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Valura Suntes 3 - Befreiung
Verfasser: H.J. White (11)
Verlag: BookRix (1349)
VÖ: 24. November 2019
Genre: Fantasy (10706) und Romantische Literatur (18465)
Seiten: 223
Themen: Befreiung (92), Flucht (1571), Rettung (429), Wächter (71)
Reihe: Valura Suntes (3)
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Zwei Welten.
Zwei Schicksale.
Eine Geschichte.
Liebe und Hass.
Leben und Tod.
Schuld und Vergebung.
Valura Suntes.

Nachdem Aaron schwer verwundet und von Brunorhan verschleppt wurde, müssen Veronika und Mabel dem Wächterring entkommen. Dies gelingt ihnen mit unerwarteter Hilfe und einer großen Portion Glück.
Doch wie geht es nun weiter?
Brunorhan hat nicht nur Aaron in seiner Gewalt, sondern besitzt jetzt auch noch Lions.
Werden Veronika und ihre Freunde in der Lage sein, Aaron und Valura zu retten?
Oder ist der Kampf bereits verloren?
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei H.J. White für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu H.J. White gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
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Brunorhan

Kapitel 1


Während Dirkan und Maurice sich um den schwerverletzten, bewusstlosen Aaron kümmerten, sicherten Brunorhan und Axel den Rückzugsweg. Nur vereinzelte Wächter wagten den irrsinnigen Versuch, ihnen zu folgen, ganz so wie Brunorhan es erwartet hatte.
     Fast zu perfekt.
     Ein harmloser Mischling entstammt aus den Genen der eigenen Reihen der Wächter. Dieses Wesen zu erledigen, hat natürlich eine höhere Priorität als Lions.
     Das Gesetz des Königs muss eingehalten werden.
     Idioten. Abschaum.
     Innerlich lachte Brunorhan auf. Die paar erbärmlichen Idioten, die genug Mut besaßen und sich auf einen Kampf mit ihnen einließen, hatten Axel und er schnell erledigt.
     Für eine Sekunde betrachtete Brunorhan seine klebrigen Hände, die mit dem braunen Blut von einigen Suntes und dem von Aaron besudelt waren. Er warf einen Blick über seine Schulter. Maurice hatte seine Hand auf Aarons Wunde gelegt, die Augen halb geschlossen, während Dirkan den Wichser in seinen Armen trug. Brunorhan wusste, der getreue Nissam würde alles in seiner Macht stehende tun, um den Jungen vor dem Tod zu retten.
     Wenn Aaron jetzt stirbt, sind all die Jahre vergeudet.
     Alle Anstrengungen, aus dem Jungen eine Waffe zu machen, hätte ich mir sparen können.
     Grollend sah er wieder geradeaus und konzentrierte sich auf den nächsten Schritt.
     Goat Island.
     „Los Männer, legt einen Zahn zu, ich will so schnell wie möglich am Portal sein.“ Das Gefühl, welches ihn zur Eile drängte, hatte nichts damit zu tun, dass er befürchtete, die Wächter könnten die hiesigen Geschehnisse an die Männer des Königs weiterleiten. Nein, das nicht. Ohne Lions waren die Scheißkerle von Valura abgeschnitten. Es war vielmehr das Gefühl, nach endlosen dreiundzwanzig Jahren auf diesem verfluchten Planeten, nur noch einen Schritt von seiner Heimat entfernt zu sein.
     Valura.
     Der bittersüße Schmerz der Sehnsucht nach seiner Welt durchstach seine Brust.
     Ich habe es bald geschafft.
     Bald.
     „Wir müssen noch zurück in die Fabrik“, hörte er Maurice´s gepresste Stimme.
     Abrupt stoppte er in der Bewegung und fuhr herum. „Weshalb?“. Der Ton mit dem er das Wort aussprach, durchschnitt die Nacht, wie eine Klinge das Fleisch.
     „Weil Aaron sonst niemals das Portal erreicht. Wollt Ihr ihn lebend nach Valura mitnehmen? Dann muss ich erst die Blutung stoppen. Ansonsten ist er tot, bevor wir Goat Island erreichen.“
     „Mein Fürst, er hat recht“, stimmte Dirkan Maurice zu, und auch Axel der Armleuchter nickte mit seinem Kopf wie ein Wackeldackel auf der Rückablage eines Familienkombis.
     Knurrend atmete Brunorhan aus. Es schien ihm, als legte sich eine riesige Pranke um seine Kehle, deren Krallen sich tief in seinen Hals gruben. Unwillkürlich schüttelte er seinen Kopf, um das Gefühl schnellstmöglich loszuwerden. Erfolglos. „Ihr wisst, dass die Wächter dort mit Sicherheit auf uns warten werden.“
     Axel prustete los, sein Blick jedoch war kalt und entschlossen. „Sollen sie doch. Ich hab heute noch nicht genug von den Idioten umgebracht.“
     Dirkan und Maurice wirkten ebenso entschlossen wie Axel.
     Ist das hier eine verfickte Demokratie?
     Wann hatten meine Worte die Macht zum Befehligen verloren?
     Ein letzter Blick auf Aaron und er wusste, dass sie recht hatten. Er durfte sein Ziel nicht aus den Augen verlieren und nun ungeduldig werden.
     Geduld ist der Schlüssel zum Erfolg.
     „Also gut. Auf zur Fabrik.“

Dirkan steuerte den SUV schnell durch die nächtlichen Straßen von New York City. Sowie sie um die Ecke des Gebäudeblocks bogen, in dem sich ihre alte Fabrik befand, erspähte Brunorhan bereits die ersten Wächter in ihren schäbigen alten Kombis.
     Verdammt – wie viele von diesen Arschlöchern gibt es denn noch?
     „Das ist eine Falle“, hörte er sich noch murmeln, als ihr SUV von einer braunen Schrottkarre von hinten gerammt wurde. Dirkan trat das Gaspedal durch und der SUV beschleunigte und schoss durch die Nacht. Nur leider blieb der Wächter ihnen dicht auf den Fersen. Zudem bekam er noch Verstärkung.
     Brunorhan drehte sich zu Maurice um, der Aaron stützte, die Hand noch immer auf seine Bauchwunde gepresst. Axel neben ihm wirkte aschfahl um die Nase.
     Elender Feigling.
     „Maurice, ich hoffe du bist jetzt zufrieden. Vermutlich erreicht keiner von uns das Portal lebend.“
     Erneut wurde ihr Wagen von den Verfolgern touchiert und Dirkan verlor beinahe die Kontrolle. Der SUV schlingerte über die Straße auf die Seite des Gegenverkehrs. Sein Freund zog die Handbremse an und sie legten einen Drift über den Asphalt hin, der seinesgleichen suchte. Von dem Manöver überrascht, krachte einer ihrer Verfolger in einen Lastwagen, der ihnen entgegenkam.
     „Einen wären wir los“, lachte Dirkan und beschleunigte erneut. Er bog mehrmals scharf rechts, dann links ab und auch der zweite Wächter verlor die Kontrolle über das Auto und schleuderte in einen Brückenpfeiler. „Das wäre dann wohl erledigt, mein Fürst.“
     Axel atmete hörbar erleichtert auf und auch Brunorhan entspannte sich wieder. Sie erreichten das alte Fabrikgelände und fuhren den SUV in die Garage.
     Wie immer um diese Uhrzeit tummelten sich einige ihrer Nutten im Haus herum, in der Hoffnung mit dem einen oder anderen von ihnen das Bett teilen zu können. „Verpisst euch“, zischte Brunorhan den Weibern verächtlich zu und sie beeilten sich, den Raum zu verlassen.
     Dirkan und Axel schleppten Aaron derweil ins Wohnzimmer, während Maurice in sein Zimmer verschwunden war, um etwas für den Verletzten zu holen.
     Im nächsten Moment raubte ein ohrenbetäubender Krach Brunorhan die Sinne und ein harter Schlag drückte ihn zu Boden. Der Krach hinterließ in seinen Ohren ein schrilles Sirren und sein Kopf war benommen. Minutenlang war das Jetzt und Hier, sein Ziel, Valura, bedeutungslos. Stöhnend kam er wieder zu sich, in seinem Kopf schien ein Vorschlaghammer zu hämmern.
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