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Freefall - Die Wahrheit ist dein Tod
Verfasser: Jessica Barry (1)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1148)
VÖ: 27. Dezember 2019
Genre: Thriller (6466)
Seiten: 432
Themen: Fassade (364), Flugzeugabsturz (98), Gefahr (1122), Geheimnisse (4132), Lügen (993), Mütter (691), Rocky Mountains (88), Töchter (555), Überleben (200), Wahrheit (407), Wildnis (179)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Freefall - Die Wahrheit ist dein Tod« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 25. März 2020 um 11:54 Uhr (Schulnote 2):
» Free Fall Die Wahrheit ist dein Tod ist ein Roman der Autorin Jessica Barry. Er wird als Thriller eingeordnet, ist in meinen Augen aber eher ein Familiendrama mit einem Spritzer Thriller. Eine junge Frau die nach einem Absturz um ihr Leben läuft und eine Mutter die nicht glauben kann das ihr Tochter nicht mehr lebt und die nach und nach erfährt was ihre Tochter nach dem Abbruch des Kontaktes getan hat. Dabei entdeckt sie mehr als ihr lieb ist und gerät durch ihre Recherche in den Fokus von Allys Verfolgern.

Die Geschichte beginnt mit dem Absturz von Ally und wirft den Leser so direkt ins Geschehen. Erst nach und nach erhellt sich warum Ally direkt nach dem Absturz derartig reagiert wie es beschrieben wird. Eigentlich ist ihr Verhalten erst mal irritierend. Die Erzählperspektive wechselt zwischen Ally und ihrer Mutter Maggie, diese Wechsel sind klar erkennbar. In Allys Abschnitten gibt es immer wieder Rückblicke auf ihr Leben, die nach und nach erklären warum Ally sich in der aktuellen Lage befindet. Das mag für einige Leser irritierend sein, mir gefallen solche Kniffe und für mich war schnell erkennbar wann es um die Gegenwart bzw. Vergangenheit ging.

Maggie sperrt sich gegen den Gedanken das sie ihre Tochter verloren hat und lässt das Geschehen möglichst wenig an sich heran. Eine für mich verständliche Reaktion, wenn man plötzlich einen Menschen verliert, der einem wichtig ist. Relativ schnell erfährt man warum Maggie und Ally seit zwei Jahren keinen Kontakt mehr hatten und dies ist für mich auch plausibel.

Im Laufe der Geschichte gibt es einige unlogische Stellen, aber darüber sehe ich ganz gerne beim Lesen hinweg, ich bin da nicht kleinlich. Der Verfolger von Ally findet nur kurze Erwähnungen und bleibt konturlos und ohne Gesicht. Da hätte die Autorin mehr heraus holen können um die Spannung zu erhöhen.

Die Geschichte selber ist teilweise ein wenig langatmig erzählt und nervenaufreibende Spannung kommt nicht unbedingt auf, mir reichte der Spannungsbogen jedoch aus, um mich nicht zu langweilen und um erfahren zu wollen warum sich Ally in Gefahr gebracht hat. Das Finale des Buches fand ich durchaus überraschend und es ergaben sich daraus auch einige Erkenntnisse hinsichtlich der Ereignisse.

Insgesamt ein Buch das mir gefallen hat und das ich gut lesen konnte. Für Leser die atemlose Spannung lieben ist das Buch eher nichts. Es gibt keine wilden Verfolgungsjagden und auch keine verzweifelten Überlebenskämpfe in der Wildnis.«
  14      0        – geschrieben von manu63
Kommentar vom 4. Februar 2020 um 11:54 Uhr (Schulnote 3):
» Mit ein paar kleinen Schwächen

Die 30-jährige Ally ist die einzige Überlebende bei einem Flugzeugabsturz über den Rocky Mountains, der Pilot ist auf der Stelle tot. Sofort macht sie sich auf den Weg durch die Wildnis, weiß sie doch, dass ihr Gefahr droht. Währenddessen muss Maggies Mutter damit klarkommen, dass ihre Tochter das Unglück nicht überlebt haben könnte. Nachdem sie jahrelang keinen Kontakt mehr zu Ally hatte, will sie dennoch nicht an den Tod ihrer Tochter glauben. Fieberhaft taucht sie ein in Allys Vergangenheit und gerät dabei selbst in größte Gefahr.

