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Die Spiegelreisende 3 - Das Gedächtnis von Babel
Verfasser: Christelle Dabos (3)
Verlag: Insel (150)
VÖ: 17. November 2019
Genre: Fantasy (10869) und Jugendliteratur (6376)
Seiten: 520
Themen: Götter (681), Lehrlinge (23), Lügen (908), Mord (5251), Suche (1018)
Reihe: Die Spiegelreisende (3)
Charts: Einstieg am 4. Januar 2020
Zuletzt dabei am 9. Januar 2020
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Spiegelreisende 3 - Das Gedächtnis von Babel« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (7)     Blogger (5)     Tags (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 2. Februar 2020 um 22:00 Uhr (Schulnote 1):
» Eine Reise zu neuen Welten

Christelle Dabos ist es wieder mal gelungen in ihrer kreativen Art ein neues Meisterwerk zu schaffen. Im dritten Teil der Spiegelreisenden Sagen lernt der Leser wieder viel Spannendes von der neuen zerbrochenen Welt kennen. Vor allem die Arche Babel unterscheidet sich von allem was wir bisher von Dabos kannten.

Nach mehrere Jahren des Wartens und Recherchieren, macht sich Ophelia unter einem Decknamen und falscher Identität auf zur Arche Babel, die aus vielen kleinen Inseln besteht. Die Arche unterscheidet sich sehr von Anima und dem Pol und es ist wieder höchst spannend gewesen in diese neue Welt einzutauchen. Ophelia gibt sich als Lehrling aus und wird dabei, wie soll es anders sein, wieder in gefährliche Geschichten verwickelt.

Mein einziger Kritikpunkt ist, dass so viel Zeit zwischen dem zweiten und dritten Band vergangen ist, fast drei Jahre, in der sich Ophelia nicht verändert zu haben scheint.

Das Cover und die ganze Geschichte um Ophelia und die Archen finde ich jedoch wieder sehr gut gelungen.«
  7      0        – geschrieben von Elenovski
Kommentar vom 23. Dezember 2019 um 20:15 Uhr (Schulnote 5):
» Zum Inhalt:
Im dritten Teil der Spiegelreisenden-Saga sind fast 3 Jahre vergangen, die Ophelia getrennt von ihrem Ehemann Thorn verbracht hat. Ganz allein begibt sie sich auf die Suche nach ihm und nach der letzten Wahrheit. Sie landet auf einer bisher unbekannten Arche namens Babel, deren Einwohner unter strikten Regeln leben und von Automaten umgeben sind. Um sich zu schützen nimmt Ophelia eine neue Identität an und bewirbt sich an der Akademie der Guten Familie, um Vorbotin werden zu können. Denn nur so kann sie in die verschlossene Bibliothek und nach der letzten Wahrheit um Gott und die Entstehung der Archen forschen. Kaum beginnt sie die schwierige Ausbildung, steht sie gänzlich neuen Herausforderungen gegenüber. Plötzlich ereignen sich äußerst mysteriöse Todesfälle, die alle miteinander zusammenzuhängen scheinen. Wie gefährlich Babel tatsächlich ist, bekommt Ophelia bald am eigenen Körper zu spüren...

Meine Leseerfahrung:
Christelle Dabos hat eine zarte Leichtigkeit und einen unterschwelligen Humor in ihrem Erzählstil, was mir schon im allerersten Band sehr positiv aufgefallen ist. Sie hat mit ihrer Spiegelreisenden-Saga eine faszinierende abenteuerliche Welt geschaffen, die für mich neben der Harry Potter Reihe mittlerweile zu meinen beliebtesten phantastischen Settings zählt. Und diese Welt weiß sie mit vielen interessanten und bunten Charakteren zu füllen, die jede für sich absolut genial ausgedacht und mit vielen Facetten ausgeschmückt worden ist.

So durfte ich im dritten Band eine wundervolle Entwicklung der Hauptperson Ophelia miterleben, die ich mittlerweile besonders ins Herz geschlossen habe. Das kleine unsichere Mädchen wurde im Laufe der Zeit zu einer willensstarken und ehrgeizigen jungen Frau, die endlich den Mut zur Liebe findet und sich auf dem Weg zur Wahrheit in keiner Weise beirren lässt. 

Auch die vielen neuen Charaktere, die im dritten Band auftauchen, besitzen Tiefe und überzeugen in ganzer Linie. Ebenso ist die neue Szenerie auf der bislang unbekannten Arche Babel sehr lebhaft und schillernd dargestellt und macht neugierig auf die ungewohnte Lebensweise der dortigen Bewohner, die sich deutlich abhebt von allem bisher Kennengelerntem. 

