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Was sie nicht wusste
Verfasser: Nicci French [Nicci Gerrard] (21) und Nicci French [Sean French] (21)
Verlag: Bertelsmann (455)
VÖ: 16. Dezember 2019
Genre: Thriller (6060)
Seiten: 448
Themen: Fehler (298), Gefahr (924), Mord (5175), Vertrauen (862), Wahrheit (381)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Schon seit mehr als zwei Jahrzehnten begeistert das englische Autoren-Ehepaar Nicci Gerrard und Sean French unter dem gemeinsamen Pseudonym »Nicci French« seine Fans. In den vergangenen zehn Jahren taten die beiden dies vornehmlich durch ihre Reihe über die Psychotherapeutin Frieda Klein. Diese ist nun seit einer Weile zu Ende, und gestern ist mit »Was sie nicht wusste« das erste Werk der »Post-Frieda-Ära« erschienen. Für die Veröffentlichung in deutscher Sprache zeichnet sich der C. Bertelsmann Verlag verantwortlich. Das Buch ist 448 Seiten lang und hat einen Preis von sechzehn Euro. Als E-Book ist es schon ein paar Tage länger zu bekommen, hierfür ist ein Preis von 12,99 Euro zu zahlen. Eine ungekürzte Hörbuchausgabe mit einer Spielzeit von 13:24 Stunden wurde von Schauspielerin und Sprecherin Susanne Schroeder eingelesen.

Auch in dem neuen Buch, das dieses Mal nicht als Teil einer Reihe geplant ist, hat das Autorenduo eine eine Frau in den Mittelpunkt gerückt. Diese trägt den Namen Neve Connolly (in der Online-Buchbeschreibung des Verlags versehentlich mal mit einem N, mal mit Doppel-N im Nachnamen), ihres Zeichens eine als vertrauenswürdig angesehene Kollegin, Freundin, Mutter und Frau. Wie jeder Mensch ist sie nicht ganz fehlerfrei und hat sich einige Schnitzer geleistet, manche unbewusst, manche bewusst. Einer der Letztgenannten sorgt nun dafür, dass ihr Leben und das ihres Umfeld eskaliert und Menschen in Gefahr geraten. Es gibt dennoch gute Gründe, um weiter nicht die Wahrheit zu sagen.

Die Buchbeschreibung bleibt ein wenig kryptisch und zurückhaltend. Beim englischen Original, das den Titel »The Lying Room« trägt, wurde ein wenig mehr preisgegeben, wenngleich dies über den eigentlich Verlauf des Buchs auch nicht viel verrät. Wer diese Details trotzdem nicht erfahren möchte, der möge mit dem nächsten Absatz fortfahren. Für alle anderen sei kurz das Folgende angedeutet: Neve ist nun schon seit vielen Jahren mit ihrem reichlich überarbeiteten Ehemann verheiratet, es hat sich eine anstrengende Routine eingeschlichen, und auch das Verhältnis zu ihren Kindern kriselt. Deshalb hat sie einen zweiten Mann in ihr Leben gelassen: Saul, ihren Geliebten. Diesen findet sie eines Tages auf brutale Weise ermordet vor. Natürlich wird anschließend ermittelt, was vorgefallen ist, und dies bringt das große Geheimnis, das sie hegen muss, in Gefahr.

»Was sie nicht wusste« geht thematisch und storytechnisch in eine recht andere Richtung als die Frieda-Klein-Romane, was eine gute Entscheidung gewesen sein dürfte, denn nach so vielen Jahren und so vielen Büchern wäre es unweigerlich zu vielen Versuchen von Lesern gekommen, die Bücher miteinander zu vergleichen und gegeneinander aufzuwiegen, was für das neue Buch fast zwangsläufig negativ ausgegangen wäre. So liest sich das Ganze viel unvoreingenommener, und tatsächlich haben die beiden Autoren hier ein weiteres gutes Buch zu Papier gebracht. Die Geschichte lebt insbesondere von ihren Personen, dem tiefen Blick in ihre vielschichtigen Seelen und von ihrem Zusammenspiel, in diesem Fall insbesondere dem von Neve und dem Chief Inspector, der auf den Fall angesetzt wird. Was sich daraus ergibt, ist ein spannendes Buch mit einem tiefgehenden psychologischen Anstrich, das intensiv erzählt wird und in seiner Machart unverbraucht und frisch wirkt. Die beiden Autoren haben nicht auf großes Spektakel gesetzt, sondern einen bis zum Ende gut durchdachten Plot gesponnen, der sich keine Durchhänger leistet. Man kann »Was sie nicht wusste« vielleicht nicht als einen richtigen neuen Meilenstein in der Autorenkarriere von Nicci French einordnen, aber es ist auf jeden Fall ein guter Anfang, um Frieda Klein hinter sich zu lassen und sich von ihr zu lösen, denn das Buch beweist, dass Nicci Gerrard und Sean French die Psychotherapeutin nicht brauchen, um unterhaltsame und fesselnde Geschichten zu erzählen.
– geschrieben am 14. Januar 2020 (4/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz