Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
42.589 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »ceren-79«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
Das Highborn-Projekt 3 - Katzenseele
Verfasser: Melissa Ratsch (12)
Verlag: Eigenverlag (14383)
VÖ: 1. Dezember 2019
Genre: Fantasy (10457) und Romantische Literatur (18081)
Seiten: 394 (Taschenbuch-Version), 254 (Kindle-Version)
Themen: Gentechnik (40), Geschwister (250), Gestaltwandler (659), Pharmaindustrie (48), Puma (19), Tierärzte (157)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Das Highborn-Projekt (3)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Dezember 2019 nominieren
BLOGGERNOTE DES BUCHS
noch nicht bewertet
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1
0%
2
0%
3
100%
4
0%
5
0%
6
0%
Eine Durchschnittsnote wird erst angezeigt, wenn 10 Stimmen abgegeben wurden.
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Angeschossen und dem Tod näher als dem Leben, wird ein Puma von einem jungen Tierarzt gefunden und in seine Praxis gebracht.Vincent Osborn ahnt nicht im Geringsten, dass die Raubkatze auf seinem Operationstisch kein gewöhnliches Tier ist. Als unvermittelt eine Gruppe Fremder in seiner Praxis auftaucht, die behaupten mit dem Puma blutsverwandt zu sein, will Vincent schon die Polizei rufen. Doch dann verwandelt sich die Raubkatze tatsächlich in einen Menschen: Felina heißt die schöne junge Frau und Vincent muss erfahren, dass sie und ihre Geschwister das Ergebnis von illegalen Genexperimenten sind. Der verantwortliche Pharmakonzern lässt nichts unversucht sein Eigentum zurück zu bekommen und bedroht mit perfiden Methoden das Leben der Hybrid-Geschwister.

Wo ist Vincent da nur hineingeraten? Wird er den Geschwistern helfen können? Und warum bekommt er Felina nicht mehr aus seinen Gedanken?
Lesermeinungen (0)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Melissa Ratsch für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Melissa Ratsch gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Mit einem Gefühl aus Schock, Unglauben und sanfter Schwerelosigkeit schloss Felina die Augen und wartete auf den Aufprall, der ihr wohl alle Knochen im Leib brechen würde.
     So sollte ihr Leben also zu Ende gehen.


Kapitel 2


Das nächste, was Felina wahrnahm, waren Schmerzen.
     So furchtbare Schmerzen, dass sie sich wünschte doch gestorben zu sein. Sie fühlte mehrere Schnittwunden auf ihrem Körper, ihr linkes Vorderbein, die rechte Hüfte und das rechte Hinterbein standen regelrecht in Flammen. Ihre Ohren klingelten und sie konnte nur ein Auge öffnen, das andere war zugeschwollen und sie konnte das Lid nicht heben.
     Immerhin lag sie auf einer weichen Matte, die sich ihrem auf der Seite liegenden Körper anpasste und so möglichst wenig Druck auf ihre Glieder ausübte. Doch als Felina versuchte den Kopf zu heben um sich umzusehen wurde sie von heftigem Schwindel erfasst.
     Ihre Kehle war wie ausgedorrt und auch sie schmerzte, als Felina trocken schluckte. Am liebsten hätte sie aufgehört zu atmen, da auch ihre Rippen sich gequetscht anfühlten. Sie versuchte vorsichtig tiefer einzuatmen um den Schwindel los zu werden – und versteifte sich.
     Dieser Geruch, alles nur das nicht!
     Es roch nach Alkohol, Jod und etwas Chemischem. Felina drehte sich der Magen um, sie würgte trocken und bekam dabei Tränen in die Augen.
     Sie hatten sie gefunden!
     Irgendwie musste sie den Sturz überlebt haben, die Erinnerung war verschwommen und ihre Kopfschmerzen verstärkten sich wenn sie versuchte sich daran zu erinnern. Da waren Blätter gewesen, Äste die ihren Sturz gedämpft hatten
     Doch anschließend versank alles in Felinas Kopf in nebliges Chaos.
     Ganz offensichtlich hatte man sie gefunden und zurück in die Hölle der ConPharm Laboratorien gebracht. Felina öffnete das eine Auge und sah sich in dem Dämmerlicht des Raums um. Das, was sie von ihrem Käfig sehen konnte, erkannte sie nicht wieder, doch das musste nichts heißen. Garantiert hatten die Sadisten neue Zellen für sie gebaut. Der enge Raum erinnerte eher an eine Gefängniszelle, drei der vier Wände waren mit grauen Ziegeln gemauert. Auf der vierten Seite befand sich statt Gittern ein Maschendrahtzaun.
     Der Boden war weiß gefliest – das kannte sie. Das Material war pflegeleicht, man konnte einfach mit einem Schlauch Blut und sonstige Körperflüssigkeiten davon wegspritzen.
     Ihr Herz schlug immer schneller in ihrer Brust. Darüber hinaus konnte Felina nichts hören. Kein leises Piepen oder Brummen von Maschinen und Geräten, niemand der sich hinter Spiegelwänden unterhielt. Letzteres konnte sie von ihrer Position am Boden nicht ausmachen, genauso wenig wie Überwachungskameras.
     Felina war offensichtlich alleine.
     Was wollten sie hier nur mit ihr tun?
     Nochmal atmete sie tief ein, versuchte etwas Anderes zu riechen als das widerwärtige Desinfektionsmittel, von dem ihr ganz schlecht wurde. Da war noch etwas
     eine Ahnung von Fell. Felinas Magen zog sich zusammen. Hatten sie etwa auch die anderen geschnappt? Ursyn, Lycan oder – bitte nicht – Canys?
     Ein Wimmern löste sich aus ihrer trockenen Kehle und sie schloss wieder das Auge. Sie hatten sich mit ihrem Plan so viel Mühe geben, vor allem Ursyn. Ohne ihn hätten sie nie die Chance auf Flucht gehabt. Er hatte die Lücke in der Überwachung gefunden, die diese Bastarde nach der Änderung der Sicherheitsprotokolle übersehen hatten.
     Protokolle, die nur geändert worden waren, weil