Ich bin immer wieder erstaunt, wieviel Kreativität manche Autoren insbesondere in Fantasy-Geschichten stecken. Christelle Dabos scheint mit jedem Band, ihr Können zu übertrumpfen und liefert immer wieder neue Ideen, sei es bei den Handlungssträngen oder der örtlichen Begebenheiten. Die Geschichte um Ophelia und Thorn bleibt konstant spannend und macht Lust auf mehr aus dieser außergewöhnlichen Phantasiewelt. Ich freue mich schon riesig auf den vierten Teil, der ebenfalls nicht in meinem Bücherregal fehlen darf.

Fazit:
Dabos liefert mit "Das Gedächtnis von Babel" einen soliden 3. Teil der Spiegelreisenden-Saga ab, der sich harmonisch an die vorherigen Bände anfügt und den Leser in einen neuen phantastischen Ort in der Archenwelt entführt. Spätestens ab jetzt zählt die Fantasyreihe zu den Besten ihres Genres und ist Pflichtlektüre für jeden Fan alternativer Welten.«
  10      0        – geschrieben von Hilou1
 
Kommentar vom 12. Dezember 2019 um 16:17 Uhr (Schulnote 3):
» Mit „Das Gedächtnis von Babel“ geht die zauberhafte Fantasyreihe „Die Spiegelreisende“ in die dritte Runde. Christelle Dabos hat eine beeindruckende Reihe erschaffen, die vor allem durch einen opulenten Weltenaufbau, originelle Ideen und skurrile Charaktere und Sitten begeistern kann. Im Vergleich zu den herausragenden Vorgängern kommt der dritte Band jedoch etwas schwächer daher.

„Die Uhr näherte sich in beachtlichem Tempo. Es war eine riesige Burgunder Uhr auf Rollen mit einem Pendel, das laut die Sekunden schlug. Ophelia sah nicht alle Tage ein Möbel von solcher Statur auf sich zurasen.“ Zitat aus "Die Spiegelreisende 3 - Das Gedächtnis von Babel" von Christelle Dabos, Seite 13.

So beginnt Ophelias neues Abenteuer - ganz genau zwei Jahre und sieben Monate nachdem Thorn verschwunden ist. Den Rahmen der Geschichte bildet ein im Jugendbuchbereich sehr gängiges Element: Der Schulalltag. Ophelia wird als Lehrling am Konservatorium der Guten Familie aufgenommen und muss all ihr Können unter Beweis stellen. Inmitten einer Welt voller Zwänge und in der Menschen von Robotern ersetzt werden, findet das Unglück erneut seinen Weg zu Ophelia. Christelle Dabos entführt den Leser auf die Arche Babel. Einen Ort, der geprägt ist von strengen Regeln und Vorschriften. Die Autorin zeichnet mit dieser neuen Arche das düstere Bild einer totalitären Welt mit diktatorischer Herrschaft durch die Lords von Lux. Durch diesen Zug entsteht im dritten Band eine Wendung um 180 Grad. Christelle Dabos entfernt sich ein kleines Stück vom Genre Fantasy und verleiht dieser Geschichte dystopische Züge. Die Autorin arbeitet in diesen Mittelband eine Bandbreite an verschiedenen Themen ein. Angefangen bei Mobbing und Manipulation, bis hin zu Machtmissbrauch, völliger Überwachung und Zensur. Auf diese Weise und legt Christelle Dabos Stück für Stück das Fundament für ein spannendes Finale. Nach der atemberaubenden magischen Welt der ersten zwei Bände ist dieser Bruch zunächst recht gewöhnungsbedürftig. Die Autorin verwebt jedoch geschickt magische Elemente in dieses Weltbild, die die düstere Atmosphäre auflockern und dem Leser immer wieder ein Lächeln entlocken.

“Kaum hatte er dies gesagt, kamen zwei Gartenstühle aus dem Brombeergestrüpp und tippelten zaghaft näher. Sie waren so furchtsam, dass Ophelia sich mit ihrem ganzen Gewicht draufsetzen musste, damit er nicht gleich wieder die Flucht ergriff.“ Zitat aus "Die Spiegelreisende 3 - Das Gedächtnis von Babel" von Christelle Dabos, Seite 389 - 390.

Auch wenn der Ausflug nach Babel auf das Ganze gesehen weniger magisch ist, kommt man dennoch nicht darum herum, Christelle Dabos für die vielschichtige Ausarbeitung der Archen zu bewundern. Auch in diesem Band überzeugt die Autorin mit originellen Ideen und einem fantasievollen Erzählstil von ihrem Können. Die Autorin weiß mit vielen kleinen innovativen Details zu gefallen. Erstaunliche Erfindungen wie die Vogeltram, einzigartige Charaktere und skurrile Sitten machen auch Ophelias drittes Abenteuer zu einem Leseerlebnis abseits der üblichen Fantasyklischees. Das besondere Talent der Autorin liegt neben ihren originellen Ideen auch in der Darstellung ihrer Charaktere. Jede Figur ist einzigartig und bleibt dem Leser im Kopf. Hervorstechend in diesem Band ist vor allem die Entwicklung von Ophelia. Aus dem jungen unerfahrenen Mädchen wird eine mutige junge Frau. Zudem kommt ein neuer, äußerst vielversprechender Charakter ins Spiel: Viktoria, die Tochter von Berenilde und Faruk. Das kleine Mädchen entpuppt sich völlig überraschend als Lieblingscharakter mit großem Potenzial für das Finale.

