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TASCHENBUCH
 
Silberblut 2 - Die Magie der Todesengel
Verfasser: Robyn Lumen (4)
Verlag: Eigenverlag (16430)
VÖ: 31. Oktober 2019
Genre: Fantasy (11597)
Seiten: 371 (Taschenbuch-Version), 411 (Kindle-Version)
Themen: Elfen (538), Engel (386), Krieg (1307), Magie (2290), Mitbewohner (246), Psychiater (139), Vampire (1478)
Reihe: Silberblut (4)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (1)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 9. Januar 2020 um 19:22 Uhr (Schulnote 2):
» Liquidio, Exsulutio, Morthem

Klappentext:
Ein Krieg zwischen Elfen und Vampiren.
Direkt in deiner Küche.
Gewaltsame Plünderungen deines Kühlschranks durch Wesen, die nur du sehen kannst.
Erkläre das mal deinen Mitbewohnern.
Dass eine Liebesbeziehung zu einem Todesengel tödlich endet, hätte Arjun von Anfang an klar sein müssen. Er erwacht in einem für ihn völlig fremden Bett und nur ein paar Atemzüge trennen ihn von seinem Ende.
Da nähert sich aus unerwarteter Richtung Hilfe. Arjun wird in das wahre Geheimnis des Silberbluts eingeweiht. Damit erhält er den Schlüssel zur Errettung der Menschheit und gleichzeitig die Macht zur Zerstörung von ganz Aerilea.
Kein Wunder, dass Arjun von nun an nicht nur von den Vampiren, sondern auch von den Lichtjägern verfolgt wird. Zudem geraten seine Mutter und seine Mitbewohner Agnes und Gustav in gefährliche Nähe dieser unsichtbaren Welt. Arjun muss handeln und wird zum Vampirjäger wider Willen. Aus Menschensicht erweckt Arjun dabei einen völlig verrückten Eindruck und bald sind auch noch die Psychiater hinter ihm her.
Das Urban-Fantasy-Abenteuer SILBERBLUT geht im zweiten Band im rasanten Tempo weiter und unterhält mit einer Mischung aus vielschichtigen Charakteren, wahnwitzigen Dialogen und epischen Welten.

Rezension:
Durch die Verbindung mit Yuja schwer geschädigt, hat Arjun nur noch kurze Zeit zu leben. Deshalb entschließt er sich zu einer Selbstmordmission, um Orliana als seine letzte gute Tat zu vernichten. Aber wie meistens bei seinen Plänen gelingt auch dieser nicht. Ganz im Gegenteil: Orliana scheint gar nicht so übel zu sein. Sie rettet ihm sogar das Leben und nimmt Arjun unter ihre Fittiche. Doch das verkleinert seine Probleme nicht gerade. Außer Vampiren und der Polizei sind jetzt auch noch sämtliche Aerileaner und die Psychiatrie hinter ihm her.
Im 2. Band ihrer Urban-Fantasy-Reihe „Silberblut“ schließt Robyn Lumen nahtlos an die Handlung aus Band 1 („Das Geheimnis der Sehenden“) an. Dass der selbstzerstörerische Plan ihres Protagonisten nicht aufgeht, war wohl jedem Leser klar. Schließlich wird der ja noch gebraucht. Das folgende Geschehen kommt so wohl nicht nur für den Helden unerwartet. Auch als Leser wird man überrascht. Die sich anschließende Handlung, die etwa das 1. Drittel des Buches einnimmt, unterscheidet sich deutlich vom Geschehen des 1. Bandes. Leider weist dieser Teil auch gewisse Längen auf. Erst mit der Rückkehr Arjuns ins Wien unserer Welt findet das Geschehen zu den in der Rezension zu Band 1 gelobten Stärken zurück. Hier ist die Situationskomik, die durch die Ich-Perspektive des Protagonisten besonders deutlich zum Tragen kommt, wieder da. Und genau die macht diese Parallelwelten-Fantasy-Reihe so einzigartig.
Zusätzlich zu den bereits bekannten kommen neue Bewohner Aerileas hinzu, die unserem Protagonisten das Leben nicht unbedingt leichter machen. Wie soll ein Mensch, der sich selbst nicht ganz sicher sein kann, wie ‚normal‘ er ist, auch einschätzen können, ob ein Drache Freund oder Feind ist? Zumal auch alte Bekannte ihn anscheinend nicht mehr als vertrauenswürdig ansehen. Da kann man sich nur in einem Punkt sicher sein: Der Protagonist wird es nicht leicht haben, die Zwerchfelle des Lesers allerdings auch nicht.

Fazit:
Arjun muss weiterhin die Welt retten. Aber wie soll er es dabei schaffen, nicht für komplett durchgedreht gehalten zu werden?

Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.«
  17      0        – geschrieben von Frank1
 
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