazit
Insgesamt war das Buch interessant und spannend, wenn es auch manchmal etwas langweiliger wurde. Ich finde, in dem ersten Teil hätte man manches kürzen können, damit man schneller zum eigentlichen Teil kommt. Dennoch war es interessant, so einen Einblick in das vergangene Schweden zu bekommen. Ich freue mich desto trotz auf den nächsten Teil, falls einer kommt, da ich doch gerne wissen würde, wie der Fall endet. Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, wenn er Krimi mit einer Mischung von Geschichte mag.«
  17      0        – geschrieben von juli09
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