Mit „Das Gedächtnis von Babel“ legt Christelle Dabos insgesamt eine solide Grundlage für das große Finale im vierten Band. Dennoch fehlt der Geschichte der nötige Zauber, um wirklich ganz zufrieden zu stellen. Der dritte Band bietet ein lesenswertes Abenteuer voller erstaunlicher Erfindungen, origineller Ideen und skurriler Sitten und Charaktere, kommt jedoch an die bisherige herausragende Leistung der Autorin nicht ganz heran.«
  20      1        – geschrieben von Selection Books - Nalas Bücherblog
 
Kommentar vom 10. Dezember 2019 um 22:09 Uhr (Schulnote 1):
» Das Gedächtnis von Babel ist der dritte Band der vierteiligen Reihe Die Spiegelreisende der Autorin Christelle Dabos. Auf ihrer Suche nach Thorn verschlägt es Ophelia in die Arche Babel in der strikte Vorschriften gelten und in der sich Ophelia nur mühsam zurecht findet. Die Geschichte von Ophelia und Thorn geht stimmig weiter und ich habe Ophelia gerne auf ihrem schwierigen Weg durch Babel begleitet. Sie lernt neue Freunde kennen und muss sich vor alten und neuen Feinden fürchten. Dabei wächst Ophelia immer wieder über sich selbst heraus und sie findet letztendlich auch das Ziel ihrer Suche, aber an einem Ort an dem sie Thorn nie vermutet hätte. Die unbeholfenen und missverständlichen Dialoge zwischen beiden fand ich herausfordernd, nicht weil sie langatmig oder langweilig waren sondern weil man auch als Leser Thorn teilweise nicht verstehen konnte. Ich war immer wieder versucht den beiden zuzurufen endlich mal Klartext zu reden.

Die Geheimnisse die beide aufdecken versprechen einen interessanten vierten Band.


Bemerkenswert fand ich auch die kleine Viktoria, Tochter von Faruk und Berenilde, ihre Fähigkeiten bieten eine Unbekannte die sicherlich noch wichtig werden könnte.«
  8      0        – geschrieben von manu63
Kommentar vom 9. Dezember 2019 um 11:47 Uhr (Schulnote 1):
» Äußerst fantasievoll und spannend

Ophelia musste nach Thorns Verschwinden nach Anima zurückkehren. Drei Jahre später entschließt sie sich, ihren Ehemann zu suchen und mehr über Gott zu erfahren. Dafür reist sie zur Arche Babel, einer Welt, die ihre Bewohner mit strengen Regeln konfrontiert. Ophelia entschließt sich, die Ausbildung zur „Auserwählten“ zu beginnen, um ihrem Ziel näher zu kommen. Doch bald muss sie entdecken, dass sie sich in größte Gefahr begeben hat…

Mit diesem dritten Band um die „Spiegelreisende“ Ophelia spinnt die Autorin Christelle Dabos ihre äußerst fantasievolle Geschichte gekonnt weiter. Es ist eine völlig andere Welt, in die sie einen entführt, und der Leser erhält immer wieder neue, fantastische Einblicke mit vielen detaillierten Ausschmückungen in dieses einzigartige Universum. Dabei stellt sich Ophelia eine Aufgabe, die kaum lösbar erscheint – und das Gefährliche dieser Aufgabe schimmert aus jeder Zeile hindurch. Der flüssige Schreibstil lässt den Leser durch das Buch fliegen, und die überraschenden Wendungen sowie der straffe Spannungsbogen tun ein Übriges, damit das Buch zum Pageturner wird. Immer wieder stellt sich Ophelia die Frage, wem sie denn vertrauen kann, und auch hier ist weder sie noch der Leser vor Überraschungen gefeit.

Die Reihe um die Spiegelreisende Ophelia entführt den Leser in ein solch komplex entworfenes und durchdachtes Universum, dass sie von Anfang bis Ende einfach nur zu empfehlen ist. Der Cliffhanger am Schluss dieses Buches lässt die Wartezeit bis zum Erscheinen des letzten Bandes schier unendlich wirken. Ich vergebe sehr gerne alle 5 möglichen Sterne!«
  11      0        – geschrieben von Gisel
Seite:  1 2
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