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TASCHENBUCH
 
Das Highborn-Projekt 3 - Katzenseele
Verfasser: Melissa Ratsch (12)
Verlag: Eigenverlag (14423)
VÖ: 1. Dezember 2019
Genre: Fantasy (10484) und Romantische Literatur (18111)
Seiten: 394 (Taschenbuch-Version), 254 (Kindle-Version)
Themen: Gentechnik (40), Geschwister (251), Gestaltwandler (659), Pharmaindustrie (48), Puma (19), Tierärzte (158)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Das Highborn-Projekt (3)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Dezember 2019 nominieren
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Angeschossen und dem Tod näher als dem Leben, wird ein Puma von einem jungen Tierarzt gefunden und in seine Praxis gebracht.Vincent Osborn ahnt nicht im Geringsten, dass die Raubkatze auf seinem Operationstisch kein gewöhnliches Tier ist. Als unvermittelt eine Gruppe Fremder in seiner Praxis auftaucht, die behaupten mit dem Puma blutsverwandt zu sein, will Vincent schon die Polizei rufen. Doch dann verwandelt sich die Raubkatze tatsächlich in einen Menschen: Felina heißt die schöne junge Frau und Vincent muss erfahren, dass sie und ihre Geschwister das Ergebnis von illegalen Genexperimenten sind. Der verantwortliche Pharmakonzern lässt nichts unversucht sein Eigentum zurück zu bekommen und bedroht mit perfiden Methoden das Leben der Hybrid-Geschwister.

Wo ist Vincent da nur hineingeraten? Wird er den Geschwistern helfen können? Und warum bekommt er Felina nicht mehr aus seinen Gedanken?
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Melissa Ratsch für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Melissa Ratsch gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Nun wurde die Tür direkt zu ihrem Verließ geöffnet und der Schein einer Taschenlampe schwenkte durch das Dämmerlicht. Die Schritte wurden lauter, näherten sich ebenso wie der tanzende Lichtkegel.
     Die Ohren angelegt, die Lefzen erhoben und die Krallen ausgefahren kauerte sich Felina noch tiefer in die Ecke und wartete auf ihre Kerkermeister. Wartete darauf die nächste Gelegenheit zu nutzen wieder zu entkommen.
     Oder den letzten Schritt zutun und sich die Pulsadern aufzubeißen. Denn wieder hier zu sein, das war kein Leben. Das war endlose Folter.
     Der Lichtkegel war nun kleiner geworden, die Schritte lauter und jeden Augenblick musste es soweit sein. Nur noch einige Herzschläge

