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Schutzpatrone
Verfasser: Rudolf Trink (2)
Verlag: Herzsprung (6)
VÖ: 14. April 2019
Genre: Kriminalroman (10143)
Seiten: 226
Themen: Mord (7728), Niederösterreich (8), Österreich (405), Zeugen (422)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 18. Dezember 2019 um 18:43 Uhr (Schulnote 2):
» Der Kuhmann, der Teufel und eine Kiste.

Ein Kuhmann, der Teufel und eine Kiste spielen eine wichtige Rolle in „Schutzpatrone. Ein Rumpler-Rosamunde-Krimi“ von Rudolf Trink. Erschienen ist dieser 226-seitige Kriminalroman im April 2019 im Herzsprung-Verlag.

Als es in Wien zu einer Mordserie an Obdachlosen kommt, wird der pensionierte „Krimineser“ Johann Rumpler zur Hilfe gerufen. Der einzige Mordzeuge: ebenfalls ein Obdachloser, der zurzeit in der Psychiatrie weilt. Obwohl es anfangs scheint, als gäbe dieser nur wirren Unsinn von sich, liefert er Rumpler alsbald wichtige Hinweise, die es nur noch zu entschlüsseln gilt. Zusammenhänge zum Verschwinden einer jungen Frau und dem vermeintlichen Selbstmord eines Zeugen tun sich auf und führen den alten Kommissar ins Waldviertel, wo es zu einem spannenden Showdown kommt.

Dass Rudolf Trink Österreicher ist, spürt man in diesem Krimi von Anfang bis Ende. Großen Wert legt er auf das Lokalkolorit, egal ob es sich um Wiener Kaffeehaus-Szenen oder das bekannte Waldviertel handelt. Auch sprachlich wähnt man sich gleich im Alpenland. Der Text ist gespickt mit österreichischen Ausdrücken (besonders gut hat mir der Ausdruck „Fleischhauerei“ gefallen), die Dialoge sind in einem moderaten Dialekt gehalten … alles in allem Österreichflair pur, was trotz allem auch Hochdeutschsprechenden keine allzu großen Probleme bereiten sollte – ich jedenfalls habe diese Atmosphäre genossen. Außerdem runden kulinarische Ausflüge, Rumpler ist ein Gourmet, diese kleine Österreichreise ab – wobei ich gestehen muss, dass mir ihre Ausführungen an einigen Stellen zu langatmig erschienen. Ansonsten lässt sich der Text flüssig lesen, und auch an lustigen Elementen fehlt es nicht (ich sage nur: „Kevin“); lediglich einige Dialoge sind recht kleinschrittig gestaltet, was ebenfalls für Längen sorgt.

Verläuft die Handlung im ersten Teil des Romans eher ruhig, ohne dass es allerdings an Spannung fehlt, wird sie in der zweiten Romanhälfte, als Rumpler ins Waldviertel reist, actionreicher, bis es zur finalen Konfrontation mit den Verbrechern kommt – die dann auch den Titel „Schutzpatrone“ erklärt. Positiv angemerkt sei zudem, dass die Auflösung des Falls am Schluss noch einmal detailliert dargestellt wird, indem der Kriminalist seine Gedankengänge während der Ermittlungsarbeiten zusammenfasst. Am Ende bleiben bei den Leser/innen also keine Fragen offen.
Die Charaktere in diesem Roman sind liebevoll und authentisch gestaltet, obgleich mir Rumpler selbst an einigen Stellen etwas „trocken“ erschien – insbesondere in Bezug auf seine Freundin, Alma. Hier hätte der Autor den beiden ruhig etwas mehr „Leben“ einhauchen können. Sehr gut gefallen indes haben mir die Szenen mit seiner Katze, Rosamunde, weil deren Beziehung zu ihrem Herrchen so authentisch dargestellt ist wie nur möglich.

Hervorzuheben bleibt noch, dass der Autor die Kasperlefigur, die auf dem Cover zu sehen ist, einst selbst geschnitzt und das Cover gemeinsam mit seiner Tochter entworfen hat. Man merkt auch hier, mit wie viel Herzblut und Liebe Rudolf Trink seine Krimis gestaltet.

Insgesamt konnte mich dieser Kriminalroman, sieht man von den oben genannten kleinen Kritikpunkten ab, wirklich überzeugen, und ich würde mich über eine Fortsetzung der Krimireihe, die auch geplant ist, freuen. Mit dreieinhalb von fünf Lesesternchen empfehle ich dieses Buch gerne zur Lektüre weiter.«
  11      0        – geschrieben von ElisabethB.
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