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Dämonenstadt
Verfasser: Frank W. Haubold (3)
Verlag: Atlantis (81)
VÖ: 22. Dezember 2019
Genre: Mystery-Roman (345) und Thriller (6066)
Seiten: 350 (Broschierte Version), 365 (Kindle-Version)
Themen: Anrufe (201), Mord (5181), Rache (1741), Schriftsteller (1032), Träume (657)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Frank W. Haubold für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Frank W. Haubold gibt es auf seiner Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Was soll... «, krächzte er, gefolgt von einem kraftlosen Hustenanfall.
     »Nicht aufregen, alter Mann«, ermahnte ihn die Stimme und eine Hand legte sich kühl auf seine schweißnasse Stirn. »Es genügt, wenn du mir gut zuhörst.«
     Sie will etwas von mir, dachte Hombach in aufkeimender Hoffnung.
     »Stimmt«, erwiderte die Frau, als hätte sie seine Gedanken gelesen. »Ich weiß, dass du nichts mit der Sache zu tun hast, sonst wärst du schon tot. Aber auch Feigheit hat ihren Preis.«
     »Feigheit?«, flüsterte er fast tonlos.
     »Natürlich Feigheit. Wir wissen, dass du damals die Ermittlungen geleitet hast, Genosse Oberst. Und als der Befehl von oben kam, hast du gehorcht und die Sache einfach zu den Akten gelegt.«
     Hombach wusste sofort, wovon die Frau sprach, und so versuchte er es auch gar nicht erst mit Ausflüchten.
     »Das stimmt«, gab er zu. »Es tut mir lei...«
     »Vergiss es, alter Mann«, fiel ihm die Stimme ins Wort und die kalte Wut darin war schlimmer, als wenn sie geschrien hätte. »Leidtun wird es dir erst, wenn wir zurückkommen und keine Namen von dir erfahren, verdammt leid sogar. Vielleicht denkst du ja, du hättest wenig zu verlieren, aber nur, weil du nicht weißt, was dich erwartet.«
     »Zeig es ihm, Mama«, bat das Kind ungeduldig. »Ich will, dass er schreit.«
     »Nein, Kindchen«, erwiderte die Frau und zum ersten Mal schwang in ihrer Stimme etwas Warmes, beinahe Fürsorgliches mit. »Wir brauchen ihn noch. Er muss uns helfen, diese Männer zu finden, und er wird uns helfen, nicht wahr, Genosse Oberst?«

     Hombach nickte hastig. Seine Kehle war wie zugeschnürt. Aus irgendeinem Grund machte ihm das Mädchen mehr Angst als die Frau, die ihn bedrohte. Kein normales Kind verhielt sich so...
     »Dachte ich mir’s doch«, sagte die Frau zufrieden. »Und weil dir so wenig Zeit bleibt, will ich dir noch den Ort verraten, an dem du anfangen solltest zu suchen.«
     »In Raunburg?”, presste Hombach mühsam heraus. Das war vielleicht unvorsichtig, aber er musste es wissen.
     »Kluges Kerlchen, soviel habt ihr also doch herausbekommen«, erwiderte die Stimme kalt. »Der Ort liegt in der Talstraße, falls die nicht inzwischen umbenannt wurde. Die Hausnummer kenne ich nicht, aber es ist einfach zu finden: das erste Haus nach dem Straßentunnel, unmittelbar am Waldrand. Es ist nicht besonders groß und unverputzt, mit roten Klinkern.«
     »Ich will da nicht hin!«, schrie das Kind plötzlich mit völlig veränderter Stimme. »Du hast es versprochen...«
     »Das musst du auch nicht, Kleines«, erwiderte die Frau sanft und da ihre Stimme jetzt aus der gleichen Richtung kam, nahm Hombach an, dass sie das Mädchen in den Arm genommen hatte. »Das wird der alte Mann für uns erledigen.«
     »Der da?« Es klang so abfällig, dass der Funken Mitgefühl, den Hombach eben noch empfunden hatte, sofort erlosch »Er hat sich in die Hosen gemacht.«
     »Er wird trotzdem hingehen«, erwiderte die Frau gleichmütig, »denn er weiß, was sonst mit ihm passiert. Nicht wahr, Genosse Oberst?«
     Hombach nickte ergeben. Er würde alles versprechen, wenn die beiden nur endlich verschwanden.
     »Dann bis bald, alter Mann«, sagte die Stimme zu seiner Erleichterung. »Und versuch ja nicht, dich vor der Zeit davonzumachen. Wir finden dich auch dort.«
     Aus irgendeinem Grund zweifelte der Atheist Walter Hombach keinen Moment an der Ernsthaftigkeit ihrer Drohung. Wo auch immer dieses Dort lag...
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