Die Geschichte wird sowohl aus Allys wie auch aus Maggies Sicht aufgerollt und deckt immer mehr Geheimnisse auf, so dass der Leser zunehmend ein Bild erhält, was wirklich geschehen ist. Aber auch der Verfolger kommt immer wieder mal zu Wort, wenn auch sehr kurz. Das diffuse Gefühl der Gefahr schimmert bereits von Anfang an durch die Zeilen des Buches, wird aber mit zunehmend besser greifbar, bis das wahre Ausmaß endlich klar wird. Diese Diskrepanz allerdings zwischen der Andeutung der Gefahr, was anfangs viel zu vage bleibt, und der reellen Bedrohung hat mich auf den ersten Seiten des Buches abgeschreckt. Erst als ich mich hier durchgebissen hatte, konnte mich die Erzählung richtig packen, und ich fieberte mit beiden Frauen mit, um die Gefahr hinter diesen Geschehnissen aufzudecken. Dann auch konnte ich mich erst in Ally und Maggie einfühlen. Hier hätte ich mir gewünscht, dass der Spannungsbogen früher eingesetzt und angezogen hätte. Manche Ereignisse sind für mich auch nicht ganz nachvollziehbar und erscheinen unlogisch sowie gewollt aufgesetzt, aber das ist wohl Geschmackssache.

So ganz konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen, dennoch finde ich es für das Debüt einer Autorin kein schlechter Ansatz. Ich gebe eine verhaltene Empfehlung aus und vergebe 4 von 5 Sternen.«
  9      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 29. Januar 2020 um 15:41 Uhr (Schulnote 2):
» In einem kleinen Privatflugzeug stürzt die 31-jährige Allison Carpenter im Bundesstaat Colorado über den Rocky Mountains ab. Um sie herum ist nur Wildnis, der Pilot ist bei dem Crash ums Leben gekommen. Sie selbst hat überlebt, wenn auch mit einigen Verletzungen. Doch die Erleichterung hält nicht lange an, denn Verfolger sind ihr auf den Fersen und sie muss schleunigst von der Absturzstelle fliehen. Tausende von Kilometern entfernt, in Maine, erfährt Allys Mutter Maggie, dass ihre Tochter bei dem Unglück ebenfalls gestorben sein soll. Obwohl die beiden seit Jahren keinen Kontakt mehr haben, kann sie an einen Tod von Ally nicht so recht glauben. Was ist passiert? Maggie beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln – und bringt damit auch sich selbst in große Gefahr…

„Freefall – Die Wahrheit ist dein Tod" ist der Debütthriller von Jessica Barry.

Meine Meinung:
Das Buch besteht aus vielen recht kurz gehaltenen Kapiteln. Erzählt wird in der Ich-Perspektive abwechselnd aus der Sicht von Ally und der von Maggie. Zudem gibt es mehrere sehr knappe, kursiv gedruckte Einschübe aus der Sicht eines unbekannten Verfolgers. Im gegenwärtigen Geschehen wird im Präsens erzählt. Das trägt zum Spannungsaufbau bei. Zunehmend werden Rückblenden eingestreut, wobei sich das Tempus in diesen Passagen ändert. Der Aufbau funktioniert sehr gut.

Der Schreibstil ist anschaulich und lebhaft. Er differenziert zwischen den beiden Protagonistinnen. In Allys Kapitel dominieren vor allem zu Beginn kurze, teils abgehackte Sätze und Satzfragmente, was ihrer Situation sehr angemessen ist. Maggies Kapitel sind ausschweifender erzählt, was zu ihrem Charakter passt. Es gibt einige schiefe Bilder, die den Lesefluss aber nicht stören. Der Einstieg in die Geschichte ist sehr abrupt, aber gelungen.

Gut gefallen hat mir, dass wir es bei Ally mit einer Protagonistin mit Schwächen und Fehlern zu tun haben. Sie macht eine zweifache Entwicklung durch, die zwar ein wenig überzeichnet, aber dennoch nicht völlig unglaubwürdig wirkt. Ihr Charakter bleibt lange Zeit ambivalent, obwohl ihre Gefühlslage recht gut deutlich wird. Bei Maggie handelt es sich um eine Person, die warmherzig dargestellt wird und mir auf Anhieb sympathisch war.

In der Geschichte werden zwei Hauptthemen verfolgt. Einerseits geht es um die Flucht und Verfolgung Allys, also um den Grund dafür, warum man ihr nach dem Leben trachtet. Andererseits geht es um die Mutter-Tochter-Beziehung, also den Konflikt zwischen Maggie und Ally und damit auch die Frage, ob sich beide wieder annähern können. Es ist definitiv ein Pluspunkt, dass es das Buch schafft, beides auf gekonnte Weise miteinander zu verknüpfen. Somit bleibt die Geschichte nicht eindimensional, sondern ist vielschichtig und abwechslungsreich. Zudem bringt der Mutter-Tochter-Zwist eine emotionale Komponente.

Bis mindestens zum letzten Viertel ist die Geschichte überraschend, enthält falsche Fährten und wirft einige Fragen auf. Alles zusammen erhält die Spannung konstant aufrecht. Zum Schluss hin fällt die Story jedoch sehr ab. Nicht nur dass die Handlung in den letzten Kapiteln arg konstruiert und nicht besonders schlüssig anmutet: Auch die Auflösung hat mich in mehrfacher Hinsicht enttäuscht. Die Ursache dafür, dass Ally fliehen muss, ist recht klischeehaft und unoriginell. Zufälle reihen sich aneinander, die Handlung wird immer realitätsferner. Zudem wird klar, dass die Autorin mit gezinkten Karten spielt. Mehrere Formulierungen aus dem ersten Teil ergeben keinen Sinn, wenn man die Auflösung kennt.

Das für das Genre typische Cover passt inhaltlich gut und trifft meinen Geschmack. Auch der deutsche Titel, der sich am amerikanischen Original orientiert, ist treffend.

Mein Fazit:
„Freefall – Die Wahrheit ist dein Tod" von Jessica Barry ist ein Thriller, der mich größtenteils gut unterhalten hat. Leider hat die Geschichte mehrere Schwächen, die das Lesevergnügen vor allem zum Ende hin trüben.«
  16      0        – geschrieben von milkysilvermoon
Kommentar vom 14. Januar 2020 um 6:37 Uhr (Schulnote 2):
» Die dreißigjährige Ally überlebt als Einzige den Absturz eines kleinen Privatflugzeugs in den Rocky Mountains. Sie ist verletzt und völlig auf sich gestellt. Sie weiß, dass sie den Absturzort schnell verlassen und sich durch die unwegsame Wildnis kämpfen muss. Denn schon bald wird man nach ihr suchen, um sicherzustellen, dass niemand das Unglück überlebt hat. Verzweifelt nimmt sie den Kampf ums Überleben auf. Allys Mutter Maggie, die jahrelang keinen Kontakt zu ihrer Tochter hatte, will nicht glauben, dass Ally tot ist. Sie beginnt Nachforschungen anzustellen. Dabei erfährt sie einiges über ihre Tochter. Diese scheint nicht mehr der Mensch zu sein, den Maggie gekannt hat. Doch Allys Mutter lässt sich nicht beirren und ahnt nicht, dass sie dadurch selbst in große Gefahr gerät.

