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TASCHENBUCH
 
Bert Linnig und Nina Jürgens 9 - Skippermord in Bensersiel
Verfasser: Rolf Uliczka (9)
Verlag: Klarant (599)
VÖ: 29. November 2019
Genre: Kriminalroman (6519)
Seiten: 220 (Taschenbuch-Version), 169 (Kindle-Version)
Themen: Kommissare (1611), Leichen (1751), Mord (5093), Nordsee (261), Ostfriesland (450), Psychologen (203), Rache (1704), Regatta (8), Verschwinden (1517), Yacht (52)
Reihe: Bert Linnig und Nina Jürgens (9)
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Mit einer Leiche an Bord kehren zwei Krabbenfischer zurück von ihrem Fang in der Nordsee. Der aus dem Meer gefischte tote Psychologe war Freizeitskipper und Mitglied im Seglerverein von Bensersiel. Dass ein Mord vorliegt, ist für die Kommissare Nina Jürgens und Bert Linnig von der Kripo Wittmund schnell klar. Die Zusammenhänge jedoch sind rätselhaft: Handelt es sich um den Racheakt eines Teilnehmers der großen Segelregatta, den das Opfer vor wenigen Tagen um den Sieg gebracht hat? Und wie gelangte die Motoryacht des Skippers wieder in den Hafen von Bensersiel, während er längst tot in der Nordsee trieb? Hat der Mörder des Psychologen die Yacht seelenruhig zurückgebracht? Antworten auf die vielen offenen Fragen erhoffen sich die Ermittler von der Ehefrau des Opfers. Doch die ist seit Tagen spurlos verschwunden…
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Rena Larf vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Rolf Uliczka gibt es auf seiner Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Den weißen Wasserturm von Langeoog konnten sie schon backbord liegend ausmachen, als Immo auf einen Pulk Möwen aufmerksam wurde, der steuerbord langsam näher kam. Eigentlich nichts Ungewöhnliches. Normalerweise nur ein Fischkadaver, an dem sich die Vögel gütlich taten. Aber dort schien etwas in einer leuchtend roten Farbe im Wasser zu schwimmen. Immo hatte sich das Fernglas aus dem Ruderhaus geholt und versuchte zu ergründen, was da für die Möwen so interessant war. »Käpt’n, da schwimmt irgendetwas Rotes im Wasser und zieht die Möwen an. Könnte ein Rettungsring oder so etwas Ähnliches sein. Wird ja wohl hoffentlich nicht noch ein Ertrunkener drinstecken«, rief er seinem Chef nicht ganz ernst gemeint zu.
     »Hab ich auch schon gesehen«, antwortete dieser und steuerte auf die Ansammlung der Möwen zu. Es schien fast so, als ob diese das auf sie zufahrende Schiff mit heftigem Geschrei und wilden Flugmanövern versuchten davon abzuhalten, näher zu kommen. Kurz bevor der Kutter auf der Höhe des im Wasser treibenden Objektes stoppte, schrie Immo entsetzt: »Käpt’n, Käpt’n, da schwimmt ein toter Mann!«
     Mit einem Bootshaken zog er die Leiche an den Kutter heran. Die Möwen umkreisten wild kreischend das Fischerboot und Immo. Im Moment schob sich eine kleine Schönwetterwolke vor die Sonne, was das ganze Szenario fast etwas gespenstisch erscheinen ließ. Hauke hatte wieder die automatische Steuerung aktiviert und war Immo mit einem zweiten Bootshaken zu Hilfe geeilt.
     »Den können wir nicht einfach weiter zum Fraß der Möwen werden lassen«, sagte Hauke. »Wir müssen ihn an den Klamotten packen und an Bord holen. Hilft nix!«
     Mit vereinten Kräften wuchteten die beiden starken Männer den Leichnam über den Bootsrand. Kein leichtes Unterfangen, bei dem Immo beinahe sogar noch über Bord gegangen wäre. Aber sie waren gut trainiert. Ein mit Krabben und Beifang vollgefüllter und mit Wasser vollgesogener Stert eines Krabbenfangnetzes hatte auch ein ganz schönes Gewicht. Und das Sichern des Fanggeschirres mit der schweren Baumkurre war auch nichts für Schwächlinge.
     Für Hauke war es nicht der erste Leichenfund während einer Fangfahrt. Vor vielen Jahren hatte er mit seinem Vater mal einen Toten auf einer Sandbank entdeckt. Zuerst war ihnen der Leichnam damals wie ein Seehundkadaver erschienen. Da sie mit ihrem Kutter nicht näher an die Sandbank herankonnten, hatten sie den Fund nur gemeldet.
     Aber jetzt lag plötzlich ein toter Mann bei ihnen an Bord. Die Attacken der Möwen auf den Kopf des Toten waren nicht spurlos geblieben. Gott sei Dank waren sie aber wohl mehr mit dem Streit untereinander um die Beute beschäftigt gewesen, sodass die Verletzungen sich noch im Rahmen hielten. Allerdings war ihm nur noch ein Auge geblieben.
     »Lange kann der noch nicht im Wasser schwimmen, wenn ich an den Toten denke, den mein Vater und ich vor vielen Jahren mal auf einer Sandbank entdeckt haben«, stellte der Krabbenfischer fest. »Und wenn der unter seiner roten Windjacke keine Rettungsweste angehabt hätte, würde er wahrscheinlich über den Meeresgrund mit der Tide rein- und rausgezogen und vielleicht erst nach Tagen oder Wochen an irgendeiner Sandbank stranden.«
     »Also, wenn ich mir seine Kleidung ansehe, ist das bestimmt einer dieser Freizeitskipper vom Festland, der mit seiner Jolle die See unterschätzt hat«, meinte Immo.
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