Ein Mann trat in ihr Sichtfeld – immer waren es Männer gewesen, die die schlimmsten Experimente gemacht hatten. Neues Adrenalin wurde in Felinas Blutbahn gepumpt und ließ für einige Augenblicke sogar den Schmerz in den Hintergrund treten.
     Mit einem Laut der Überraschung blieb er vor ihrem Käfig stehen und sah sie an, das Licht der Taschenlampe blendete sie kurz, ehe er den Strahl auf ihre Brust richtete und sie mit ihrem einen Auge wieder etwas sehen konnte.
     Ihn sehen konnte.
     Er sah gar nicht so aus wie die Wissenschaftler, die sie bisher gesehen hatte. Keine weiße oder grüne Kleidung, die unförmig an den schmalen oder fetten Körpern hing.
     Nein, dieser Mann trug Turnschuhe, verwaschene Jeans und einen weißen Pullover, dessen Ärmel er bis über die Ellenbogen hochgekrempelt hatte. Er sah fit aus, hatte leicht gebräunte Haut. Ganz so, als würde er nicht nur tagein tagaus in einem Labor vor Blut- und Gewebeproben sitzen, die er zuvor aus ihrem Körper geschnitten hatte.
     Sein Haar war eigenwillig gewellt, die Farbe konnte sie im Zwielicht nicht ausmachen. Ebenso wenig wie die Farbe seiner Augen. Nur dass sie dunkel waren, vielleicht auch weil seine Pupillen vor Überraschung geweitet waren. Er war jung, doch das hatte nichts zu bedeuten. Alt oder jung, so viele verschiedene Menschen hatten Felina und ihren Geschwistern schon wehgetan.
     Eine neuerliche Welle von Desinfektionsmittel schwappte über ihre Geruchsnerven und riss sie aus ihren verrückten Gedanken.
     Sie kauerte sich zusammen, bleckte die Zähne und fauchte.
     „Hey Goldstück, ganz ruhig“, sagte der Mann und hob die Hand, die nicht die Taschenlampe hielt.
     Felina knurrte nur noch bösartiger. Diejenigen, die ihr Kosenamen gegeben hatten, waren die schlimmsten gewesen.
     „Eigentlich solltest du noch betäubt sein“, sagte er ruhig, völlig unbeeindruckt von ihrem Knurren.
     Innerlich musste Felina bei seinen Worten höhnisch grinsen. Der Neuling hatte sich wohl in der Dosierung geirrt. In ihren Organismus waren in ihren dreiundzwanzig Lebensjahren schon so viele Narkose- und Betäubungsmittel gepumpt worden, dass eine normale Dosis nicht mehr lange hielt. Ihr Körper hatte gelernt es schneller abzubauen.
     Der Mann, der von ihrem inneren Monolog nichts ahnte, neigte den Kopf zur Seite als würde er nachdenken. Er murmelte etwas vor sich hin, dass sie selbst mit ihrem ausgezeichneten Gehör nicht verstehen konnte. Offenbar war er mit der Situation überfordert, was Felina stutzig machte.
     „Was mach ich denn jetzt mit dir?“, fragte er und seufzte.
     Als er so ausatmete trug der Luftstrom einen neuen Geruch zu ihr hinüber. Unwillkürlich und trotz der Schmerzen in ihrem Brustkorb atmete Felina tiefer ein, erhaschte frische Minze und warme Haut
     und die Katze in ihr wurde ganz aufgeregt.
     Was zur Hölle?!
     Dieser Mann war der Feind, er wollte sie foltern, sezieren und wer weiß welche Grausamkeiten noch! Sie konnte sich nicht wünschen sich an seinen Beinen zu reiben, seine Hand in ihrem Fell zu haben und seinen Geruch direkt von seinem Hals einzuatmen! Das war Irrsinn!
     Gestresst von dem verrückten Gebaren ihrer Katze knurrte Felina nur noch lauter.
     „Ganz ruhig, Goldstück“, sagte er sanft. „Du solltest dich nicht bewegen, es ist mir ein Rätsel wie du das überhaupt schaffst. Wenn du dich nicht wieder hinlegst werden die Klammern rausfallen und du verblutest mir hier. Dann wäre doch alle Arbeit umsonst gewesen.“
     Alle Arbeit, alle Arbeit?!
     Dieser sadistische Mistkerl! Betörender Geruch oder nicht, wenn Felina könnte würde sie ihm auf der Stelle die Kehle durchbeißen! Sie war keine Arbeit, sie war ein fühlendes Wesen und sie hatte frei sein dürfen! Niemals, niemals, niemals wieder würde sie für kranke Experimente und Forschungen herhalten!
     Eine Sekunde der Wehmut mischte sich in ihren rasenden Zorn. Sie dachte an ihre Geschwister, die sie nun nie wiedersehen würde. An Ursyns treue Augen, Lycans beschützende Art und Canys Sanftheit, die in den letzten Jahren immer mehr aus ihr herausgefoltert worden war.
     Es tut mir leid, dachte sie bitter. Sie wandte den Blick von dem fremden Wissenschaftler ab, schloss ihr Maul um den Infusionsschlauch und zog kräftig daran. Heißer Schmerz schoss in ihre Gliedmaße – und Blut pulste heiß und schwallartig aus der offenen Vene.
     Doch das reichte noch nicht, sie biss auch in den anderen Vorderlauf. Ein Jaulen löste sich aus ihrer Kehle, während sie ihr eigenes Blut schmeckte. Ihr hektischer Herzschlag beförderte das Blut schnell aus den Wunden, so dass sich nach wenigen Sekunden bereits eine Lache unter ihr bildete.
     Wie durch Watte hörte sie den Ausruf des Mannes: „Nein, was machst du denn da?!“
     Euch einen Strich durch die Rechnung, dachte Felina grimmig. Sie hob den Kopf und sah zu dem Mann, wurde wieder geblendet von der Taschenlampe und schloss das eine Auge. Ihr Körper begann schon sich leicht anzufühlen, die ersten Anzeichen des massiven Blutverlusts.

     Sie hörte wie der Mann hektisch nach etwas kramte, hörte ein Klirren und ein Schaben
     und fühlte dann einen Stich in der Seite.
     Verwirrt und desorientiert sah sie hoch und erkannte, dass der unbekannte Mann zu ihr in den Käfig gekommen war. Er kniete neben ihr und sah sie mit erschrockenem Gesichtsausdruck an. Jetzt konnte Felina auch erkennen, dass seine Augen braun waren. Ein warmes Dunkelbraun.
     Aber war er denn verrückt? Sie war bereits zu benebelt um ihm zu schaden, doch warum war er das Risiko eingegangen? Hatte er solche Angst vor dem Leiter des Labors, wie Felina diesen hasste? Und was hatte er mit ihr gemacht?
     Immer verschwommener wurden Felinas Gedankengänge. Etwas in weiter Ferne lockte sie, versprach ihr ewigen Frieden und sie stürzte sich mit Begeisterung hinein. Dieses Mal, dieses Mal würde es zu Ende sein.
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