Der Einstieg in die Handlung gelingt mühelos, denn Jessica Barry versteht es vom ersten Moment an, das Interesse an dem Flugzeugabsturz und seinen Hintergründen zu wecken. Man ist dadurch sofort mitten im Geschehen und kann sich ganz darauf einlassen. Dabei betrachtet man die Ereignisse aus wechselnden Perspektiven. Zum einen schaut man Abby bei ihrem Kampf durch die Wildnis zu und erfährt dabei nach und nach etwas aus ihrer Vergangenheit. In der anderen Perspektive steht Maggie, die Mutter von Abby, im Zentrum der Ereignisse. Auch hier erfährt man nicht nur wie sie mit den aktuellen Ereignissen umgeht, sondern bekommt Puzzleteile aus der gemeinsamen Vergangenheit präsentiert.

Die ständig wechselnden Perspektiven, die häufig an entscheidenden Stellen stoppen, sorgen für ein hohes Tempo, das durchgehend gehalten werden kann. Atemlos verfolgt man die Ereignisse und fragt sich ständig, was passiert ist und wie es nun weitergehen wird. Dabei tappt man lange Zeit im Dunkeln und wird zum Miträtseln angeregt. Die Charaktere wirken dabei so lebendig, dass man gebannt in die Handlung eintaucht. Die bereits früh aufgebaute Spannung kann nicht nur durchgehend gehalten werden, sondern steigert sich im Verlauf stetig, um am Ende in einem rasanten Finale zu gipfeln. Zugegebenermaßen werden erfahrene Thrillerleser die Zusammenhänge schon vor dem großen Showdown erahnen, dennoch wird man durchgehend spannend unterhalten.

Ein temporeicher Pageturner, den man, einmal angefangen, kaum noch aus der Hand legen mag.«
  13      0        – geschrieben von KimVi
Kommentar vom 11. Januar 2020 um 16:17 Uhr (Schulnote 1):
» Ein Thriller, der einen an jede Seite fesselt

In den Rocky Mountains stürzt ein Flugzeug ab. Beide Insassen kommen ums Leben. Zumindest gehen die Behörden davon aus. Doch Ally hat überlebt. Nun ist sie auf der Flucht. Denn in den Bergen ist noch jemand unterwegs, der ihr nach dem Leben trachtet.
Auf der anderen Seite der USA muss Maggie sich mit dem vermeintlichen Tod ihrer Tochter auseinandersetzen, zu der sie seit zwei Jahren keinerlei Kontakt mehr hatte. Ungläubig stellt sie Nachforschungen an, und muss erkennen, dass ihre Tochter sich in den vergangenen Jahren sehr verändert hat. Je weiter sie nach der „neuen“ Ally forscht, desto tiefer gerät sie in eine Intrige um Macht, Geld und Einfluss, und muss schließlich um ihr eigenes Leben fürchten.

Hier handelt es sich um den Debütroman von Jessica Barry. Und um es vorweg zu nehmen: er ist mehr als gelungen.
Die Autorin hält sich nicht mit einer Vorgeschichte auf, sondern wirft ihre Leser quasi direkt in die Handlung und damit in den Absturz in den Bergen hinein. Erst nach und nach erfahren wir Ally’s Geschichte und den Grunde für den Flug und den Absturz. In zwei Handlungssträngen erzählt die Autorin die haarsträubende Geschichte aus Sicht von Ally und von ihrer Mutter Maggie. Dabei kommt es am Ende der einzelnen Kapitel immer wieder zu kleinen Cliffhangern, die einen förmlich dazu zwingen weiterzulesen. Auch wenn der Schreibstil nicht actiongeladen ist, so musste ich an einigen Stellen doch manchmal etwas schlucken. Action, Spannung und neutrale Erzählung finden hier ein gelungenes Gleichgewicht.
Wer Thriller mag, der wird sich auch von „Freefall“ einen eigenen Eindruck machen müssen. Ich jedenfalls habe eine neue Lieblingsautorin gefunden und kann den nächsten Roman von Jessica Barry kaum erwarten. Mit diesem Debüt hat sie einen Start hingelegt, der großes erwarten lässt am Thrillerhorizont.«
  14      0        – geschrieben von SaBineBe69
 
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