Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
42.589 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »ceren-79«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
Lukas Jansen 6 - Urlaubskiller
Verfasser: Nick Stein (10)
Verlag: Klarant (599)
VÖ: 27. November 2019
Genre: Kriminalroman (6520)
Seiten: 220 (Taschenbuch-Version), 235 (Kindle-Version)
Themen: Anschläge (471), Explosionen (88), Inseln (1425), Internet (416), Kommissare (1611), Ostfriesland (451), Videos (70)
Reihe: Lukas Jansen (6)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,00 (100%)
auf Basis von einem Blogger
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Eine Durchschnittsnote wird erst angezeigt, wenn 10 Stimmen abgegeben wurden.
Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Kommissar Lukas Jansen wird nach Bensersiel beordert, um den Hafen zu überwachen, denn es ist Schreckliches passiert: Die Urlaubsinsel Norderney wurde von einem furchtbaren Ereignis erschüttert – eine Explosion lässt den Flughafen in Feuer und Rauch aufgehen und führt zu vielen Verletzten. Doch dies ist nur der Beginn einer Serie von Anschlägen, die ganz Ostfriesland in Aufregung versetzt. Angeblich steckt die „Störtebeker-Front“ dahinter. Die Polizei ist in höchster Alarmbereitschaft. Gleichzeitig versetzen brutale Internet-Videos die Bevölkerung in Unruhe. Beide Aktionen drohen in der beliebten Urlaubsregion einen immensen Schaden anzurichten. Lukas Jansen wird misstrauisch – gibt es einen gemeinsamen Hintergrund? Bei seinen Ermittlungen stößt er auf eine vielversprechende Spur, die ihn selbst in höchste Gefahr bringt …
Lesermeinungen (0)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Rena Larf vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Nick Stein gibt es bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Es war eine Zeitlupenaufnahme. Plötzlich wurde es hell im Glaskasten des Flughafengebäudes, ein Feuerball blies Glas in einer fast perfekten Kugel aus Fenstern und Türen. Die Explosion schleuderte schemenhafte Gestalten innerhalb der Glaskugel in alle Richtungen, in Zeitlupe.
     Mein Blick folgte dem Körper eines Mannes, der Messer und Gabel noch in der Hand hielt und in einem gestreckten Salto rückwärts durchs Feuer flog, gefolgt von dem Tisch, an dem er gesessen hatte.
     Ich sah, wie dem Feuer und der Bewegung der Rauch folgte, der aus den verbogenen Streben quoll und das Bild verfinsterte, bis das Video fast stehen blieb. Die Superzeitlupe zeigte einen Feuerkern in der Mitte, der durch den Rauch ringsum leuchtete. Und eine weitere Person, die sich grotesk verrenkt durchs Blickfeld drehte, mit Schwaden von Blutstropfen hinter sich, bis sie in einer Senke verschwand.
     Als Begleitmusik dazu lief das Ende des Titels Chaos von Judith Holofernes.
     Über den Schirm selbst lief Text.
     Hände weg von unseren Inseln!
     Ostfriesland den Ostfriesen!
     Friede dem Wattenmeer! Krieg dem Häusermeer!

     Ich ließ die Slogans herunterscrollen und wartete auf einen möglichen Absender dieser Botschaft. Der ließ nicht lange auf sich warten.
     Störtebeker-Front – Friesland den Friesen!
     Von dieser Organisation hatte ich noch nie etwas gehört, und dabei hatte ich immer geglaubt, dass ich als Ostfriese mehr oder weniger alles im Lande kannte. Störtebeker kannte ich, den Freibeuter, der zusammen mit den ostfriesischen Häuptlingen gegen die Hanse gekämpft hatte. Und den die Sieger dann geköpft hatten.
     Das Bekennervideo lief auch auf Instagram und auf Twitter. Ich fragte mich, wie lange es diesmal dauern würde, bis die großen Portale diese Gewaltverherrlichung löschten. Zur Sicherheit schickte ich mir eine Kopie des Films auf meinen Cloud-Account. Falls ich demnächst in den Fall involviert sein sollte, denn dann würde ich mir die Details genau ansehen müssen.
     Jemandem ging der Massentourismus auf den Keks. Das konnte ich noch halbwegs verstehen.
     Aber ausgerechnet bei uns hier oben? Der Täter sollte sich besser auf Mallorca oder in Thailand umsehen, an den Stränden Spaniens oder am Mount Everest, wenn er wissen wollte, wie Massentourismus in Wirklichkeit aussah, dachte ich. Ostfriesland war doch mehr als harmlos, wir waren touristisch doch nur eine abgelegene Provinz.
     Oder etwa nicht? Mir fielen die überfüllten Parkplätze und Parkhäuser in den Küstenorten ein, die überquellenden Fähren, die hohen Preise in den Hotels und Pensionen.
     Für ein Haus mit drei oder vier Sternen waren locker dreihundert oder vierhundert Euro pro Nacht fällig, in der Hochsaison. Auf unseren winzigen Inseln waren zur Freude der Bewohner jedes Jahr Millionen von Urlaubern unterwegs.
     Unsere Ostfriesen erzielten damit prima Einnahmen. Viele lebten vom Tourismus. Fischlokale, Kneipen und Pensionen konnten ohne die Urlauber nicht bestehen.
     Ich sah mir die genauen Zahlen auf Google an. Siebzehntausend Einwohner auf den Inseln kümmerten sich jedes Jahr um zehn Millionen Reisende. Jeder Insulaner versorgte somit fast sechshundert Touristen, die ein Teil ihres Geldes bei ihm oder ihr ließen.
     Zehn Millionen! Schon ein Wahnsinn, dachte ich. War das bereits Massentourismus? Auf den Balearen waren in jedem Jahr sechzig Millionen unterwegs. Nur hatten die dafür das Vierzigfache an Fläche zur Verfügung. Damit waren die Ostfriesischen Inseln flächenmäßig um mehr als sechsmal stärker von Touristen belagert als Mallorca und Co. Das hätte ich so niemals erwartet. War doch was dran an dem Vorwurf? War Ostfriesland ein touristischer Hotspot? Und wenn ja, war das schlecht?
Seite: 1 2
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2019)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz