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TASCHENBUCH
 
Die Gebote des Templers
Verfasser: Tom Melley (1)
Verlag: epubli (997)
VÖ: 16. Oktober 2019
Genre: Historischer Roman (3806)
Seiten: 417 (Taschenbuch-Version), 337 (Kindle-Version)
Themen: 12. Jahrhundert (111), Artefakte (229), Bundeslade (5), Festung (68), Jerusalem (51), Mission (594), Orden (152), Rache (1705), Tempelritter (54)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Tom Melley für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Tom Melley gibt es auf seiner Autorenseite.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Geh jetzt und hole mir die zweite Figur! Bring sie mir ... so schnell es geht, bitte ...«, flüsterte der Goldschmied. Dicke Schweißtropfen verklebten seine Haare, seine Stimme ging in die Höhe und er rollte die Augen. »Ich werde dir dafür zahlen, was du verlangt hast!«
     »Schon gut ... beruhige dich. Ich besorge sie dir. Aber du musst bis morgen früh warten«, sagte Harit und blickte ihn sorgenvoll an. Hoffentlich erlebt er den nächsten Tag. Wankt wie ein Schilfrohr im Wind, das dürre Männchen.
     »Was? Ja, gut ... bis morgen ... versprich es mir!«
     »Ich verspreche es«, sagte Harit unsicher, denn er wusste nicht genau, ob er sein Wort halten könnte. Doch er würde auf jeden Fall alles versuchen, dem Pilger die zweite Statue für drei, vielleicht auch fünf Dirham wieder abzukaufen. Dann blieben ihm immer noch unfassbare fünfzehn Silbermünzen. Einen derart lohnenden Handel durfte er sich wirklich nicht entgehen lassen.
     Harit hatte es plötzlich eilig. Unter hastigen Verbeugungen verabschiedete er sich und verließ das Haus des Juden mit vollem Geldbeutel und einem zuversichtlichen, frohen Gesicht.
     Ismael stand einsam inmitten des Raumes und mochte die für ihn unsagbar kostbaren Tafeln nicht ablegen. Er fand keinen besseren Platz für die Gebote, als den an seinem Herzen. Der Schweiß lief ihm die Wangen hinunter., sein Kopf dröhnte. Durch die unfassbaren Empfindungen der Freude hindurch blitzten schemenhafte Zweifel auf. Zweifel an der Echtheit, Zweifel an der Wirklichkeit, Zweifel an der Wahrheit.
     Und wenn es nur eine Nachahmung ist? Eine Fälschung? Ich muss es herausfinden. Heute noch!
     Leise summend kam Leah herein. Sie hatte warme Brotfladen mit Olivenöl zubereitet und gedachte den vermeintlichen Boten des Sultans zu einem bescheidenen Abendessen einzuladen. Gastfreundschaft war ein hohes Gut in diesem Haushalt. Obwohl der fremde Besucher in ihren Augen eher wie ein junger Tagelöhner auf Arbeitssuche aussah. Sie lernte jedoch früh, dass man vielen Menschen ihre Stellung nicht immer nur an der Kleidung ansah. Ihr Onkel trug beispielsweise sehr bescheidene, fast ärmlich wirkende Gewänder, die nichts über sein hervorragendes Ansehen als bedeutender Rabbi und durchaus vermögenden Handwerker in der Heiligen Stadt verrieten.
     Sie erschrak als sie das wächserne, verschwitzte Gesicht ihres Onkels bemerkte, der zwei graue Steinplatten so fest an seine Brust drückte, dass seine Fingerknochen weiß hervortraten und jeden Moment aus den Gelenken zu springen drohten.
     »Ist alles in Ordnung? Wo ist denn unser Gast?«, fragte sie besorgt.
     »Nichts, mein Kind. Nichts, es geht mir gut. Der kleine Muslim ist gegangen«, antwortete er abwesend und plötzlich ging ein Ruck durch ihn. »Ich muss sofort in meine Werkstatt! Ich will nicht gestört werden, hörst du! Von Niemandem!«
     Er drehte sich abrupt um und stapfte entschlossen die Treppe hinauf.
     Leah sah ihm verdutzt und ein wenig beunruhigt nach.
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