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TASCHENBUCH
 
Verrat
Verfasser: Ariana Lambert (4)
Verlag: Brighton (56)
VÖ: 6. Dezember 2019
Genre: Kriminalroman (7500)
Seiten: 250 (Taschenbuch-Version), 158 (Kindle-Version)
Themen: Anwälte (724), Auftrag (960), Dublin (68), Ermittlungen (1281), Intrigen (1209), Irland (383), Verrat (1057)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Eine Berliner Anwältin wird nach Dublin gerufen, um bei der Suche nach einem verschwundenen Kind zu helfen. Alle Spuren werfen mehr Rätsel auf und keine ist wirklich vielversprechend. Eine spannende Suche mit der irischen Garda durch Dublin.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Ariana Lambert für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Ariana Lambert gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Anna hörte aufmerksam zu. Sechs Tage waren eine lange Zeit. Die meisten vermissten Kinder, vor allem im pubertären Alter, tauchen nach einigen Tagen wieder auf. Viele waren einfach nur bei Freunden, hauten ab, um auf ein Konzert zu gehen, oder Ähnliches.
     „Was sagt Kilian? Weiß er irgendwas?“, fragte sie die beiden.
     Ohne Zögern antwortete ihr der Garda. „Er hat ihn leider nicht gesehen. Er war, wie gesagt, in der Schule. Das haben wir überprüft.“
     Katharina ergänzte: „Als er nach Hause kam und nichts zu Eóins ...“ Sie suchte nach dem richtigen Wort. „... Fernbleiben sagen konnte, habe ich die Garda informiert.“
     „Und das ist auch glaubhaft? Ich meine, Sie glauben ihm, dass er nicht weiß, wo sein Bruder ist, wo er hinwollte? Eóin erwähnte ihm gegenüber nichts?“
     „Nein, ich habe Kilian mehrfach gefragt. Immer wieder habe ich ihm gesagt, er soll nachdenken, ob ihm nicht doch irgendetwas einfällt. Er weiß, dass uns jede Kleinigkeit weiterhelfen würde. Aber ...“, sie legte eine kurze Pause ein, schüttelte energisch den Kopf und atmete tief ein und aus. „... aber nichts. Nein, Kilian war ebenso geschockt wie wir vom Verschwinden seines Bruders. “
     „Okay.“ Anna machte sich eine Notiz in ihr Notizbuch. Sechs Tage. Das war verdammt lange. Ohne eine positive Spur. „Sie sagten, es gebe eine Spur und zwei Durchsuchungen?“
     Black nahm einen Schluck Kaffee. „Genau. Auf dem Weg zwischen Schule und seinem Zuhause wohnt ein Mann, mit dem die Jungs viel Kontakt haben. Ein Busfahrer. Bogdan Sukau, mit k. Anfänglich eine vielversprechende Spur. Zwei Hausdurchsuchungen. Ohne Erfolg.“
     Die Worte erreichten Anna wie ein Baseballschläger, der ihr von hinten auf den Kopf geschlagen wurde. Kleine, weiße Punkte flimmerten vor ihren Augen. Ein Rauschen, begleitet von einem hohen piependen Ton, dröhnte in ihrem rechten Ohr. Gleichzeitig fühlte sich das Steak in ihrem Magen an, als hätte es sich in einen riesigen Gummiball verwandelt, der schwer gegen ihre Eingeweide drückte und sich immer mehr aufblähte. Kurzzeitig fürchtete sie, sich übergeben zu müssen, doch das verging zum Glück nach wenigen Sekunden wieder.
     „Bogdan Sukau, mit k“, murmelte sie vor sich hin. Etwas lauter fügte sie hinzu: „Ein polnischer Busfahrer.“ Sie starrte auf ihre Hände auf dem Tisch.
     Black schaute sie verwundert an. „Ja, ein polnischer Busfahrer“, sagte er leise und bedächtig. „Woher wissen Sie das?“
     Unfähig zu antworten, starrte Anna nach wie vor reglos auf ihre Hände. Ein polnischer Busfahrer. Die Worte krochen wie ein eiskalter Schauer ihren Nacken entlang.
     Polnischer.
     Busfahrer.
     Bogdan.
     Sukau.
     Mit k.
     Die Erinnerung attackierte sie genauso, wie der Bus es damals getan hatte.
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