Nein, dachte Felina und zwang ihre Gedanken fort von diesen düsteren Erinnerungen. Sie hatte unzählige solcher Erinnerungen, sie quälten sie oft nachts, doch diese eine war besonders grausam. Und Felina wollte nicht in den letzten Minuten ihres Lebens ausgerechnet daran denken.
     Bevor sie ihrem Leben ein Ende bereitete wollte sie angenehme Gedanken haben. An ihre Familie, an die wenigen Augenblicke des glücklichen Zusammenseins, an die Wochen in Freiheit, auch wenn sie entbehrungsreich und vergangen waren.
     Wie sollte sie es anstellen ihr Leben auszuhauchen?
     In ihrer Zelle gab es nichts außer der Matte, auf der sie lag. Nochmal wagte sie einen Versuch den Kopf zu heben und sich umzuschauen – und entdeckte erst da die Kanüle, die in ihrem Vorderbein steckte. Eine Stelle war kahlrasiert worden und eine große Nadel, die mit einem Schlauch samt halbleeren Infusionsbeutel verbunden war steckte in ihrer Ader.
     Ein Gedanke formte sich in ihrem Kopf und ihr drehte sich der Magen um. Sie konnte sich die Kanüle ziehen und mit ihren Zähnen die Vene weiter aufreißen. Schwankend zwischen Grauen und Hoffnung auf Frieden legte sie ihren pochenden Kopf zurück auf die Matte.
     Was sollte sie nur tun?
     Sie hatte es doch ihren Geschwistern versprochen. Geschworen hatten sie es sich gegenseitig. Nie, niemals wieder würde ConPharm sie lebend in die Hände bekommen. Sie würden nur als Leichen wieder in die Labore zurückkehren. Und sollte eine Flucht nicht gelingen, so musste Felina genau das tun.
     Während sie noch mit sich rang zuckten ihre Ohren. War da ein Geräusch gewesen? Ein dumpfes Pochen. Ihr wurde erneut schwindlig, als sie den Kopf hob um auch mit dem anderen Ohr besser hören zu können. Doch, sie hatte es sich nicht eingebildet.
     Nur Sekunden später hörte sie etwas entfernt das Schaben einer sich öffnenden Tür und Schritte, die näherkamen.
     Felina ignorierte die Schmerzen in ihrem Körper, rappelte sich auf und presste sich in die hinterste Ecke ihrer Zelle. Sie machte sich so klein wie möglich, auch wenn ihre Rippen und vor allem die Schusswunde an ihrer Hüfte sie beinah umbrachten.
     Sie würde niemals ihren Kerkermeistern liegend gegenübertreten, zumindest nicht, wenn man sie zuvor nicht festgekettet hatte. Daher biss sie die Zähne zusammen und drückte sich in die Ecke.
Seite: 1 2 3
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2019)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz